tai-pan.de https://www.tai-pan.de/blog/ Tue, 04 Aug 2026 15:02:21 +0000 de-DE hourly 1 Investox Realtime Datenanbindung: So verbinden Sie den TAI-PAN Realtime-Datenfeed https://www.tai-pan.de/blog/investox-realtime-datenanbindung https://www.tai-pan.de/blog/investox-realtime-datenanbindung#comments Wed, 24 Jun 2026 13:54:00 +0000 https://www.tai-pan.de/blog/investox-realtime-datenanbindung Weiterlesen

]]>
Für aktive Daytrader, Scalper und Momentum-Strategien, die über **Investox RTT** handeln, zählt jede Millisekunde. 

Das latenzfreie Streaming zuverlässiger Tickdaten in Ihre Realtime-Handelsalgorithmen ist das Fundament für profitables Trading. 

Durch die Verknüpfung von InvestoxRTT mit der ultraschnellen TAI-PAN Realtime-Datenengine verwandeln Sie Ihren Desktop in eine professionelle Trading-Workstation auf institutionellem Niveau.

In dieser praxisnahen Anleitung zeigen wir Ihnen, wie Sie die Realtime-Verbindung zwischen beiden Systemen herstellen, Realtime-Symbole über Watchlisten importieren, eine historische Datenhistorie (Backfill) laden und eventuelle Kommunikationsprobleme mit dem COM-Server beheben.

Video-Anleitung: TAI-PAN Realtime mit InvestoxRTT verbinden

Schritt-für-Schritt Anleitung zur Einrichtung

Die initiale Verbindung zwischen InvestoxRTT und TAI-PAN Realtime herzustellen, ist extrem einfach, da der Software-Handshake beim Programmstart vollautomatisch im Hintergrund abläuft.

**Schritt 1: Programme starten**

  1. Starten Sie zuerst Ihre **InvestoxRTT** Plattform [00:00:03].
  2. Öffnen Sie anschließend Ihre **TAI-PAN Realtime** Software und klicken Sie auf **Anmelden** (Login) [00:00:16].

Sobald beide Programme laufen und authentifiziert sind, baut sich die sichere lokale Brücke zwischen den Systemen nahtlos im Hintergrund auf [00:00:16].

**Schritt 2: Wertpapiere und Symbole hinzufügen**

Um Realtime-Kurse zu empfangen, müssen Sie definieren, welche Finanzinstrumente überwacht werden sollen. In InvestoxRTT stehen Ihnen dafür drei leistungsstarke Methoden zur Verfügung [00:00:30]:

  • Vordefinierte Kataloge: Durchsuchen Sie strukturierte Verzeichnisse, sortiert nach weltweiten Börsenplätzen.
  • Direkte Wertpapiersuche: Suchen Sie einzelne Aktien, Futures oder Forex-Paare manuell über den Namen oder die WKN/ISIN.
  • Eigene Watchlisten: Importieren Sie direkt vordefinierte Index-Auswahlen (z. B. die *Dax Lenz und Partner Watchlist*), um sofort komplette Marktsegmente abzubilden [00:00:48].

**Schritt 3: Den Realtime-Ticker aktivieren**

Sobald Ihre Symbolliste gefüllt ist [00:01:00]:

  1. Markieren Sie die exakten Instrumente, die Sie aktiv schalten möchten.
  2. Wählen Sie Ihre bevorzugte Filtermethode für den Datenfeed (z. B. ob alle Preisänderungen oder nur echte Transaktions-Ticks verarbeitet werden sollen) [00:01:10].
  3. Klicken Sie auf **Schließen**. Ihre ausgewählten Instrumente sind voll aktiv und streamen die Realtime-Kurse direkt auf Ihre Dashboards [00:01:10].

⚡ Historische Daten laden (Quick Backfill)

Ein Realtime-Chart benötigt historische Daten im Hintergrund, um technische Indikatoren (wie Gleitende Durchschnitte oder Bollinger Bänder) korrekt zu berechnen. InvestoxRTT ermöglicht es Ihnen, fehlende Historien blitzschnell über einen lokalen Server-Backfill nachzuladen [00:01:24]:

  1. Navigieren Sie im Hauptmenü zu **Verwaltung** > **Datenpflege** [00:01:24].
  2. Markieren Sie die Option **„Alle aktiven“**, um Ihre Live-Streaming-Titelliste auszuwählen [00:01:30].
  3. Wählen Sie die Funktion für einen **„schnellen Backfill“** [00:01:30].
  4. Stellen Sie den Zeitraum auf **„gesamte Historie“** und klicken Sie auf **Start** [00:01:30]. TAI-PAN pumpt die historischen Kerzen in Echtzeit direkt in Ihre aktiven Charts [00:01:41].

🛠 Fehlerbehebung: „TAI-PAN Real-Time nicht installiert“

Wenn der Software-Handshake fehlschlägt und eine Meldung erscheint, dass keine TAI-PAN Installation gefunden wurde, ist die Windows-COM-Schnittstelle nicht korrekt registriert [00:01:41]. Folgen Sie dieser kurzen Routine, um die Brücke zu reparieren:

  1. Schließen Sie Ihre **InvestoxRTT** Anwendung komplett [00:01:55].
  2. Starten Sie Ihre **TAI-PAN Realtime** Software separat [00:01:55].
  3. Klicken Sie im Startfenster auf den Button **„Erweiterte Funktionen“** [00:01:59].
  4. Klicken Sie auf **„COM-Server neu registrieren“** und bestätigen Sie die Erfolgsmeldung mit **OK/Ja** [00:01:59].
  5. Starten Sie InvestoxRTT erneut und melden Sie sich im Datenfeed an. Der Kommunikationsfehler ist behoben und Ihre Live-Streams laufen fehlerfrei [00:02:17].

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich in TAI-PAN erstellte Watchlisten in InvestoxRTT streamen?

Ja. Jedes eigene Scan-Profil, jedes Portfolio oder jede lokale Watchlist, die Sie in Ihrem Lenz+Partner TAI-PAN Realtime Arbeitsbereich erstellen, kann dynamisch über die Titelauswahl in InvestoxRTT aufgerufen und importiert werden.

Was ist der Vorteil eines schnellen Backfills?

Wenn Sie während des laufenden Handelstages neue Symbole hinzufügen, zeichnen diese den Chart erst ab exakt dieser Sekunde. Der schnelle Backfill befiehlt InvestoxRTT, die vorangegangene Intraday-Historie sofort aus der lokalen TAI-PAN Datenbank herunterzuladen, damit Ihre Indikatoren sofort auf einer korrekten Basis berechnet werden.

Warum aktualisieren sich bestimmte Realtime-Kurse in InvestoxRTT nicht?

Das Realtime-Streaming hängt strikt von den Börsenfreischaltungen ab, die in Ihrem TAI-PAN Abonnement aktiv sind. Stellen Sie sicher, dass die benötigten Marktpakete (z. B. Eurex für DAX-Futures oder Xetra für deutsche Aktien) in Ihrem Kundenkonto bei Lenz+Partner lizenziert und freigeschaltet sind.

]]>
https://www.tai-pan.de/blog/investox-realtime-datenanbindung/feed/ 0 https://www.tai-pan.de/favicon.ico https://www.tai-pan.de/favicon.ico
Investox EoD Datenanbindung: So verbinden Sie den TAI-PAN EoD Datenfeed https://www.tai-pan.de/blog/investox-eod-datenanbindung https://www.tai-pan.de/blog/investox-eod-datenanbindung#comments Wed, 24 Jun 2026 13:14:00 +0000 https://www.tai-pan.de/blog/investox-eod-datenanbindung Weiterlesen

]]>
Für systematische Trader und technische Analysten, die mit **Investox XL** oder **Investox ST** arbeiten, ist eine absolut verlässliche, saubere und historisch tiefe End-of-Day-Datenbank die Grundvoraussetzung, um Strategien zu testen und Signale zu generieren. 

Die Kombination aus der hochentwickelten, regelbasierten Logik von Investox und der fehlerbereinigten Marktdatenbank von TAI-PAN schafft eine extrem leistungsstarke Workstation auf Ihrem Rechner.

In dieser Anleitung zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie ein neues Investox-Projekt mit TAI-PAN End-of-Day (EoD) Daten einrichten. 

Zudem zeigen wir Ihnen den entscheidenden technischen Handgriff, falls die Verbindung zwischen den Programmen einmal blockiert sein sollte.

Video-Anleitung: TAI-PAN EoD mit Investox verbinden

Voraussetzungen für die Anbindung

Um diese Einrichtung durchzuführen, benötigen Sie eine der folgenden Lizenzen [00:00:14]:

  • Eine reguläre Kauf- oder Mietversion der **TAI-PAN Software** (End-of-Day Variante).
  • Alternativ eine eigenständige Installation der **TAI-PAN DB Engine**.

Diese Infrastruktur fungiert im Hintergrund als lokaler Server, der Ihre Investox-Software mit historischen Kursen versorgt.

Schritt-für-Schritt Anleitung zur Einrichtung

**Schritt 1: Ein neues Projekt erstellen**

Starten Sie Ihre Investox Software. Legen Sie über die Benutzeroberfläche ein komplett neues Projekt für Ihre Charts oder Handelssysteme an [00:00:30].

**Schritt 2: Die TAI-PAN COM-Verbindung initialisieren**

Falls noch keine Datenverbindung hinterlegt ist, klicken Sie auf **Neu**, um eine Datenquelle hinzuzufügen [00:01:00]. Wählen Sie aus der Liste der verfügbaren Schnittstellen explizit den Eintrag **„Taipan 32 Bit com“** aus und bestätigen Sie mit OK [00:01:00].

**Schritt 3: Wertpapiere und Indizes zuordnen**

Es öffnet sich ein Katalogfenster. Navigieren Sie hier durch die verfügbaren TAI-PAN Indizes und wählen Sie beispielsweise das Segment **DAX** aus [00:01:12]. Sie können einzelne Instrumente oder direkt ganze Marktsegmente in Ihre Investox-Titelliste importieren.

**Schritt 4: Die Zuordnung abschließen**

Klicken Sie auf **Fertigstellen** [00:01:44]. Investox übernimmt die ausgewählten Wertpapiere in seine Datenbank. Die historischen Kursverläufe werden sofort geladen und stehen Ihren Indikatoren, mathematischen Formeln und automatisierten Backtests augenblicklich zur Verfügung [00:01:52].

🛠 Profi-Tipp: Investox COM-Schnittstellenfehler beheben

Sollte Investox keine Verbindung zu TAI-PAN aufbauen können, liegt dies fast immer an fehlerhaften oder nicht registrierten Windows-COM-Komponenten [00:02:01]. Mit dem TAI-PAN Wartungs-Tool beheben Sie dieses Problem in wenigen Sekunden:

  1. Schließen Sie Investox. Öffnen Sie Ihre **TAI-PAN EoD** Software (oder das Konfigurationsmenü der DB Engine) [00:02:14].
  2. Navigieren Sie im Menü zu **Update und Wartung** > **Konfiguration** [00:02:14].
  3. Suchen Sie den Installationspfad (meist der Ordner namens `Prog`) und öffnen Sie diesen per Doppelklick [00:02:41].
  4. Suchen Sie die Anwendung **reutil.exe** und starten Sie diese per Doppelklick [00:02:41].
  5. Das Tool zeigt Ihnen an, ob Systemkomponenten (wie *TPAccess* oder *tpacc20*) nicht korrekt registriert sind [00:03:01].
  6. Klicken Sie einmal auf den Button **„unreg alles“**, um alle alten oder fehlerhaften Registrierungen aus Windows zu entfernen [00:03:29].
  7. Klicken Sie direkt im Anschluss auf **„reg alles“**, um die 32-Bit COM-Schnittstelle im TAI-PAN Verzeichnis frisch und fehlerfrei zu registrieren [00:03:49].

Starten Sie Investox erneut. Die Datenanbindung wird jetzt reibungslos funktionieren [00:04:00].

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Unterstützt diese Anbindung auch Realtime-Daten-Streaming?

Nein, diese spezifische Schnittstelle ist für die TAI-PAN End-of-Day (EoD) DB Engine konzipiert, welche tagesbasierte historische Kurse an Investox übermittelt. Wenn Sie Live-Daten bzw. Intraday-Charts handeln möchten, muss der separate TAI-PAN Realtime-Datenfeed angebunden werden.

Warum meldet Investox einen Fehler mit der 32-Bit COM-Schnittstelle?

Investox greift auf eine 32-Bit-Architektur zurück, um mit lokalen Datenbanken zu kommunizieren. Wenn Windows-Updates oder Software-Neuinstallationen diese Verbindungsschicht stören, reinigt und repariert das Ausführen der Datei `reutil.exe` im TAI-PAN Verzeichnis diese Windows-Registrierungen sofort.

Kann ich meine eigenen TAI-PAN Watchlisten in Investox nutzen?

Ja. Jede individuelle Watchlist, jeder eigene Index oder jede gefilterte Scanner-Liste, die Sie in Ihrem TAI-PAN Arbeitsbereich speichern, kann in den Investox-Projekteinstellungen aufgerufen und dynamisch importiert werden.

]]>
https://www.tai-pan.de/blog/investox-eod-datenanbindung/feed/ 0 https://www.tai-pan.de/favicon.ico https://www.tai-pan.de/favicon.ico
TAI-PAN Downloader: So installieren, konfigurieren und exportieren Sie historische Marktdaten https://www.tai-pan.de/blog/tai-pan-downloader-installieren https://www.tai-pan.de/blog/tai-pan-downloader-installieren#comments Wed, 24 Jun 2026 11:03:00 +0000 https://www.tai-pan.de/blog/tai-pan-downloader-installieren Weiterlesen

]]>
Für quantitative Analysten, Systementwickler und professionelle Trader ist der direkte Zugriff auf präzise, historische Marktdaten von unschätzbarem Wert. 

Der TAI-PAN Downloader ist ein extrem vielseitiges Tool, mit dem Sie Tick-, Intraday- und End-of-Day-Daten (EoD) direkt in anpassbare Text- oder Excel-Formate extrahieren können.

Egal, ob Sie Daten für Backtests, das Training von Machine-Learning-Modellen oder die Weiterverarbeitung in externer Chartsoftware benötigen – dieser Leitfaden führt Sie von der Installation bis zu Ihrem ersten individuellen Datenexport.

Video-Anleitung: So nutzen Sie den TAI-PAN Downloader

Schritt 1: Installation und Entpacken

Der TAI-PAN Downloader wird Ihnen als komprimierte ZIP-Datei über einen Download-Link in Ihrer Willkommens-E-Mail bereitgestellt [00:00:16].

  1. 1. Laden Sie die ZIP-Datei herunter und führen Sie einen Doppelklick darauf aus [00:00:16].
  2. 2. Klicken Sie auf **Alle extrahieren** (oder nutzen Sie Drag-and-Drop), um die Dateien in ein Verzeichnis Ihrer Wahl auf Ihrer Festplatte zu entpacken (z. B. `C:\Temp1`) [00:00:24].
  3. 3. Öffnen Sie den neu entpackten Ordner und starten Sie die ausführbare Datei namens **TPR Export.exe** [00:00:59].
  4. 4. *Hinweis zu Windows SmartScreen:* Sollte eine Windows-Sicherheitswarnung erscheinen, klicken Sie auf **„Weitere Informationen“** und anschließend auf **„Trotzdem ausführen“**, um die Meldung zu umgehen und den Downloader zu starten [00:01:10].

Schritt 2: Login und Verbindungsaufbau

Mit der Registrierung oder Bestellung Ihres TAI-PAN Datenfeeds haben Sie eine persönliche Benutzerkennung/Kundennummer von Lenz+Partner erhalten [00:01:20].

  1. Tragen Sie Ihren **Benutzernamen / Ihre Kundennummer** sowie Ihr selbstgewähltes **Passwort** in die entsprechenden Felder ein [00:01:20].
  2. Aktivieren Sie das Häkchen bei **„Zugangsdaten speichern“** für schnellere Logins in der Zukunft [00:01:38].
  3. Klicken Sie auf **Login**. Achten Sie darauf, dass die Statusanzeige unten links auf **„Connected“** (Verbunden) umspringt, bevor Sie fortfahren [00:01:46].

Schritt 3: Kataloge navigieren und Wertpapiere suchen

Die Benutzeroberfläche ist sauber nach Anlageklassen und Märkten strukturiert, basierend auf Ihrem gebuchten Datenpaket [00:01:57].

  • Durchsuchen: Sie können sich durch Ordnerstrukturen wie *Aktien* > *Deutsche Börse* > *DAX* klicken, um sich sofort komplette Indizes inklusive der aktuellen Kurse anzeigen zu lassen [00:01:57].
  • Suchen: Nutzen Sie die integrierte Suchleiste, um gezielt nach bestimmten Titeln zu suchen. Sie können die Suche nach **Symbol, Name, Wertpapierart oder dem spezifischen Börsenplatz** verfeinern [00:02:34].
  • Export-Auswahl: Sie können entscheiden, ob Sie nur ein einzeln markiertes Wertpapier oder direkt alle Titel eines ausgewählten Katalogs auf einmal exportieren möchten [00:02:14].

Schritt 4: Das Exportformat individuell anpassen

Führen Sie einen Doppelklick auf das gewünschte Wertpapier (z. B. *Adidas*) aus, um die Exporteinstellungen zu öffnen [00:02:59]. TAI-PAN ermöglicht es Ihnen, die Struktur Ihrer Rohdaten bis ins kleinste Detail zu definieren:

1. Export-Typ auswählen

  • Intraday Chart: Perfekt, um reine, ungefilterte Tickdaten zu erhalten [00:03:09].
  • Periodenchart (Period Chart): Erlaubt das Komprimieren von Zeitintervallen (z. B. 5-Minuten- oder 15-Minuten-Kerzen) [00:04:52].
  • End-of-Day Chart (EoD): Ideal für langfristige tagesbasierte Historienanalysen [00:03:09].

2. Den Zeitraum festlegen

Definieren Sie ein konkretes Start- und Enddatum oder wählen Sie einen dynamischen Rückblick ausgehend vom aktuellen Tag (z. B. die letzten 10 Tage oder die letzten 180 Tage rückwirkend) [00:03:21].

3. Layout und Formatierung bestimmen

  • Datenfelder: Wählen Sie aus, welche Parameter ausgegeben werden sollen (z. B. Datum/Zeit, Open, High, Low, Close, Volumen oder Bid/Ask-Kurse) [00:03:34].
  • Trennzeichen & Format: Bestimmen Sie, ob die Spalten durch **Tabulator, Semikolon oder ein eigenes Zeichen** getrennt werden sollen. Zudem können Sie das Datumsformat festlegen und beim Nachkommatrenner zwischen Punkt (`.`) oder Komma (`,`) wählen [00:04:12].
  • Überschriften & Pfad: Geben Sie das Zielverzeichnis auf Ihrem Rechner an. Aktivieren Sie das Häkchen bei **„Überschriften ausgeben“**, damit die Spaltenbezeichnungen (`high, low, close, volume`) in der ersten Zeile der Datei generiert werden [00:04:25].

Klicken Sie abschließend auf **„Datenexport“**. Das System erstellt augenblicklich eine exakt formatierte CSV-/Textdatei und setzt die WKN des Wertpapiers sowie die Exportart in den Dateinamen [00:05:23].

⚠️ Wichtige rechtliche Nutzungsbedingungen

Sämtliche über den TAI-PAN Downloader bezogenen Daten sind **ausschließlich für Ihre private und persönliche professionelle Nutzung** lizenziert [00:08:18].

Es ist **nicht erlaubt**, diese exportierten Datensätze zu veröffentlichen, weiterzugeben, zu teilen oder an Dritte zu verkaufen [00:08:18]. Die Rohdateien müssen ausschließlich auf Ihren eigenen lokalen Systemen für Ihre privaten quantitativen Analysen verbleiben [00:08:18].

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Warum kann ich historische Daten nicht über ein bestimmtes Datum hinaus abrufen?

Die Tiefe Ihrer historischen Daten hängt direkt mit Ihrem gebuchten Abonnement zusammen. Wenn der Export früher abbricht als von Ihnen angegeben (z. B. bei Periodencharts), prüfen Sie bitte Ihren Vertrag bei Lenz+Partner oder kontaktieren Sie den Support, um das entsprechende Historien-Paket freizuschalten [00:06:01].

Kann ich Bid- und Ask-Kurse in den Export einschließen?

Ja. Wenn Sie einen Intraday- bzw. Tickdaten-Export konfigurieren, können Sie das entsprechende Kontrollkästchen aktivieren, um neben den klassischen Preis- und Volumendaten auch die Bid- und Ask-Kurse (Geld/Brief) mit auszugeben [00:03:34].

Kann ich die Daten so exportieren, dass Excel sie direkt lesen kann?

Absolut. Indem Sie als Feldtrennzeichen das Semikolon (`;`) oder den Tabulator wählen und die Dateiendung des Speicherpfads als `.csv` definieren, können Sie die exportierte Datei per Doppelklick direkt in Microsoft Excel oder Programmierumgebungen wie Python oder R öffnen [00:04:12].

]]>
https://www.tai-pan.de/blog/tai-pan-downloader-installieren/feed/ 0 https://www.tai-pan.de/favicon.ico https://www.tai-pan.de/favicon.ico
AgenaTrader Datenanbindung: So verbinden Sie den TAI-PAN Datenfeed https://www.tai-pan.de/blog/agenatrader-datenanbindung https://www.tai-pan.de/blog/agenatrader-datenanbindung#comments Wed, 24 Jun 2026 10:53:00 +0000 https://www.tai-pan.de/blog/agenatrader-datenanbindung Weiterlesen

]]>
Für professionelle Trader, die mit der leistungsstarken Plattform AgenaTrader arbeiten, ist ein stabiler und latenzfreier Datenfeed essenziell. 

Mit dem TAI-PAN Realtime-Datenfeed versorgen Sie Ihre AgenaTrader-Charts und Arbeitsbereiche zuverlässig mit den genauesten Kursen direkt von den Börsenplätzen.

In dieser Kurzanleitung zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie TAI-PAN als Datenquelle in AgenaTrader hinzufügen und optimal konfigurieren.

Video-Anleitung: TAI-PAN an AgenaTrader anbinden

Schritt-für-Schritt Anleitung zur Einrichtung

Die Einrichtung ist unkompliziert und in wenigen Minuten abgeschlossen. Halten Sie dafür Ihre TAI-PAN Zugangsdaten (Kundennummer und Passwort) bereit, die Sie von uns per E-Mail erhalten haben [00:00:59].

**Schritt 1: Verbindungs-Manager öffnen**

  • Starten Sie Ihre AgenaTrader Software. Klicken Sie im Hauptmenü auf den Punkt **Opt** > **Verbindungen** [00:00:12].
  • Wählen Sie dort die Option **"Neues Konto hinzufügen"** [00:00:24].

**Schritt 2: Anbieter auswählen**

Klicken Sie im neuen Fenster auf den Button **Hinzufügen**.

  • Name: Vergeben Sie einen eindeutigen Namen für die Verbindung (z. B. "TaiPan_Live").
  • Anbieter:** Wählen Sie darunter den Anbieter aus. Bei TAI-PAN Realtime haben Sie zwei Möglichkeiten: *Taipan* und *taipan.net* [00:00:30].

*(💡 Profi-Tipp: Wir empfehlen Ihnen hier ausdrücklich die modernere **taipan.net** Schnittstelle auszuwählen [00:00:45].)* Klicken Sie anschließend auf **Weiter**.

**Schritt 3: Zugangsdaten & Frontmonat eingeben**

Nun konfigurieren Sie die spezifischen Kontodetails:

  • Kundennummer & Passwort: Geben Sie Ihre sechsstellige Kundennummer aus unserer E-Mail sowie Ihr selbstgewähltes Passwort ein [00:00:59].
  • Futures-Einstellung: Wählen Sie darunter aus, ob Sie bei Futures (z.B. DAX-Future) standardmäßig den aktuellen **Frontmonat** oder den **Endloskontrakt** nutzen möchten [00:01:10]. 
    Klicken Sie danach auf **Fertig** [00:01:25].

**Schritt 4: Verbindung herstellen**

Sie haben eine neue Verbindung erstellt. Bestätigen Sie das Fenster mit **OK** [00:01:30].

AgenaTrader verbindet sich sofort mit unseren Servern. Sie erkennen dies an der Statusanzeige "Verbunden" am unteren Bildschirmrand [00:01:30]. 

Wenn Sie eine Instrumentenliste öffnen, laden die entsprechenden Realtime-Charts sofort und die Kursdaten werden in Echtzeit verarbeitet [00:01:40].

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur AgenaTrader Anbindung

Welche Schnittstelle soll ich wählen: Taipan oder taipan.net?

Wir empfehlen für die Nutzung mit AgenaTrader grundsätzlich die *taipan.net* Schnittstelle, da diese technologisch auf dem neuesten Stand ist und die Datenpakete besonders effizient und ressourcenschonend verarbeitet.

Wo finde ich meine Kundennummer für AgenaTrader?

Ihre Kundennummer (meist eine sechsstellige Zahl) haben Sie nach der Registrierung für den Realtime-Datenfeed oder die Demoversion in Ihrer Willkommens-E-Mail von Lenz + Partner erhalten.

Was ist der Unterschied zwischen Frontmonat und Endloskontrakt?

Der *Frontmonat* bezieht sich immer auf den aktuell fälligen, am aktivsten gehandelten Kontrakt eines Futures. Ein *Endloskontrakt* (Continuous Contract) hingegen fügt die einzelnen Verfallsmonate mathematisch aneinander, um eine lückenlose, langfristige Chartanalyse ohne Verfallslücken zu ermöglichen.

]]>
https://www.tai-pan.de/blog/agenatrader-datenanbindung/feed/ 0 https://www.tai-pan.de/favicon.ico https://www.tai-pan.de/favicon.ico
AmiBroker Realtime Datenanbindung: So verbinden Sie den TAI-PAN Realtime-Datenfeed https://www.tai-pan.de/blog/amibroker-realtime-datenanbindung https://www.tai-pan.de/blog/amibroker-realtime-datenanbindung#comments Wed, 24 Jun 2026 10:42:00 +0000 https://www.tai-pan.de/blog/amibroker-realtime-datenanbindung Weiterlesen

]]>
Für anspruchsvolle Daytrader und Systementwickler, die in AmiBroker handeln, ist die Qualität und Latenz der Live-Daten der entscheidende Erfolgsfaktor. 

Mit der TAI-PAN Realtime-Schnittstelle streamen Sie hochpräzise Tick- und Minutendaten direkt und ohne Verzögerung in Ihre AmiBroker-Charts.

In dieser ausführlichen Anleitung zeigen wir Ihnen den exakten Ablauf: von der Installation des notwendigen Plugins über die Erstellung der Datenbank bis hin zum Import Ihrer ersten Echtzeit-Kataloge.

Video-Anleitung: TAI-PAN Realtime mit AmiBroker verbinden

Schritt-für-Schritt Einrichtung in TAI-PAN und AmiBroker

Die Verbindung von TAI-PAN Realtime mit AmiBroker erfordert zunächst eine kurze Plugin-Installation in TAI-PAN, bevor Sie die Datenbank in AmiBroker anlegen können.

Schritt 1: Das AmiBroker Plugin in TAI-PAN installieren

Damit AmiBroker unsere Daten lesen kann, muss eine DLL-Datei (das Plugin) in Ihr AmiBroker-Verzeichnis kopiert werden.

  1. Starten Sie Ihre **TAI-PAN Realtime** Software [00:00:03].
  2. Navigieren Sie im Hauptmenü zum Punkt **Taipan**.
  3. Klicken Sie auf den Eintrag **"Ami Broker Plugin installieren"** [00:00:14]. Die benötigte Schnittstellen-Datei wird nun automatisch im Hintergrund eingerichtet.

Schritt 2: Eine neue Realtime-Datenbank in AmiBroker erstellen

  1. Öffnen Sie nun Ihre **AmiBroker Software** (in diesem Beispiel nutzen wir Version 6).
  2. Gehen Sie oben links auf **File** (Datei) > **New** (Neu) > **Database** (Datenbank) [00:01:30].
  3. Geben Sie im Feld "Database folder" einen aussagekräftigen Namen ein (z. B. `TPR` für Tai-Pan Realtime) und klicken Sie auf **Create** (Erstellen) [00:01:44].
  4. Wählen Sie im Dropdown-Menü **Data source** (Datenquelle) nun das **"Taipan realtime data Plugin"** aus (dieser Eintrag ist durch Schritt 1 neu hinzugekommen) [00:01:58].
  5. Stellen Sie das **Base time interval** (Basis-Zeitintervall) je nach Ihrem Bedarf ein, z. B. auf **1 Minute** oder Tick [00:02:08].

Schritt 3: Kataloge und Watchlisten importieren

  1. Klicken Sie in den Datenbank-Einstellungen auf den Button **Configure** (Konfigurieren) [00:02:12].
  2. Es öffnet sich das TAI-PAN Auswahlfenster. Hier sehen Sie all Ihre gebuchten Realtime-Kataloge (z. B. CDAX) sowie Ihre persönlichen Watchlisten (z. B. "Wasserstoff") [00:02:26].
  3. Markieren Sie die gewünschten Märkte und klicken Sie auf **Importieren**.
  4. *Hinweis:* Je nach Größe der ausgewählten Kataloge kann dieser Vorgang einige Zeit in Anspruch nehmen. Bitte haben Sie etwas Geduld, bis die Erfolgsmeldung erscheint [00:03:14].
  5. Bestätigen Sie alle Fenster mit **OK**. Unten rechts in AmiBroker sollte der Plugin-Status nun auf "aktiv" stehen [00:04:09].

Ihre Live-Charts sind nun fertig eingerichtet und werden in Echtzeit aktualisiert, sobald neue Marktdaten eintreffen [00:04:43].

🛠 Profi-Tipp & Fehlerbehebung: Verbindung schlägt fehl?

Sie haben das Plugin installiert, aber AmiBroker empfängt keine Daten und die Verbindung kommt nicht zustande? In fast allen Fällen lässt sich dies über die **COM-Server Registrierung** beheben [00:00:40]:

  1. Gehen Sie in TAI-PAN Realtime in den Bereich **Erweiterte Funktionen** [00:00:51].
  2. Klicken Sie auf den Button **"COM-Server neu registrieren"**.
  3. Warten Sie kurz ab und klicken Sie danach zwingend einmal auf **Anmelden** (Login). Dies ist erforderlich, damit die Funktion korrekt ausgeführt wird [00:01:00].
  4. Danach sollte die Datenverbindung zu AmiBroker fehlerfrei funktionieren.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie füge ich später weitere Realtime-Märkte hinzu?

Wenn Sie Ihrem AmiBroker-Arbeitsbereich später weitere Wertpapiere oder Kataloge hinzufügen möchten, müssen Sie keine neue Datenbank erstellen. Gehen Sie einfach auf **File** > **Database Settings**, klicken Sie neben Ihrer aktiven Datenbank (z. B. TPR1) auf **Configure**, wählen Sie die neuen Kataloge aus und klicken Sie auf **Importieren** [00:05:00].

Erhalte ich Tickdaten oder Minutendaten?

Dies hängt von Ihrer AmiBroker-Lizenz ab. Wenn Sie eine unregistrierte/Testversion von AmiBroker nutzen, erhalten Sie in der Regel nur Minutendaten [00:01:20]. Für das Streaming von ungefilterten, reinen Tickdaten aus dem TAI-PAN Feed ist eine registrierte und lizenzierte Version von AmiBroker erforderlich.

]]>
https://www.tai-pan.de/blog/amibroker-realtime-datenanbindung/feed/ 0 https://www.tai-pan.de/favicon.ico https://www.tai-pan.de/favicon.ico
AmiBroker EoD Datenanbindung: So verbinden Sie den TAI-PAN EoD Datenfeed https://www.tai-pan.de/blog/amibroker-eod-datenanbindung https://www.tai-pan.de/blog/amibroker-eod-datenanbindung#comments Wed, 24 Jun 2026 10:34:00 +0000 https://www.tai-pan.de/blog/amibroker-eod-datenanbindung Weiterlesen

]]>
Sie nutzen AmiBroker für quantitative Analysen, individuelles Charting oder anspruchsvolles algorithmisches Backtesting? 

Um das volle Potenzial der leistungsstarken AFL (AmiBroker Formula Language) auszuschöpfen, benötigen Sie eine entscheidende Komponente: **fehlerfreie, korrigierte historische Marktdaten.**

Mit dem TAI-PAN End-of-Day (EoD) Datenfeed erhalten Sie Zugriff auf Jahrzehnte sauberer Marktdaten, die sich perfekt für tiefgehendes Backtesting und technische Analysen eignen. 

In dieser umfassenden Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigen wir Ihnen genau, wie Sie eine neue Datenbank in AmiBroker einrichten, das erforderliche Daten-Plugin installieren und Ihre abonnierten TAI-PAN Kataloge importieren.

Video-Anleitung: TAI-PAN EoD mit AmiBroker verbinden

Schritt-für-Schritt-Einrichtung: Erstellung Ihrer AmiBroker Datenbank

Die Integration Ihrer TAI-PAN EoD-Daten in AmiBroker erfordert die Erstellung einer dedizierten Datenbank, die mit unserem Daten-Plugin verknüpft ist. So gehen Sie vor:

Schritt 1: Eine neue Datenbank erstellen

  1. Öffnen Sie Ihre AmiBroker Software (diese Anleitung gilt für Version 6 und neuer).
  2. Gehen Sie im oberen Menü auf **File** (Datei) und wählen Sie **New** (Neu), klicken Sie dann auf **Database** (Datenbank) [00:00:14].
  3. Das Konfigurationsfenster für die Datenbank öffnet sich. Geben Sie einen benutzerdefinierten Namen für Ihre neue Datenbank ein (z. B. `tPW` oder `TaiPan_EoD`).
  4. Da es sich um eine neue Datenbank handelt, aktivieren Sie das Kontrollkästchen **"Load this database at startup"** (Diese Datenbank beim Start laden), damit AmiBroker Ihre TAI-PAN Daten automatisch lädt, wenn Sie das Programm öffnen [00:00:30].
  5. Klicken Sie auf den Button **Create** (Erstellen).

Schritt 2: Die TAI-PAN Datenquelle auswählen

  1. Betrachten Sie das Dropdown-Menü **Data source** (Datenquelle) im selben Fenster.
  2. Scrollen Sie durch die Optionen und wählen Sie **"Taipan EOD dbengine data Plugin"** [00:00:50]. 
    *(Hinweis: Falls diese Option in Ihrer Liste fehlt, springen Sie bitte nach unten zu unserem Abschnitt Fehlerbehebung!)*
  3. Definieren Sie die **Number of bars** (Anzahl der Balken – wie viele historische Daten in die Charts geladen werden sollen) und stellen Sie das Basis-Zeitintervall auf **End of Day** ein [00:01:24].

Schritt 3: Marktkataloge konfigurieren und importieren

  1. Klicken Sie auf den Button **Configure** (Konfigurieren). Dadurch öffnet sich sofort die Katalogstruktur, die direkt aus Ihrer lokalen TAI-PAN Installation abgerufen wird [00:01:30].
  2. Sie sehen nun eine Liste von Märkten basierend auf Ihrem aktiven TAI-PAN Abonnement (z. B. DAX Xetra, MDAX Xetra, HDAX, US-Märkte) [00:01:40].
  3. Aktivieren Sie die Kontrollkästchen neben allen Katalogen, die Sie in AmiBroker importieren möchten.
  4. Klicken Sie auf **Import** (Importieren). Die Software verarbeitet Ihre Auswahl und speichert die Kataloge als Textdateien, die AmiBroker auslesen kann [00:02:05].
  5. Klicken Sie im Konfigurationsfenster auf **Close** (Schließen) und anschließend auf **OK**, um die Datenbank-Einrichtung abzuschließen.

Ihre Wertpapiere werden sofort in Ihrem AmiBroker-Arbeitsbereich angezeigt. Wenn Sie einen Chart öffnen und mit der Maus über die letzte Kerze fahren, sehen Sie das exakte End-of-Day-Datum, das erfolgreich aus TAI-PAN importiert wurde [00:02:30].

🛠 Fehlerbehebung & Profi-Tipps

Das TAI-PAN Plugin fehlt in AmiBroker? Hier ist die Lösung:

Wenn Sie in Schritt 2 auf "Data source" geklickt haben und das *"Taipan EOD dbengine data Plugin"* nicht finden konnten, müssen Sie das Plugin einfach von TAI-PAN zu AmiBroker übertragen [00:00:59].

  1. Lassen Sie AmiBroker geöffnet und starten Sie Ihre **TAI-PAN EoD** Software.
  2. Klicken Sie im oberen Menü auf **Kataloge**, und navigieren Sie dann zu **Export**.
  3. Klicken Sie auf die Option **"Ami Broker Plugin installieren"** [00:01:12].
  4. Starten Sie AmiBroker neu. Das Plugin erscheint nun in Ihrer Datenquellen-Liste.

So fügen Sie einer bestehenden Datenbank neue Kataloge hinzu

Wenn Sie Ihr TAI-PAN Abonnement später erweitern und Ihrer bestehenden AmiBroker-Einrichtung neue Märkte hinzufügen möchten, müssen Sie *keine* neue Datenbank erstellen [00:02:47].

  1. Gehen Sie auf **File** > **Database Settings** (Datenbankeinstellungen).
  2. Klicken Sie neben Ihrer TAI-PAN Datenquelle auf **Configure** (Konfigurieren).
  3. Wählen Sie die neu hinzugefügten Kataloge aus der Liste aus und klicken Sie auf **Import** [00:03:08]. Die neuen Wertpapiere werden Ihrem AmiBroker-Arbeitsbereich sofort hinzugefügt.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Kann ich TAI-PAN Realtime-Daten mit AmiBroker nutzen?

Diese spezifische Anleitung behandelt die Integration der TAI-PAN End-of-Day (EoD) Datenbank, die stark auf langfristige quantitative Analysen, Scans und Backtesting optimiert ist. Wenn Sie eine Echtzeit-Datenintegration benötigen, lesen Sie bitte unsere separate Dokumentation zur Realtime-API.

Warum fehlen einige Märkte in meinem Konfigurationsfenster?

Die Katalogstruktur, die beim Klick auf "Configure" angezeigt wird, spiegelt direkt Ihr aktuelles TAI-PAN Abonnement wider. Wenn eine bestimmte Börse oder ein Marktsegment fehlt, stellen Sie sicher, dass Sie dieses Datenpaket in Ihrem Lenz + Partner Kundenkonto abonniert und ein aktuelles TAI-PAN Daten-Update durchgeführt haben.

Wie weit reichen die historischen Daten zurück?

Wenn Sie TAI-PAN mit AmiBroker verbinden, erhalten Sie Zugriff auf unsere umfangreiche historische Datenbank. Je nach spezifischer Anlageklasse und Börse können unsere fehlerbereinigten End-of-Day-Daten mehrere Jahrzehnte zurückreichen, was sie perfekt für robuste AmiBroker-Backtesting-Strategien macht.

]]>
https://www.tai-pan.de/blog/amibroker-eod-datenanbindung/feed/ 0 https://www.tai-pan.de/favicon.ico https://www.tai-pan.de/favicon.ico
Quantower Datenanbindung: So verbinden Sie den TAI-PAN Datenfeed https://www.tai-pan.de/blog/quantower-datenanbindung https://www.tai-pan.de/blog/quantower-datenanbindung#comments Wed, 24 Jun 2026 10:21:00 +0000 https://www.tai-pan.de/blog/quantower-datenanbindung Weiterlesen

]]>
Sie handeln mit der modernen Quantower-Plattform und suchen nach extrem zuverlässigen, schnellen Marktdaten? 

Durch die Integration des TAI-PAN Datenfeeds versorgen Sie Ihre Quantower-Charts und Orderbücher mit erstklassigen Kursen direkt von den Börsenplätzen.

In dieser Kurzanleitung zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie TAI-PAN als Datenquelle in Quantower finden, einrichten und verbinden.

Video-Anleitung: TAI-PAN an Quantower anbinden

Schritt-für-Schritt Anleitung zur Einrichtung

Nachdem Sie Quantower gestartet und sich eingeloggt haben, sind Sie in der Regel bereits standardmäßig mit einem anderen Datenfeed verbunden [00:00:14]. Folgen Sie diesen einfachen Schritten, um auf TAI-PAN zu wechseln:

**Schritt 1: Verbindungsmenü öffnen**

Sie haben zwei Möglichkeiten, die Verbindungseinstellungen aufzurufen: Klicken Sie entweder mit der rechten Maustaste in eine freie Fläche Ihres Quantower-Arbeitsbereichs und wählen Sie **Connections** (Verbindungen), oder klicken Sie oben auf eine der aktiven Verbindungen, um die Liste der *Recent Connections* (Letzte Verbindungen) zu öffnen [00:00:28].

**Schritt 2: TAI-PAN Datenfeed auswählen**

Trennen Sie zunächst bestehende, aktive Datenverbindungen. Scrollen Sie anschließend in der alphabetischen Anbieterliste nach unten zum Buchstaben „T“ und wählen Sie den **Taipan** Datenfeed aus [00:00:53].

*(💡 Profi-Tipp: Sie können TAI-PAN hier direkt als Favorit markieren, um künftig schneller darauf zuzugreifen).*

**Schritt 3: Zugangsdaten eingeben**

Tragen Sie nun Ihre persönlichen Logindaten ein:

  • Username (Benutzername): Dies ist in der Regel Ihre 6-stellige Kundennummer, die Sie von uns per E-Mail erhalten haben [00:01:13].
  • Password (Passwort): Geben Sie das Passwort ein, das Sie bei der Registrierung für die Demo bzw. den Datenfeed selbst festgelegt haben [00:01:23].

**Schritt 4: Verbinden und Charts laden**

Klicken Sie auf den Button **Connect** (Verbinden) [00:01:37]. Die Verbindung wird sofort aufgebaut und Sie sehen im Hintergrund, wie Ihre Charts augenblicklich mit aktuellen TAI-PAN Marktdaten versorgt werden [00:01:48].

💡 Wichtiger Hinweis: Realtime- vs. verzögerte Daten

Je nachdem, welches TAI-PAN Abonnement Sie besitzen, werden die Daten in Ihren Quantower-Charts entweder in echter **Echtzeit (Realtime)** oder **verzögert** (in der Regel 15 Minuten) dargestellt [00:01:58]. 

Sollten Ihre Charts dem Live-Markt hinterherhinken, prüfen Sie bitte in Ihrem Lenz+Partner Kundenkonto, ob die entsprechenden Realtime-Börsenpakete (z. B. Eurex, Xetra) für Sie freigeschaltet sind.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur Quantower Anbindung

Wo finde ich meinen TAI-PAN Benutzernamen für Quantower?

Ihr TAI-PAN Benutzername für die Quantower-Verbindung ist in der Regel die 6-stellige Kundennummer, die Ihnen nach der Registrierung bei Lenz+Partner per E-Mail zugesendet wurde.

Kann ich mehrere Datenfeeds gleichzeitig in Quantower nutzen?

Ja, Quantower erlaubt den parallelen Aufbau von Verbindungen zu mehreren Brokern und Daten-Providern. Um jedoch widersprüchliche Kursdaten in Ihren Charts zu vermeiden, empfehlen wir, andere primäre Marktdaten-Feeds zu trennen, bevor Sie TAI-PAN verbinden.

Warum werden meine TAI-PAN Daten in Quantower verzögert angezeigt?

Eine Verzögerung der Marktdaten hängt mit Ihrem gebuchten Datenpaket zusammen. Die TAI-PAN Schnittstelle selbst überträgt Daten absolut latenzfrei; Sie müssen jedoch für die jeweiligen Börsenplätze (z. B. Nasdaq, Eurex) das entsprechende Realtime-Paket abonniert haben. Ohne dieses greift die standardmäßige 15-minütige Verzögerung.

]]>
https://www.tai-pan.de/blog/quantower-datenanbindung/feed/ 0 https://www.tai-pan.de/favicon.ico https://www.tai-pan.de/favicon.ico
NinjaTrader Datenanbindung: So verbinden Sie den TAI-PAN Datenfeed mit NinjaTrader https://www.tai-pan.de/blog/ninjatrader-datenanbindung https://www.tai-pan.de/blog/ninjatrader-datenanbindung#comments Tue, 23 Jun 2026 16:52:24 +0000 https://www.tai-pan.de/blog/ninjatrader-datenanbindung Weiterlesen

]]>
Sie nutzen die Trading-Plattform NinjaTrader und möchten hochqualitative Marktdaten integrieren? 

Mit dem Realtime-Datenfeed versorgen Sie Ihr NinjaTrader-System zuverlässig mit den genauesten Kursen.

In dieser Kurzanleitung zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie das benötigte NinjaScript importieren und TAI-PAN als Datenquelle in NinjaTrader einrichten.

Video-Anleitung: TAI-PAN an NinjaTrader anbinden

Vorbereitung: Das NinjaTrader Script herunterladen

Wenn Sie sich für den TAI-PAN Datenfeed entschieden haben, erhalten Sie von uns eine E-Mail mit Ihrer Kennung, Ihrem Passwort und einem wichtigen Link zum **NinjaTrader Script von Lenz + Partner** [00:00:16].

Klicken Sie auf diesen Link und laden Sie die bereitgestellte ZIP-Datei herunter (speichern Sie diese am besten in Ihrem Download-Ordner oder auf dem Desktop) [00:00:40].

Schritt-für-Schritt Anleitung zur Einrichtung

**Schritt 1: NinjaTrader starten & anmelden**

Starten Sie Ihre NinjaTrader Software. Wenn Sie die Version 8.1 (oder neuer) nutzen, melden Sie sich zunächst mit Ihren NinjaTrader.com Benutzerdaten an [00:01:00].

**Schritt 2: NinjaScript importieren**

Sobald das Kontrollzentrum geöffnet ist, klicken Sie im oberen Menü auf **Werkzeuge** (Tools) > **Import** > **NinjaScript** [00:01:49].

Wählen Sie nun die zuvor heruntergeladene ZIP-Datei aus und klicken Sie auf Öffnen. (Bestätigen Sie mit "Ja", falls Sie gefragt werden, ob bestehende Dateien ersetzt werden sollen) [00:02:12].

**Schritt 3: Software neustarten**

Nach wenigen Sekunden erhalten Sie eine Erfolgsmeldung. Damit die Änderungen wirksam werden, müssen Sie NinjaTrader einmal komplett beenden und danach neu starten [00:02:32].

**Schritt 4: Verbindung konfigurieren**

Nach dem Neustart gehen Sie im Kontrollzentrum auf **Verbindungen** und wählen Sie unten **Konfigurieren** [00:03:33].

Suchen Sie in der oberen Liste ("Verfügbar") nach dem Eintrag **Lenz und Partner data** und fügen Sie diesen hinzu [00:03:45].

**Schritt 5: TAI-PAN Zugangsdaten eingeben**

Tragen Sie in die entsprechenden Felder Ihre **Kundennummer** (Kennung) und Ihr **Passwort** aus unserer E-Mail ein und bestätigen Sie mit "OK" [00:04:00].

Wenn Sie auf "Verbindungen" klicken und den Lenz+Partner Feed auswählen, leuchtet der Punkt grün auf – Ihre Daten laufen und Sie können direkt neue Charts öffnen [00:04:21]!

💡 Profi-Tipp: Futures werden in NinjaTrader 8.1 nicht aktualisiert?

Beim Umstieg von NinjaTrader 8.0 auf 8.1 kommt es gelegentlich vor, dass Futures nicht mehr korrekt angezeigt oder aktualisiert werden [00:04:58].

Der Grund dafür ist eine Änderung in der Symbol-Formatierung. In Version 8.0 wurden Kontraktmonate numerisch dargestellt (z. B. "0323" für März 2023). In Version 8.1 ist die Standardeinstellung oft auf das Format "März 23" oder "H" geändert worden [00:05:27].

**Die Lösung:** Sie müssen die Einstellungen in NinjaTrader entsprechend auf **"numeric"** umstellen. Eine detaillierte Screenshot-Anleitung dazu finden Sie auch in den FAQs auf unserer Support-Website [00:05:39].

]]>
https://www.tai-pan.de/blog/ninjatrader-datenanbindung/feed/ 0 https://www.tai-pan.de/favicon.ico https://www.tai-pan.de/favicon.ico
ATAS Datenanbindung: So verbinden Sie den TAI-PAN Datenfeed mit ATAS https://www.tai-pan.de/blog/atas-datenanbindung https://www.tai-pan.de/blog/atas-datenanbindung#comments Tue, 23 Jun 2026 00:00:00 +0000 https://www.tai-pan.de/blog/atas-datenanbindung Weiterlesen

]]>
Sie nutzen die professionelle Trading-Plattform ATAS und benötigen verlässliche, schnelle Marktdaten? 

Mit den Realtime-Datenfeeds erhalten Sie höchste Datenqualität direkt in Ihren ATAS-Charts.

In dieser Kurzanleitung zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie TAI-PAN als Datenquelle in ATAS hinzufügen und einrichten.

Video-Anleitung: TAI-PAN an ATAS anbinden

Schritt-für-Schritt Anleitung zur Einrichtung

Die Einrichtung ist unkompliziert und in wenigen Klicks erledigt. Halten Sie dafür Ihre TAI-PAN Zugangsdaten (Kundennummer/Kennung und Passwort) bereit, die Sie von uns per E-Mail erhalten haben.

**Schritt 1: Verbindungs-Manager öffnen**

Starten Sie Ihre ATAS Software. Klicken Sie im Hauptmenü auf den Punkt **Verbindungen**. *(Tipp: Falls Sie alte, nicht mehr benötigte Verbindungen haben, können Sie diese hier zur besseren Übersicht vorab löschen.)*

**Schritt 2: TAI-PAN als Datenfeed hinzufügen**

Klicken Sie im Verbindungs-Fenster auf den Button **Hinzufügen**. Es öffnet sich eine Liste aller unterstützten Datenprovider. Wählen Sie hier **Taipan** aus und klicken Sie auf **Weiter**.

**Schritt 3: Zugangsdaten eingeben**

Nun richten Sie die spezifische Verbindung ein:

  • Name: Vergeben Sie einen eindeutigen Namen für die Verbindung (z. B. "Tai-Pan Realtime").
  • Kundennummer / Kennung: Geben Sie hier Ihre TAI-PAN Kennung aus unserer E-Mail ein.
  • Passwort: Tragen Sie Ihr zugehöriges Passwort ein.

**Schritt 4: Verbindung herstellen**

Klicken Sie auf **Fertig** und anschließend auf den Button **Verbinden**. Der Status ändert sich nun auf "Verbunden". Sie können das Verbindungsfenster nun schließen und direkt Ihren ersten Chart öffnen.

💡 Profi-Tipp: Falsche Uhrzeit im ATAS Chart korrigieren?

Manchmal kann es nach der Ersteinrichtung vorkommen, dass die Zeit im Chart verschoben ist (z. B. um 2 Stunden). So beheben Sie diesen Zeitzonen-Fehler in Sekunden:

  1. Gehen Sie in ATAS in die **Einstellungen** und wählen Sie den Punkt **Zeitzonen**.
  2. Sie können die Zeitzone entweder nach "Börse" oder nach "Symbol" einstellen.
  3. Suchen Sie die entsprechende Börse (z. B. *Eurex*) aus der Liste heraus. Wenn bei der Verschiebung überall eine "0" steht, klicken Sie direkt in das Feld.
  4. Wählen Sie im Dropdown-Menü **"Lokale Zeitzone"** aus.
  5. Die Verschiebung (z.B. eine "2" für zwei Stunden) wird nun automatisch korrekt gesetzt und Ihr Chart zeigt wieder die exakte, aktuelle Handelszeit an.


]]>
https://www.tai-pan.de/blog/atas-datenanbindung/feed/ 0 https://www.tai-pan.de/favicon.ico https://www.tai-pan.de/favicon.ico
Bonus-Cap Commerzbank bietet Gewinnchance mit hohem Sicherheitspuffer https://www.tai-pan.de/blog/bonus-cap-commerzbank https://www.tai-pan.de/blog/bonus-cap-commerzbank#comments Mon, 08 Sep 2025 13:04:00 +0000 https://www.tai-pan.de/blog/bonus-cap-commerzbank Weiterlesen

]]>
Die Korrektur bei der Commerzbank AG könnte abgeschlossen sein. Bis Februar 2026 wird ein Anstieg erwartet. Thomas Bopp stellt ein Bonus-Cap-Zertifikat vor, das er heute selbst erworben hat. Damit sind bis Juni 2026 über 21 % Rendite möglich – bei einem Sicherheitspuffer von mehr als 31 %.

Die Commerzbank AG steht im Fokus einer möglichen Übernahme. Die italienische Bank UniCredit hat großes Interesse an dem 1870 gegründeten Institut entdeckt, das heute die zweitgrößte Bank Deutschlands ist.

UniCredit ist bereits seit einem Jahr bei der Commerzbank investiert. Inzwischen hält sie 26 % direkt und hat über Finanzinstrumente Zugriff auf weitere Anteile, sodass der Einfluss bei 29 % liegt. 

Insider erwarten, dass UniCredit bis Ende des Jahres knapp 30 % erreichen wird. Ob es danach wirklich zu einer Übernahme kommt, entscheiden die Aktionäre.

Ein Blick auf den Aktienkurs: Seit Juli 2023 stieg die Aktie zunächst von 28 auf 38 Euro. Danach führten Gewinnmitnahmen zu einem Rückgang auf 32 Euro. Diese Korrektur könnte nun abgeschlossen sein.

Laut dem saisonalen Modul von TAI-PAN bietet sich jetzt ein günstiger Einstiegszeitpunkt. Die Prognose: Zwischen dem 10. September 2024 und dem 19. Februar 2026 soll die Aktie um über 29 % steigen – bei einem Risiko von rund 7 %.

In der beigefügten Grafik zeigt die graue Linie die saisonale Prognose. Ein schwarzer Pfeil markiert die erwartete Richtung. Das grün gestrichelte Datum steht für den empfohlenen Einstieg, das rot gestrichelte Datum für den Ausstieg.

Commerzbank Aktie

Grafik: Die obere Infobox in Hellgelb enthält die entsprechenden Eckdaten zur Saisonalität.

Die Commerzbank-Aktie befindet sich derzeit im Aufwärtstrend. Sie notiert über dem oberen 25-%-Band der 200-Tage-Linie, die aktuell bei 22,98 Euro verläuft.

Spannend wird es durch ein neu aufgelegtes Bonus-Cap-Zertifikat der Bank Vontobel. Dieses Zertifikat bietet ein Sicherheitslevel bei 23 Euro – also mehr als 31 % Puffer. Die Laufzeit endet im Juni 2026. Bleibt die Aktie bis dahin mindestens auf dem aktuellen Niveau, zahlt das Zertifikat 44 Euro aus.

Das bedeutet:

  • Steigt die Aktie weiter oder hält sich stabil → volle Bonuszahlung von 44 Euro
  • Leichte Korrekturen sind ebenfalls kein Problem, solange die Barriere bei 23 Euro nicht unterschritten wird
  • Wird die Barriere berührt → entfällt der Bonus, und Anleger erhalten stattdessen die Aktie geliefert

Momentan wird das Zertifikat bei knapp 36,20 Euro gehandelt. Das entspricht einem Aufgeld von unter 5 %. Damit sind über 21 % Rendite in nur 9 Monaten möglich – bei gleichzeitig hohem Sicherheitspuffer.

In der Abbildung sind zwei waagerechte Linien zu sehen:

  • Grün: Sicherheitsbarriere bei 23 Euro
  • Rot: Bonuslevel bei 44 Euro

Ich selbst habe heute 75 Stück gekauft. Mein Plan: Sollte die 200-Tage-Linie zwei Tage in Folge unterschritten werden, werde ich die Position schließen.

Eckdaten des Zertifikats:

  • Emittent: Bank Vontobel
  • WKN: VH2ER6
  • ISIN: DE000VH2ER66
  • Renditepotenzial: +21 % in 9 Monaten
  • Sicherheitspuffer: >31 %
  • Laufzeit: bis 19. Juli 2026

Einige Broker bieten den Handel sogar ohne Gebühren an.

Hinweis: Dieser Inhalt ist keine Anlageberatung und keine Aufforderung zum Handel an den Kapitalmärkten!

]]>
https://www.tai-pan.de/blog/bonus-cap-commerzbank/feed/ 0 https://www.tai-pan.de/favicon.ico https://www.tai-pan.de/favicon.ico
Short-Put auf Magnite Inc. bringt ebenfalls über 90 % Prämiengewinn! https://www.tai-pan.de/blog/short-put-auf-magnite https://www.tai-pan.de/blog/short-put-auf-magnite#comments Wed, 03 Sep 2025 14:10:00 +0000 https://www.tai-pan.de/blog/short-put-auf-magnite Weiterlesen

]]>
August 2025 ist beendet. Am letzten Tag des Monats konnte ein weiteres Stillhaltergeschäft sehr erfolgreich geschlossen werden. 

Dieser Leerverkauf-Options-Trade war aufgrund eines Vorschlags des Plugin „Bopps ProLucrum-Optionsselling“ im Mai 2025 eröffnet worden. 

Das Plugin ermöglicht TAI-PAN-Nutzern, mithilfe von sechs Handelssystemen Stillhaltergeschäfte auf die ausgewählten US-Aktien abzuschließen. 

TBopp Options

Das folgende Beispiel zeigt das Vorgehen von Thomas Bopp beim Aufbau und der Schließung einer Optionsposition.

Eröffnet wurde die Position am 13. Mai 2025, mit einer maximalen Laufzeit bis Dezember 2025. Schon dreieinhalb Monate später wurde der Stillhalter-Trade beendet. 

Über 90 % der Stillhalterprämie wurde als Gewinn eingestrichen.

Die Aktiengesellschaft hinter dem Trade

Magnite, Inc. (Nasdaq: MGNI) betreibt mit seinen Tochtergesellschaften eine unabhängige Omnichannel-Sell-Side-Werbeplattform.

Die Plattform stellt Anwendungen und Dienstleistungen für Verkäufer und Käufer über einen offenen Marktplatz bereit. Der Vertrieb erfolgt über Teams an verschiedenen Standorten.

Das Unternehmen wurde 2007 gegründet und hat seinen Hauptsitz in New York, USA. Bis Juli 2020 firmierte es unter dem Namen The Rubicon Project, Inc.

Das Systemsignal

Am 13. Mai 2025 erzeugte das Trendfolge-System ein Short-Put-Signal. Bei diesem zweiten von sechs Stillhalter-Systemen gilt als Voraussetzung, dass sich die Aktie deutlich von den Tiefstständen der vergangenen Monate gelöst und in einen neuen Aufwärtstrend übergegangen ist.

Nach Einschätzung des Systems könnte sich dieser Trend fortsetzen. Für den Stillhalter ist das jedoch zweitrangig: Auch eine seitwärts verlaufende Kursbewegung genügt. 

In diesem Fall sinkt die vereinnahmte Optionsprämie, und der Trade kann wie üblich mit Gewinn beendet werden. Die folgende Abbildung zeigt den zu diesem Zeitpunkt generierten Chart inklusive grauer, saisonaler Prognoselinie.

Empfohlen wurde der Verkauf eines Puts mit einem Basispreis von 10 US-Dollar. Diese Positionseröffnung wurde zusätzlich durch ein im Chart sichtbares Aufwärts-Gap wenige Tage zuvor gestützt.

Ein Aufwärts-Gap (Up-Gap) entsteht, wenn der Eröffnungskurs eines Wertpapiers über dem Schlusskurs des Vortages liegt. Es signalisiert eine Kurslücke, die häufig durch stark gestiegene Nachfrage ausgelöst wird – oftmals infolge positiver Nachrichten. 

Bei Magnite wurde dieses Gap durch die Veröffentlichung der Quartalszahlen verursacht. Ein solches Signal wird in der Regel als bullisch gewertet, da es auf hohes Kaufinteresse hindeutet.

Für den Stillhalter spielte das letztlich keine Rolle. Ausschlaggebend war vielmehr, dass die historische 30-Tage-Volatilität bei über 100 lag. Optionen galten damit als deutlich überteuert und besonders geeignet für den Verkauf.

MGNI-Put-Option 10,00 mit Abstand 38% zum Aktienkurs verkauft

Das System empfahl den Verkauf einer Put-Option mit Basispreis 10,00 US-Dollar oder niedriger, bei einem damaligen Aktienkurs von 16,13 US-Dollar. Der Sicherheitspuffer lag damit bei 38 %.

Für die Put-Option mit Basis 10,00 US-Dollar und Laufzeit bis zum 19. Dezember 2025 bot die Handelsplattform eine Prämie von 0,65 US-Dollar je Option. Dieser Wert war relativ hoch, weshalb ich mich entschied, die Option zweimal zu verkaufen.

MGNI Put Option

Im Chart markiert die rote, waagerechte Linie den Basispreis der Option. Der schwarze Bereich zeigt die zur Börseneröffnung um 15:30 Uhr eröffnete Position. Für den Verkauf der beiden Optionen verlangte der Broker eine Sicherheitsleistung von 300 US-Dollar.

Auch die Saisonalität sprach für diese Position: Die graue Prognoselinie zeigte deutlich nach oben und unterstützte damit die Signalrichtung. Optionen schreibe ich bevorzugt, wenn die saisonale Tendenz die Systemempfehlung bestätigt.

Hier die Eckdaten des Systems:

  • Put-Verkaufsbasis: 10,00
  • Gewinnmitnahme-Zone: 18,57
  • Verlustbegrenzungs-Zone: 14,3944
  • Sicherheitspuffer: 38,00 %

Die genannten Daten dienen wie üblich der Positionsverwaltung. Wird die Gewinnmitnahme- oder die Verlustbegrenzungszone erreicht, kann die Position mit entsprechendem Gewinn oder Verlust geschlossen werden.

Bei einer Berührung der Verlustbegrenzungszone besteht zudem die Möglichkeit, die Position durch den Verkauf eines Calls zu erweitern. In diesem Fall war das jedoch nicht erforderlich – der Verlauf entwickelte sich durchweg positiv.

So lief der Trade

Die folgende Abbildung zeigt den weiteren Kursverlauf der Aktie. Die erste gelbe Markierung kennzeichnet die Eröffnung der beiden Put-Optionen zu je 0,65 US-Dollar.

Wie durch die Saisonalität prognostiziert, stieg die Aktie nach Positionseröffnung langsam, aber stetig an. Anfang Juli 2025 wurde schließlich das Gewinnmitnahmeziel bei 18,5729 US-Dollar überschritten.

Daraufhin platzierte ich im Handelssystem des Brokers eine Rückkauforder (GTC) für beide Optionen zu je 0,05 US-Dollar. 

Mit einem derart niedrigen Kauflimit war eine sofortige Schließung zwar unwahrscheinlich, doch rechnete ich damit, dass der Rückkauf innerhalb der nächsten acht Wochen möglich sein würde. 

Da meine Order im Orderbuch vermutlich ganz oben stand, wurde sie bei entsprechendem Kurs auch direkt ausgeführt. Genau so trat es ein.

Obwohl die Aktie nach Platzierung der Rückkauforder zunächst weiter zulegte, dauerte es mehr als sechs Wochen, bis die erste der beiden Optionen glattgestellt wurde. 

Short Put auf Magnite

Dies ist durch den mittleren gelben Kreis markiert. Die dritte gelbe Markierung zeigt die vollständige Schließung der Position am 29. August 2025.

Insgesamt ergab der Rückkauf der beiden Optionen einen Gewinn von 120 US-Dollar – erzielt in weniger als der Hälfte der ursprünglichen Laufzeit. 

Beim Verkauf hatten die Optionen noch eine Restlaufzeit von sieben Monaten. Bereits nach knapp vier Monaten konnte durch das Gegengeschäft mehr als 90 % des maximal möglichen Gewinns realisiert werden.

Dies war ein weiteres erfolgreich umgesetztes Systemsignal des Bopps ProLucrum-Optionsselling-Plugins. In diesem Fall wurden Put-Optionen auf Basis des Trendfolge-Short-Put-Systems verkauft.

Der August brachte Gewinne am laufenden Band

Dies war ein weiteres Beispiel für Stillhaltergeschäfte, bei dem ich meine Vorgehensweise bei Eröffnung und Schließung einer Position dargestellt habe. Ziel war es zu zeigen, wie einfach die Umsetzung in der Praxis sein kann. Der August verlief insgesamt sehr erfolgreich – allein mit den Signalen des Plugins.

Im August 2025 wurden 16 Trades geschlossen, die auf Empfehlungen des ProLucrum-Optionsselling-Plugins basierten. Die älteste Position wurde am 7. März eröffnet, die jüngste am 17. Juli. Zwei Positionen wurden bis zum Verfalltag gehalten, alle übrigen vorzeitig zurückgekauft. Daraus ergab sich ein Gesamtgewinn von 1.437 US-Dollar.

Stillhalter Beispiel

Die folgende Abbildung zeigt eine Übersicht sämtlicher im August 2025 abgeschlossener ProLucrum-Stillhaltergeschäfte. In der ersten Spalte ist jeweils das System angegeben, das die Empfehlung generiert hat, in der letzten Spalte der erzielte Gewinn.

Damit wird deutlich, welches Potenzial das TAI-PAN-Plugin bietet. Mit nur einem Knopfdruck erhalten Sie täglich zahlreiche Handelssignale zum Verkauf von Call- oder Put-Optionen auf ausgewählte US-Aktien. 

Diese Optionen können an den US-Terminbörsen über ein entsprechendes Handelskonto leerverkauft werden, um vom Zeitwertverlust zu profitieren. Die Ergebnisse zeigen: Das Konzept funktioniert auch in der realen Anwendung sehr zuverlässig.

Wer sich das Plugin an Land zieht, bekommt weitere Systeme kostenlos dazu

Neben den längerfristigen Signalen stehen mir auch kurzfristige Intraday-ProLucrum-Handelssysteme zur Verfügung. Mit diesen Systemen verkaufe ich Optionen mit einer Restlaufzeit von höchstens vier Wochen.

Das Besondere: Beim Erwerb des Plugins erhalten Sie vier dieser Intraday-Systeme als Vorlage zum Nachprogrammieren in TAI-PAN kostenlos dazu.

Ein Beispiel: Am 18. August 2025 empfahl eines dieser Systeme den Verkauf einer Call-Option auf Etsy Inc. (Kürzel ETSY). 

Am selben Tag eröffnete ich eine Position mit einer Wochen-Call-Option, Basispreis 71,00 US-Dollar, Laufzeit bis zum 29. August 2025. 

Vereinnahmt wurde eine Prämie von 0,47 US-Dollar je Option, bei einem damaligen Aktienkurs von 65,16 US-Dollar.

Die nachfolgende Grafik zeigt den Einstiegszeitpunkt (graues Quadrat) sowie die Daten zur Option (rote Linie).

Call Option auf Etsy

Wie erhofft, verfiel der Call am Laufzeitende wertlos. Etsy fiel bis zum 29. August von 65,16 auf 53,31 US-Dollar.

Beim Erwerb des Plugins erhalten Sie zusätzlich eine PDF-Datei mit allen Regeln der vier Intraday-Systeme. 

Diese liefern bis zu viermal täglich interessante Handelskandidaten für den Verkauf kurzlaufender Optionen. Um die Signale nutzen zu können, genügt es, zu festgelegten Uhrzeiten ein selbstprogrammiertes Makro auszuführen.

Zum Abschluss noch eine aktuelle Ergänzung: Während der Fertigstellung dieses Beitrags – am ersten Handelstag im September 2025 – wurden zwei weitere Stillhaltergeschäfte des ProLucrum-Plugins automatisch zum Limit von 0,05 US-Dollar geschlossen. 

Die Rückkäufe von insgesamt vier Optionen brachten nach Gebühren Gewinne von 94 und 124 US-Dollar.

Rueckkaufe Optionen


Damit zeigt sich erneut: Die Systeme arbeiten zuverlässig. Nun liegt es an Ihnen, ob Sie diese Chancen künftig ebenfalls nutzen möchten.

Wer mehr über das Plugin wissen will, den lade ich gern ein hier die entsprechenden Informationen durchzuarbeiten: https://tai-pan.de/prolucrum-optionselling

Sie haben noch keine Erfahrung mit Optionen? 

Dann empfehle ich das E-Book „Bopp's Einführung in die wunderbare Welt der börsengehandelten Optionen“. Es bietet einen verständlichen Einstieg in die Grundlagen.

TBopp Options

Zusätzlich finden Sie auf dem YouTube-Kanal von Lenz + Partner jeden Monat nach dem Optionsverfall einen Rückblick auf die ausgelaufenen Positionen.


]]>
https://www.tai-pan.de/blog/short-put-auf-magnite/feed/ 0 https://www.tai-pan.de/favicon.ico https://www.tai-pan.de/favicon.ico
Short-Call auf EHang Holdings bringt über 90% Prämiengewinn! https://www.tai-pan.de/blog/short-call-auf-ehang-holdings https://www.tai-pan.de/blog/short-call-auf-ehang-holdings#comments Thu, 28 Aug 2025 14:10:00 +0000 https://www.tai-pan.de/blog/short-call-auf-ehang-holdings Weiterlesen

]]>
Seit Mitte April 2025 wird das Angebot rund um die Börsensoftware TAI-PAN um das Plugin „Bopps ProLucrum-Optionsselling“ erweitert. 

Für einen einmaligen Kaufpreis ist es dann den Anwendern möglich, sich über 6 Handelssysteme US-Aktien anzeigen zu lassen, auf die es sich lohnt, Stillhalter-Geschäfte zu eröffnen.

Beim „Stillhalten“ verkauft man eine Call- oder Put-Option an den US-Terminbörsen, um am Zeitwertverlust zu profitieren. 

Mit einem Verkauf setzt man darauf, dass sie völlig überteuerte Optionsprämie sich der Mittelwert wieder annähernd und die Option dann entweder wertlos ausläuft oder sie billig zurückgekauft werden kann.

Das nachfolgende Beispiel zeigt einen real gehandelten Trade, der am 3. Juni 2025 eröffnet und am 27. August 2025 mit Gewinn geschlossen wurde.

Die Aktiengesellschaft hinter dem Trade

EHang Holdings Limited (Kürzel EH) ist als Technologieplattformunternehmen für urbane Luftmobilität (UAM) in der Volksrepublik China, Ostasien, Westasien, Nordamerika, Südamerika, Westafrika und Europa tätig. 

Das Unternehmen entwirft, entwickelt, produziert, verkauft und betreibt UAVs sowie unterstützende Systeme und Infrastrukturen für verschiedene Branchen und Anwendungen, darunter Personentransport, Logistik, Smart City Management und Medienlösungen aus der Luft. 

Das Produktportfolio des Unternehmens umfasst die EH216-Serie, die VT-Serie, die Falcon B und die GD-Serie. 

Darüber hinaus bietet es luftgestützte Betriebssysteme an, einschließlich Autopilot und Flugsteuerung, Kommunikation, Batteriemanagementsystem und Sicherheitsmanagementsystem sowie Command-and-Control-System.

EHang Holdings Limited wurde 2014 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Guangzhou in der Volksrepublik China.

Das Systemsignal

Am 3. Juni 2025 oder ein Trendfolge-Short-Call-Signal nach unten gegeben. Bei diesem System hat die Aktie sich deutlich von den Hochs zurückentwickelt und ist bereits in einen Abwärtstrend übergegangen, der sich laut den Systemeinstellungen möglicherweise fortsetzen soll. 

Die nachfolgende Abbildung zeigt den damals vom System generierten Handelschart inklusive grauen saisonale Prognoselinie, die man ebenfalls nutzen kann, um zu überlegen, eine Position zu eröffnen.

EHang

EH-Call-Option 25,00 mit Abstand 53% zum Aktienkurs verkauft

Das System empfiehlt den Verkauf einer Call-Option der Basis 22,16 US-Dollar und höher. Die Aktie handelte zum damaligen Zeitpunkt bei 15,92 US-Dollar. Der entsprechende Sicherheitspuffer damals mehr als 39 %.

Für eine Call-Option der Basis 25,00 US-Dollar mit einer Laufzeit bis zum 17. Oktober 2025 gab es eine Optionsprämie von 0,75 US-Dollar, was ziemlich hoch ist. Ich entschied mich, genau diese Option zu verkaufen, weil dann der Sicherheitspuffer von 39 auf über 53 % anstieg.

Die rote, waagerechte Linie zeigt, wo die verkaufte Option angesiedelt ist. Der schwarze Teil zeigt den damals um 17 Uhr 34 eröffneten Trade. Für die Positionseröffnung verlangte der Broker damals eine Sicherheitsleistung von 350 US-Dollar.

Es war eher unwahrscheinlich, dass die Aktie bis zum Oktober eine solche Aufwärtsbewegung hinlegen würde, dazumal die graue saisonale Linie schon 2 Wochen nach dem Signaltag einen Hochpunkt anzeigte. Die saisonale Tendenz-Aktie wird also kurzfristig noch positiv, dann aber sollte es kräftig in Richtung zu gehen.

Hier die Eckdaten des Systems:

• Call-Verkaufsbasis: 22,16

• Gewinnmitnahme-Zone: 11,93

• Verlustbegrenzungs-Zone: 19,46

• Sicherheitspuffer: 39,20 %

Die obigen Daten dienen zur Positionsverwaltung. Wird die Gewinnmitnahme-Zone oder die Verlustbegrenzung-Zone angesteuert, kann, muss aber denke nicht entscheidend, die Position mit entsprechendem Gewinn oder Verlust zu schließen.

Die historische 30-Tage-Volatilität betrug zum Signal-Zeitpunkt über 60 %. Ich konnte davon ausgehen, dass Optionen auf diese Aktie eine ähnlich hohe implizite Volatilität aufwiesen und ein Verkauf der Call-Option sich als Gewinn herausstellen dürfte.

Die implizite Volatilität (IV) ist ein Maß für die erwartete Schwankungsbreite eines Wertpapiers, basierend auf den Preisen von Optionen auf dieses Wertpapier. Sie gibt an, wie stark der Markt glaubt, dass sich der Preis des Wertpapiers in der Zukunft bewegen wird. 

Im Gegensatz zur historischen Volatilität, die auf vergangenen Preisbewegungen basiert, ist die implizite Volatilität zukunftsgerichtet und wird aus den aktuellen Optionspreisen abgeleitet.

Ich habe festgestellt, dass eine hohe historische Volatilität oftmals auch bedeutet, dass die implizite Volatilität auf ähnlich luftigem Niveau liegt. In diesem Fall sind Optionen teuer und der Verkauf einer völlig überteuerten Option ist in der Regel lohnenswert.

So lief der Trade

Die nachfolgende Abbildung zeigt den weiteren Verlauf der Aktie. Die 1. gelbe Markierung zeigt noch einmal, wo die Position für 0,75 US-eröffnet wurde. 

Danach bewegte sich die Aktie seitwärts, um dann noch einmal das Hoch vom Mai bei knapp 19,46 US-Dollar anzusteuern. Ich entschied mich, die Position weiter offenzulassen, dazumal die Saisonalität nach unten deutete.

Der Anstieg der Aktie entpuppte sich dann auch für Besitzer der Aktie als zweite Chance, diese Aktie zu verkaufen. EHang drehte wieder nach unten und rutschte Ende August auf ein neues Tief.

EHang2

Vorher hatte ich schon ein Verkaufslimit für 0,05 US-Dollar ins Handelssystem meines Brokers eingegeben. Die zweite, gelbe Markierung zeigt dann auch die Positionsschließung zu diesem Preis am 27. August 2025. 

Die Position wurde mit einem Gewinn von 70 US-Dollar geschlossen. Obwohl sich die Aktie schlussendlich zwischen Eröffnungstag und Schließungtag nur wenige Cent wegbewegt hatte, sollte der tägliche Zeitwertverlust und ein Rückgang der Volatilität, dass die Option nahezu wertlos zurückgekauft werden konnte.

Als die Option verkauft wurde, hat sie eine Laufzeit von 4,5 Monaten. Bereits nach knapp 3 Monaten konnten mehr als 90 % des maximalen Gewinns eingetütet werden.

Fazit

Dies war ein real umgesetztes Systemsignal von "Bopps „ProLucrum-Optionselling"-Plugin. Mit dieser bekommen Sie täglich bis zu mehrere Dutzend Handelssignale zum Verkauf von Call- oder Put-Option auf interessante US-Aktien. Die entsprechenden Optionen kann man an den US-Terminbörsen über ein entsprechendes Handelskonto leerverkaufen, um an Zeitwertverlust mitzuverdienen.

Sie haben keine Ahnung von Optionen? Das E-Book „Bopp's Einführung in die wunderbare Welt der börsengehandelten Optionen“ hilft weiter.

TBopp Options

Wer mehr über das Plugin wissen will, findet hier die entsprechenden Informationen: https://tai-pan.de/prolucrum-optionselling

Auf dem YouTube-Kanal von Lenz und Partner finden Sie zudem monatlich nach dem Optionsverfalltermin ein Rückblick auf die ausgelaufenen Optionen: https://www.youtube.com/watch?v=4t1wbyr3yp8

]]>
https://www.tai-pan.de/blog/short-call-auf-ehang-holdings/feed/ 0 https://www.tai-pan.de/favicon.ico https://www.tai-pan.de/favicon.ico
Wann Aktien verkaufen? Optimales Timing für Gewinnmaximierung https://www.tai-pan.de/blog/wann-aktien-verkaufen https://www.tai-pan.de/blog/wann-aktien-verkaufen#comments Fri, 11 Aug 2023 12:43:00 +0000 Aktien https://www.tai-pan.de/blog/wann-aktien-verkaufen Weiterlesen

]]>
Aufgrund des Potenzials für beträchtliche Renditen kann sich die Anlage in Aktien als profitable Entscheidung erweisen. 

Die Entscheidung, wann Aktien verkaufen, ist eine wichtige Überlegung, mit der Anleger unweigerlich konfrontiert werden. 

Die richtigen Verkaufsentscheidungen können dazu beitragen, die Gewinne zu steigern und gleichzeitig mögliche Verluste zu reduzieren.

Inhaltsverzeichnis

Wann Aktien verkaufen: Eine wichtige Entscheidung

Eine Vielzahl von Faktoren wie technische Indikatoren, Marktstimmung, Unternehmensperformance und geopolitische Ereignisse beeinflussen den sich ständig verändernden Aktienmarkt. Um Gewinne zu maximieren oder Verluste zu minimieren, müssen Anleger diese Faktoren sorgfältig auswerten, um den idealen Zeitpunkt für einen Verkauf zu bestimmen.

WannAktienVerkaufen

Zu berücksichtigende Schlüsselfaktoren

Markttrends: Das große Ganze analysieren

Wertvolle Einblicke in den richtigen Zeitpunkt für den Verkauf von Aktien können gewonnen werden, wenn man die Markttrends versteht. Das Beobachten und Analysieren der allgemeinen Marktbedingungen sind hier der Schlüssel. Sie müssen die Stimmung der Anleger, die allgemeine Marktrichtung und die Wirtschaftsindikatoren (BIP-Wachstum und Zinssätze) beobachten. Wann immer es Anzeichen für eine Überbewertung gibt oder der Markt einen längeren Aufwärtstrend erlebt, könnte es eine kluge Entscheidung sein, Gewinne zu sichern, indem Sie einige Ihrer Aktien verkaufen.

Individuelle Aktienperformance: Bewertung der Fundamentaldaten

Ebenso wichtig ist es, die Effizienz der einzelnen Aktien zu bewerten. Nehmen Sie die Finanzdaten des Unternehmens (Fundamentaldaten) unter die Lupe und berücksichtigen Sie dabei das Einkommenswachstum, die Aktienerträge und die Gewinnmargen. Achten Sie auf bemerkenswerte Leistungskennzahlen, die für die jeweilige Branche gelten, wie die Kosten für die Gewinnung neuer Kunden oder die Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit im Einzelhandel durch die Steigerung der Gewinne bei unveränderten Geschäften. Wenn sich die Grundlagen einer Aktie drastisch verschlechtern, könnte dies ein Hinweis darauf sein, zu verkaufen, bevor sich die Zahlen verschlechtern.

Preisziele: Realistische Erwartungen setzen

Die Festlegung von Kurszielen ist ein guter Weg, um zu wissen, wann man Aktien verkaufen sollte. Bei einem Kursziel geht es darum, Aktien zu verkaufen, um die Rendite zu einem bestimmten Zeitpunkt zu sichern. Bei der Festlegung eines Kursziels sollten Sie viele Dinge berücksichtigen: die Bewertung von Kursmustern, Unternehmensmaßnahmen und Analystenmeinungen. Realistische Aussichten, die auf umfassenden Recherchen und Analysen beruhen, sind der Schlüssel zur Festlegung effektiver Kursziele.

Stop-Loss-Orders: Schutz vor Abwärtsrisiken

In Zeiten der Marktvolatilität ist es sehr empfehlenswert, einen Stop-Loss-Auftrag zu erteilen, um Ihr Portfolio vor übermäßigen Verlusten zu schützen. Mit einer solchen Order weisen Sie Ihren Broker an, eine Aktie zu verkaufen, sobald sie ein bestimmtes Kursniveau erreicht. Diese Strategie schafft dann einen definierten Ausstiegspunkt aus der Aktie und begrenzt das Risiko weiterer potenzieller Verluste, die durch einen Kursrückgang entstehen können. Der Einsatz einer solchen Risikomanagementtechnik ist von unschätzbarem Wert für die Absicherung Ihrer Investitionen am Aktienmarkt.

Rebalancing: Ein gut diversifiziertes Portfolio aufrechterhalten

Abweichungen von Ihrer Zielallokation deuten darauf hin, dass ein regelmäßiges Rebalancing des Portfolios erforderlich ist. Dies ist eine kluge Taktik, um die Anlagegewinne zu steigern. Wenn Sie eine breite Palette von Anlagen halten, ist eine Anpassung der Asset Allocation erforderlich, um die Diversifizierung zu gewährleisten. In Zeiten immenser Aktien- oder Sektor-Eskalationen kann es klug sein, die jüngsten Gewinne auf Anlagen mit unterdurchschnittlicher Performance umzuverteilen.

Die erfolgreichsten Aktien weltweit

Faktoren, die Sie berücksichtigen sollten: Informierte Verkaufsentscheidungen treffen

Beobachten Sie die Ergebnisberichte:

  • Beobachten Sie die Gewinnberichte der Unternehmen, deren Aktien Sie besitzen, genau.
  • Konsistentes Verfehlen der Gewinnerwartungen oder schwächelnde Finanzzahlen können ein Hinweis darauf sein, dass Sie Aktien verkaufen sollten.
  • Gewinnberichte bieten wertvolle Einblicke in die Rentabilität eines Unternehmens und informieren über Verkaufsentscheidungen.

Achtung auf Überbewertung:

  • Achten Sie auf die Bewertung Ihrer Aktien.
  • Wenn der Kurs einer Aktie deutlich über den zugrundeliegenden Fundamentaldaten oder den Branchenkollegen liegt, kann sie überbewertet sein.
  • Marktüberschwang und übermäßiger Optimismus der Anleger können die Aktienkurse aufblähen und sie anfällig für Korrekturen machen.
  • Erwägen Sie den Verkauf stark überbewerteter Aktien, um Gewinne zu sichern, bevor es zu möglichen Kurskorrekturen kommt.

Informiert bleiben über Branchentrends:

  • Bleiben Sie auf dem Laufenden über Branchentrends und Entwicklungen, die für Ihre Portfoliounternehmen relevant sind.
  • Technologische Fortschritte, regulatorische Änderungen und veränderte Verbraucherpräferenzen können die Dynamik der Branche beeinflussen.
  • Solche Faktoren können auch die Performance einzelner Aktien beeinflussen.
  • Wenn Sie negative Trends oder störende Kräfte beobachten, die eine Herausforderung für Ihre Portfoliounternehmen darstellen könnten, kann es eine kluge Entscheidung sein, Aktien zu verkaufen und die Investitionen neu zu verteilen.

Fazit: Wann Aktien verkaufen?

Um die Rendite Ihres Portfolios zu optimieren, ist es wichtig zu wissen, wann Sie Aktien verkaufen sollten. Indem Sie die Markttrends genau beobachten, die Wertentwicklung von Aktien bewerten, realistische Kursziele festlegen, Stop-Loss-Orders einrichten und Ihre Anlagen regelmäßig neu ausbalancieren, können Sie fundierte Entscheidungen treffen. Denken Sie bitte daran, diszipliniert zu sein, Ihre Emotionen zu kontrollieren und gründliche Recherchen anzustellen, bevor Sie Aktien verkaufen. Investitionen in Aktien sind zwar mit Risiken verbunden, aber mit dem richtigen Wissen, der richtigen Börsensoftware und der richtigen Strategie können Sie die Wahrscheinlichkeit erhöhen, Gewinne zu maximieren und Verluste zu minimieren.

FAQs zur Frage: Wann Aktien verkaufen?

Sollte ich alle meine Aktien verkaufen, wenn sich der Markt in einem Abschwung befindet?

Während eines Marktabschwungs sollten Sie nicht unbedacht alle Ihre Aktien verkaufen. Das könnte zu Verlusten führen und Sie könnten mögliche Markterholungen verpassen. Konzentrieren Sie sich stattdessen darauf, die Performance der einzelnen Aktien in Ihrem Portfolio zu prüfen und diejenigen zu veräußern, die erhebliche Schwächen oder schwindende Fundamentaldaten aufweisen.

Ist es besser, Aktien für kurzfristige Gewinne schnell zu verkaufen oder sie langfristig zu halten?

Die potenziellen Zinseszinserträge und Ihre Risikotoleranz sollten Ihre Präferenz zwischen kurzfristigen oder langfristigen Gewinnen beim Verkauf von Aktien beeinflussen, je nach Ihren individuellen Anlagezielen und Ihrem Aktienportfolio. Die Handelsstrategien können von Anleger zu Anleger unterschiedlich sein. Einige entscheiden sich dafür, von Kursveränderungen zu profitieren, während andere stetige Erträge anstreben. Erzielen Sie finanziellen Erfolg, indem Sie die verschiedenen Ansätze mit einem Berater besprechen.

Wie oft sollte ich meine Aktien überprüfen, um zu entscheiden, wann ich verkaufen sollte?

Wenn Sie in Aktien investieren, müssen Sie über deren Wertentwicklung auf dem Laufenden bleiben, und das können Sie nur erreichen, wenn Sie sie regelmäßig überprüfen. Je nach Ihrem Anlagestil und wie stark Sie sich engagieren möchten, können Sie die Häufigkeit Ihrer Überprüfungen bestimmen. Aktive Händler bevorzugen vielleicht tägliche oder wöchentliche Aktualisierungen, während langfristige Anleger nur einmal im Monat oder jedes Quartal eine Überprüfung benötigen. Achten Sie darauf, dass die Häufigkeit Ihrer Überprüfungen mit Ihren Anlagezielen übereinstimmt.

Können externe Ereignisse die Entscheidung zum Verkauf von Aktien beeinflussen?

Aktienverkäufe werden durch eine Reihe von externen Faktoren wie regulatorische Änderungen, politische Instabilität oder wirtschaftliche Rezessionen beeinflusst. Infolge dieser Ereignisse können sich die Marktstimmung und die Branchendynamik verändern, was sich letztlich auf die Aktienkurse auswirkt. Um kalkulierte Verkaufsentscheidungen zu treffen, ist es unerlässlich, über aktuelle Ereignisse und deren mögliche Auswirkungen auf die Unternehmen in Ihrem Portfolio auf dem Laufenden zu bleiben.

Wie kann ich meine Emotionen in den Griff bekommen, wenn ich mich entscheide, Aktien zu verkaufen?

Wenn es um Anlageentscheidungen geht, ist es wichtig, die Emotionen im Zaum zu halten. Wenn Sie sich von Angst und Gier leiten lassen, kann dies zu übereilten Verkäufen führen oder dazu, dass Sie sich zu lange an Aktien klammern. Um auf Kurs zu bleiben, sollten Sie einem konsistenten Investitionsplan den Vorzug geben, gründlich recherchieren und Ihre langfristigen Ziele im Auge behalten. Wenn Sie zusätzliche Unterstützung benötigen, zögern Sie nicht, den Rat eines Finanzberaters einzuholen.

Welche Anzeichen gibt es, dass es Zeit ist, eine Aktie zu verkaufen?

Wenn es darum geht, eine Aktie zu verkaufen, gibt es einige Anzeichen dafür, dass es an der Zeit sein könnte. Dazu gehören ein Einbruch der finanziellen Leistung des Unternehmens, ein Rückgang in der Branche insgesamt, große personelle Veränderungen im Management oder regulatorische Hindernisse. Es ist auch ein kluger Schachzug zu verkaufen, wenn der Aktienkurs weit über Ihr prognostiziertes Ziel hinausgegangen oder von Ihren ursprünglichen Investitionsgründen abgewichen ist. Wenn diese Anzeichen auftreten, könnte es an der Zeit sein, zu verkaufen und sich anderen Anlagemöglichkeiten zuzuwenden.

]]>
https://www.tai-pan.de/blog/wann-aktien-verkaufen/feed/ 0 https://www.tai-pan.de/favicon.ico https://www.tai-pan.de/favicon.ico
Markt- und Konjunkturindikatoren: Was steckt hinter den Zahlen? https://www.tai-pan.de/blog/marktundkonjunkturindikatoren https://www.tai-pan.de/blog/marktundkonjunkturindikatoren#comments Tue, 20 Jun 2023 15:00:00 +0000 https://www.tai-pan.de/blog/marktundkonjunkturindikatoren Weiterlesen

]]>
Ob Einzelhandelsumsätze, Auftragseingänge, Baugenehmigungen oder Erzeuger- und Verbraucherpreise - Wertpapier- und Finanzmarktakteure benötigen Signale für ihre Entscheidungsfindung auf den jeweiligen Märkten.

Markt- und Konjunkturindikatoren dieser Art helfen ihnen dabei, zukünftige Entwicklungen in einer Branche und auf den Märkten realistischer einschätzen zu können.

Investments lassen sich dadurch sicherer platzieren und der Handel mit Aktien kann aufgrund vorliegender Marktdaten gezielter betrieben werden. Aber was steckt überhaupt hinter den Zahlen? 

Welche Werte sind für die Prognose von Kursen und Trends wirklich entscheidend?

Die Konjunkturstatistikverordnung der Europäischen Union fordert das Erfassen von Indikatoren

Konjunkturindikatoren fungieren gewissermaßen als Adrenalin für die Märkte. Es gibt diesbezüglich sogar klare Richtlinien und Vorschriften in Form der EU-Konjunkturstatistikverordnung. 

Diese Konjunkturstatistikverordnung bleibt in ihren Formulierungen in vielen Fällen allerdings unpräzise und trifft keine direkten bzw. maßgeblichen Aussagen darüber, welcher wirtschaftswissenschaftlichen Konjunkturdefinition sie genau folgt.

Stattdessen geht die Verordnung von einem umfassenden Konjunkturverlauf als Grundlage für die Berechnung und Ermittlung der Markt- und Konjunkturindikatoren aus. Im Mittelpunkt stehen dabei wesentliche Marktdaten wie Produktionsfaktoren und Preise sowie Angebot und Nachfrage.

Formulierungen lassen Spielraum für Interpretationen

Diese Formulierung lässt die Interpretation zu, dass neben den reinen Produktionsfaktoren auch immer die Märkte eine zentrale Rolle spielen. 

Durch die gleichzeitige Beobachtung von Produktionsfaktoren und Preisen geraten dagegen, vorrangig die Faktormärkte in den Fokus, während die Gütermärkte eher vernachlässigt werden.

Dies wird durch die Forderung nach sowohl inputorientierten Indikatoren (Beispiel: die Beschäftigung) als auch nach outputorientierten Parametern (Beispiel: der Umsatz) allerdings quasi widerlegt. Denn dies bedeutet eben im Umkehrschluss, dass auch entsprechende Indikatoren für die Gütermärkte erfasst werden sollen.

Verordnung eröffnet viele Möglichkeiten auch auf nationaler Ebene

Sie sollten dabei immer berücksichtigen, dass die entsprechenden Marktdaten kein generelles respektive vollständiges Abbild sämtlicher Angebots- und Nachfragesituationen auf allen Faktor- und Gütermärkten bietet. 

Dennoch liefern die jeweiligen Markt- und Konjunkturindikatoren zahlreiche Informationen, die zu einer Skizzierung der Auslastung der Produktionsfaktoren genutzt werden können.

Die Konjunkturstatistikverordnung der Europäischen Union hat daher einen großen Fundus an Variablen geschaffen, die - je nach Ausrichtung - in unterschiedlichen Anwendungsbereichen zum Einsatz kommen.

In der Praxis fungiert ein Indikator als makroökonomische Kennziffer

Grundsätzlich lässt sich ein Konjunkturindikator als eine makroökonomische Kennzahl definieren, die als Mess- und Bewertungsgröße Informationen über die aktuelle wirtschaftliche Situation respektive über die konjunkturelle Entwicklung gibt.

Konjunkturindikatoren werden genutzt, um anhand von relevanten Marktdaten Prognosen zu erstellen und als Grundlage für wichtige Investitionsentscheidungen zu dienen. 

Gerade für die Bewertung von Geldanlagen respektive von Aktien liefern die Konjunkturindikatoren in der Regel wichtige Daten. 

Aber auch die Geldpolitik der Notenbanken oder die konjunkturellen Steuerungsmaßnahmen der bundesdeutschen Regierung orientieren sich stark an den Markt- und Konjunkturindikatoren.

Wirtschaftliche Kennzahlen lassen sich in verschiedene Indikatoren-Typen unterteilen

Die Börse reagiert schon traditionell äußerst sensibel auf die Veröffentlichung von relevanten wirtschaftlichen Kennzahlen. 

Dabei kommt es allerdings manchmal zu einem echten Paradoxon. Denn insbesondere dann, wenn sich die aufgrund der beobachteten Konjunkturindikatoren getätigten Prognosen nicht bestätigen, kommt es an den verschiedenen Börsen zu den größten Bewegungen.

Aber auch wenn die Prognosen eintreffen, ist viel Bewegung an den jeweiligen Börsen erkennbar. Grundsätzlich müssen Sie zwischen verschiedenen Typen von Konjunkturindikatoren unterscheiden. 

Unterteilt werden Indikatoren dieser Art in Früh-, Gegenwarts- und Spätindikatoren sowie in Mengen- und Preisindikatoren. Mit dieser Unterteilung wird eine klare Abgrenzung zwischen Inhalten und den jeweiligen Betrachtungszeiträumen vorgenommen.

1. Frühindikatoren

Hierbei handelt es sich um sogenannte vorauseilende Indikatoren. Diese dienen dazu, die künftige Entwicklung der Wirtschaft zu prognostizieren. Als ein diesbezüglich wichtiger Indikator gilt unter anderem der Geschäftsklimaindex

Ermittelt wird dieser Indikator vom Institut für Wirtschaftsförderung (kurz: IFO) auf der Basis von Befragungen. Im Fokus stehen dabei die Einschätzungen der aktuellen und zukünftigen Geschäftslagen deutscher Firmen im Baugewerbe, im verarbeitenden Gewerbe sowie im Groß- und Einzelhandel.

Ein weiterer Frühindikator mit einer hohen Relevanz ist die Entwicklung der Auftragseingänge. Die statistischen Landesämter ermitteln die entsprechenden Kennzahlen durch die repräsentative Befragung deutscher Unternehmen hinsichtlich der aktuellen und zukünftigen Auftragseingänge. 

Je besser die Erwartung diesbezüglich ist, desto höher ist letztlich der Index. Grundsätzlich können Sie von einer konjunkturellen Belebung ausgehen, wenn der Index gegenüber den vorherigen Erhebungszeiträumen steigt. 

Sowohl das Statistische Bundesamt als auch die Deutsche Bank veröffentlichen permanent die ermittelten Daten.

Neben dem Geschäftsklimaindex und der Entwicklung der Auftragseingänge werden in Deutschland und auch weltweit noch viele weitere Frühindikatoren ermittelt. 

Zu den wichtigsten Konjunkturindikatoren dieser Art zählen etwa der Konsumklimaindex sowie das Geldmengenwachstum und die Gewinnerwartungen der Unternehmen.

Die jeweiligen Parameter werden einerseits für die Erstellung eines Gesamtindikators genutzt, andererseits werden Indices für den Außenhandel sowie für einzelne Wirtschaftszweige angefertigt oder ermittelt. 

Folgende Parameter stellen wichtige Daten- und Informationsquellen bei der Erstellung von Frühindikatoren dar:

  • die Anzahl der Auftragseingänge
  • die Entwicklung der Geldmenge
  • die Entwicklung der Aktienkurse
  • die Anzahl der offenen Stellen
  • die Anzahl der Baugenehmigungen
  • die Zukunftserwartungen der Unternehmen
  • die Wechselkurse
  • das Zinsniveau

2. Gegenwartsindikatoren

Die so bezeichneten Gegenwartsindikatoren sind demgegenüber wichtige Kennzahlen für die momentane wirtschaftliche Situation. 

Indikatoren dieser Art werden im Allgemeinen auch Präsenzindikatoren, Ist-Indikatoren oder gleichlaufende Indikatoren genannt. 

Aktuelle Werte wie das monatliche Brutto-Inlandsprodukt, die Industrieproduktion sowie die Konsumzahlen, das Preisniveau, Lagerbestände und die gegenwärtige Sparquote dienen als Ermittlungsgrundlage.

Dies sind die wichtigsten Daten für die Ermittlung der Gegenwartsindikatoren:

  • die aktuelle Lohnsituation bzw. die Höhe der Lohnkosten
  • die Produktions- und Umsatzsituation der Unternehmen
  • die Kapazitätsauslastung der Unternehmen
  • die Ein- und Ausfuhrmengen
  • die Nachfragesituation
  • die Höhe der Lagerbestände
  • die aktuelle Nachfrage nach Produkten und Leistungen

3. Spätindikatoren

Spätindikatoren sind reine wirtschaftsstatistische Indikatoren, die sich immer erst dann nach oben oder nach unten verändern, wenn sich die jeweiligen makroökonomischen Gegebenheiten bereits geändert haben. 

Indikatoren dieser Art werden herangezogen, um Trends in der Wirtschaft zu bestätigen, die vorab durch Gegenwarts- oder Frühindikatoren bereits nachgewiesen wurden. 

Im Grunde wirken Spätindikatoren in vielen Fällen als eine Art Plausibilitätskontrolle. 

Grundsätzlich erweisen sich Spätindikatoren als ein ungemein wertvolles Instrument, da die entsprechenden Daten immer schneller vorliegen als die volkswirtschaftliche Gesamtrechnung. 

Daher kann durch die Spätindikatoren auch die Reaktions- und Handlungsschnelligkeit im Hinblick auf Maßnahmen seitens der Regierung optimiert werden.

Diese Parameter zählen zu den wichtigsten Spätindikatoren:

  • die Arbeitslosenquote
  • die Inflationsrate
  • die Steuereinnahmen
  • die Lohnkosten
  • die Anzahl der Insolvenzen
  • das Brutto-Inlandsprodukt pro Jahr

Spätindikatoren generieren verzögerte Reaktionen

Spätindikatoren beschreiben in erster Linie die Konjunkturentwicklung. Allerdings muss hierbei berücksichtigt werden, dass diese Entwicklung immer nur verzögert skizziert werden kann. 

So hinken insbesondere die statistisch festgehaltenen Preise immer der tatsächlichen Entwicklung hinterher. 

Dies liegt hauptsächlich an den sogenannten Time Lags (auf Deutsch: Verzögerungseffekte), die durch die unterschiedlichen Produktions- und Handelsstufen zustande kommen. 

Das bedeutet dann auch, dass ein Anstieg der industriellen Herstellerpreise tatsächlich erst mit einer durchschnittlichen Verzögerung von eineinhalb bis zwei Jahren zu einem Anstieg der privaten Lebenshaltungskosten führt.

Ähnlich sieht es bei den Spätindikatoren hinsichtlich der Löhne bzw. der Lohnkosten aus. 

Hier sorgen etwa die jeweiligen Tariflaufzeiten dafür, dass sich der Lohnkostenindex in der Regel immer erst mit einer Verzögerung (oder auch Anpassungsdauer) von etwa einem halben Jahr anpasst. 

Zudem kommt es in Bezug auf die Beschäftigung respektive die Arbeitslosenquote durch die gesetzlichen Kündigungsschutzregelungen zu zeitverzögernden Reaktionen.

4. Mengenindikatoren

Mengenindikatoren nutzen die Mengenentwicklung eines Objekts als Maßstab. Die gebräuchlichsten Mengenindikatoren sind:

  • die Arbeitslosenstatistik
  • das Volumen der Industrieproduktion innerhalb eines bestimmten Zeitraums
  • die Entwicklung der Auftragseingänge

5. Preisindikatoren

Mittels entsprechender Preisindikatoren können Sie die Preisentwicklung respektive das aktuelle Preisniveau ablesen. Als Bemessungsgrundlage dienen dabei hauptsächlich folgende Parameter:

  • die Aktien- und Devisenkurse
  • die Anleihe-Kurse
  • die Preise bzw. Kurse auf dem Immobilienmarkt
  • die Rohstoffpreise
  • die Lebensmittelpreise
  • die Inflationsrate
  • die Lebenshaltungskosten

Marktindikatoren: Abgrenzung zu Konjunktur- bzw. Wirtschaftsindikatoren

Demgegenüber finden Marktindikatoren respektive explizite Marktdaten insbesondere in der ökoskopischen Marktforschung Verwendung. 

Außerdem werden Marktindikatoren auch bei der technischen Marktanalyse eingesetzt (Beispiel: McClellan Oscillator, Bullish Percent Index etc.). Im Allgemeinen lassen sich Marktindikatoren in zwei Typen unterscheiden: in die allgemeinen Marktindikatoren sowie in die speziellen Marktindikatoren.

Die allgemeinen Marktdaten bzw. Marktindikatoren beziehen sich unter anderem auf:

  • die Kaufkraft
  • das Bevölkerungspotenzial
  • die Finanzstatistik
  • die Arbeitsstättenzählung
  • Die speziellen Marktindikatoren nehmen unter anderem Bezug auf:
  • den Energieverbrauch
  • den Kfz-Bestand
  • die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden
  • die Anzahl der Eheschließungen

Indikatoren machen wirtschaftliche und finanzielle Ereignisse sichtbar

Die Interpretation der Indikatoren ist entscheidend

Allerdings handelt es sich bei den Konjunkturindikatoren genau genommen um reine statistische Erhebungen. 

Das bedeutet: Aus den jeweils ermittelten Marktdaten und Kennziffern müssen entsprechende Entwicklungen, Trends und Prognosen erst noch abgeleitet werden.

So warten Börsianer zum Beispiel oftmals auf die Arbeitsmarktdaten aus den USA, um aus den Zahlen relevante Rückschlüsse für die zukünftige Entwicklung an der Börse zu ziehen. 

Im Regelfall absolvieren US-Aktien genau dann eine Aufwärtsbewegung, wenn im Bemessungszeitraum weniger Neuanmeldungen zur Arbeitslosenhilfe registriert wurden. Sind dagegen die Neuanmeldungen zur Arbeitslosenhilfe gestiegen, sinken die Kurse zumeist.

Das Zusammenspiel der Indikatoren bei der Entscheidungsfindung

Dabei muss dann insgesamt aber wieder berücksichtigt werden, dass in den USA viele Arbeitslose aus verschiedenen Gründen erst gar nicht erfasst werden. 

Daher macht es in diesem Fall nur wenig Sinn, Entscheidungen zum Beispiel über den Kauf oder den Verkauf von Aktien von einem einzigen Indikator abhängig zu machen. Vielmehr ist es empfehlenswerter, mehrere Indikatoren in die Entscheidungsfindung einzubinden.

So wäre es hier ein guter Schachzug, den Konsumklimaindex hinzuzuziehen, da er Aufschluss über das Kaufverhalten gibt. Aber auch die Immobilienpreise sollten in den Fokus gerückt werden. 

Denn die jeweils aktuellen Immobilienpreise liefern zeitgleich wichtige Daten zur Nachfragesituation. Sind demnach die Preise für Immobilien gestiegen, liegt eine starke Nachfrage vor. 

Dieser Trend sollte dann bestenfalls durch positive Geschäftszahlen der Hypothekenbanken gestützt werden. Dann deuten sämtliche involvierte Indikatoren auf positive Entwicklungen hin.

Spezielle Marktindikatoren sorgen für optimierte Bewertungskriterien

Konjunkturindikatoren, die von Chartisten, Analysten und Investoren genutzt werden, schaffen in erster Linie ein Gefühl und ein grundlegendes Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge, die Aktienkurse und andere Investments in ihrer Entwicklung maßgeblich beeinflussen. 

Die Mehrzahl der Indikatoren besteht aus organisierten Datenpunkten, die gemäß ihrer Ausrichtung und ihrer Aussagekraft zu einem interpretativen Zweck unterteilt bzw. kategorisiert sind. Mittels der Konjunkturindikatoren können Sie dann Makrophänomene interpretieren.

Für die Bewertung von Vorgängen, Entwicklungen und Trends auf den Aktien- und Kapitalmärkten reicht diese Vorgehensweise allerdings in den meisten Fällen nicht aus. 

Zum einen ist es eine grundsätzliche Voraussetzung, dass die betrachtete Volkswirtschaft tatsächlich Trends aufweist, die sich wirklich spürbar auf die einzelnen Märkte auswirken. 

Zum anderen kann anhand von Konjunkturindikatoren die Breite einer Börse respektive eines Index nicht nachhaltig verfolgt werden. Diese Aufgabe übernehmen stattdessen die Marktindikatoren. Beispiele hierfür sind etwa der sogenannte McClellan Oscillator oder der Bullish Percent.

Der McClellan Oscillator

Der McClellan Oscillator gibt als Gesamtmarkt-Indikator einen generellen Überblick über die innere Verfassung des Marktes sowie über den Markttrend. 

In vielen Fällen agiert er diesbezüglich im Rahmen vorlaufender Eigenschaften. Daher ist er ideal geeignet, als Begleitinstrument für eine Aktienempfehlung zu fungieren. 

Auf diese Weise werden Aktienempfehlungen treffsicherer, da der Marktschwung immer im Hinblick auf den Gesamtmarkt abgebildet wird.

Der Bullish Percent Index

Der Bullish Percent Index Marktindikator kommt bei der technischen Chartanalyse zum Einsatz. Dabei befasst sich der Indikator nicht nur mit den Kursbewegungen an sich, sondern bringt auch zusätzliche Informationen als Bewertungsgrundlage mit ein. 

Dadurch werden die Informationen über den jeweiligen Aktienanteil im Rahmen eines Point & Figure Kaufsignals hinsichtlich sämtlicher Werte in eine grundsätzliche Bewertung der Marktlage umgewandelt. 

Marktindikatoren dieser Art werden hauptsächlich von technischen Börsenanalysten und Händlern verwendet.

Die wichtigsten Markt- und Konjunkturindikatoren in Deutschland

In Deutschland zählen primär der ZEW-Index, der IFO-Index und der GfK-Index zu den entscheidenden Indikatoren. 

Diese drei genannten Indikatoren fassen Wirtschaftsdaten zusammen, die einen Hinweis auf die wirtschaftliche respektive die konjunkturelle Entwicklung geben. Insgesamt sollten folgende Indikatoren bei der Bewertung von Aktien oder Investment-Vorhaben berücksichtigt werden:

Arbeitslosenrate

Die Arbeitslosenquote bzw. Arbeitslosenrate für Deutschland ermittelt die in Nürnberg ansässige Bundesanstalt für Arbeit. Dabei gibt die jeweilige Quote an, wie viele Erwerbspersonen (in Prozent ausgedrückt) arbeitslos gemeldet sind. 

Dieser Wert ist der entscheidende Indikator für die Beschäftigungssituation in einer Volkswirtschaft. In konjunkturell schwächeren Zeiten finden die Arbeitsmarktdaten besondere Beachtung, da sie wichtige Informationen über die weitere Entwicklung im Hinblick auf die Konsumentennachfrage geben. 

In diesem Zusammenhang sollte auch das Arbeitsvolumen pro Kopf betrachtet werden.

Markt und Konjunkturindikatoren Arbeitslosenrate

Auftragseingänge

Der Auftragseingang für die deutschen Industrieunternehmen hat sich als einer der wichtigsten Frühindikatoren für die Entwicklung der Konjunktur etabliert. Allerdings schwanken die jeweiligen Werte mitunter stark von Monat zu Monat. Dies liegt an der jeweils unterschiedlichen Anzahl von Großaufträgen.

Bruttoinlandsprodukt

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) umfasst alle in einer Volkswirtschaft erstellten Güter sowie Dienstleistungen. 

Unterscheiden müssen Sie dabei zwischen dem realen und dem nominalen BIP. So erfasst das nominale BIP die im Laufe eines Jahres produzierten Dienstleistungen und Güter zum jeweiligen Marktpreis, während das reale BIP die Menge der hergestellten Güter und Dienstleistungen pro Jahr mit dem entsprechenden Preis eines Basisjahres multipliziert.

Markt und Konjunkturindikatoren BruttoInlandsProdukt

Devisenreserven

Devisenreserven – auch Währungsreserven oder Valutareserven genannt – werden von nationalen Noten- und Zentralbanken gehalten. 

Es handelt sich hierbei um ausländische Währungen, Sonderziehungsrechte, Edelmetalle und Reservepositionen. Diese Mittel werden zur Finanzierung von Außenhandelsdefiziten und für Devisenmarktinterventionen genutzt.

Je umfangreicher die Währungsreserven sind, desto höhere Leistungsbilanzüberschüsse hat ein Land erwirtschaftet. 

Sowohl die Höhe der Währungsreserven als auch die Art und Weise ihrer Zusammensetzung ziehen mitunter bedeutende Auswirkungen auf Trends in aggregierten Daten. Hier fungieren Devisenreserven also faktisch als ein Indikator für die globale Inflation.

Erzeugerpreise

Im Fokus steht hier die Entwicklung von Erzeugerpreisen und Verbraucherpreisen, wobei Sie zwischen den einzelnen Branchen unterscheiden müssen. So fungiert er zum Beispiel sowohl als Index der Erzeugerpreise bei Holzeinschlag-Produkten als auch als Indikator in der Landwirtschaft, der die Entwicklung der Erzeugerpreise mit der jeweiligen Entwicklung der Verbraucherpreise für nichtalkoholische Getränke und Nahrungsmittel vergleicht. 

Grundsätzlich zeigt dieser Indikator also den Zusammenhang zwischen Erzeuger- und Verbraucherpreisen. Je stärker sich die beiden Preise parallel entwickeln, desto wahrscheinlicher können Sie von einem engen Zusammenhang ausgehen. Veröffentlicht werden die zugrundeliegenden Daten in Deutschland vom Statistischen Bundesamt.

Einkommen/Löhne

Gehälter und Löhne stellen eine wichtige Einkommensgröße dar. Im Rahmen der Makroökonomie wird das Einkommen als Indikator zur kumulierten Messung der jeweiligen Vermögenszugänge in einem Land bzw. in einer Volkswirtschaft verwendet. 

Mithilfe verschiedener Instrumente und Berechnungen kann unter anderem die tatsächliche Kaufkraft des Einkommens bestimmt werden. 

Möglich ist es auch, die Lohnquote als ambivalenten Indikator für Fragen rund um die soziale Gerechtigkeit zu nutzen. Außerdem lassen sich Rückschlüsse auf die Beschäftigung respektive die Erwerbslosigkeit in einem Land herausfiltern.

Markt und Konjunkturindikatoren EinkommenLoehne

Einzelhandelsumsatz

Der Indikator ist verantwortlich für die Messung des Umsatzes des Einzelhandels. Dies geschieht in Form von preisbereinigten bzw. realen und von nominalen Messzahlen, wobei besonderes Augenmerk auf den jeweiligen Veränderungsraten liegt. 

Nicht gemessen werden hingegen die absoluten (monetären) Umsatzzahlen. So beschreibt der Indikator also ausschließlich die Umsatzentwicklung, macht aber keine Aussagen zum Umsatzniveau. Grundsätzlich gelten die Umsätze des Einzelhandels als ein absolut relevanter Indikator. 

Der Einzelhandelsumsatz zeichnet sich für etwa ein Drittel aller Verbraucherausgaben verantwortlich.

Markt und Konjunkturindikatoren Einzelhandelsumsatz

Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe

Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind ein Indikator zur Messung darüber, wie viele Menschen die Arbeitslosenhilfe zum ersten Mal im Laufe einer Woche in Anspruch nehmen. Das Arbeitsamt sammelt die entsprechenden Daten und veröffentlicht sie in Form eines wöchentlichen Berichts. Die jeweilige Anzahl der eingegangenen Arbeitslosenmeldungen wird dabei als repräsentativer Messwert im Hinblick auf die Situation am Arbeitsmarkt angesehen. Wird hierbei ein Anstieg der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung ermittelt, weist dies darauf hin, dass weniger Menschen in den Unternehmen angestellt wurden.

Das wiederum lässt Prognosen respektive Ableitungen über die Wirtschaftskraft und den Ist-Zustand von Unternehmen zu. Berücksichtigen sollten Sie aber, dass Arbeitslosenmeldungen auf wöchentlicher Basis sehr volatil sind. Bereits bei einer Verschiebung von 35.000 Erstanträgen führt dies zu einer überaus spürbaren Arbeitsmarkt-Veränderung. Im Hinblick auf den USD bedeutet eine niedrigere als eigentlich erwartete Lesung einen positiven (bullischen) Effekt. Im umgekehrten Fall wird das Ergebnis als negativ (bärisch) angesehen.

Markt und Konjunkturindikatoren ErstantraegeArbeitslosenhilfe

Geldmenge

Grundsätzlich versteht man unter dem Begriff Geldmenge den kompletten Geldbestand einer Volkswirtschaft. Ausgenommen sind davon allerdings die Bestände der Banken. Die Geldmenge wird in die drei Kategorien M1, M2 und M3 unterteilt. Die Geldmenge M3 nutzt die Europäische Zentralbank (EZB) als Indikator zur Bewertung der monetären Entwicklung sowie als Steuerungsinstrument. Grundsätzlich dienen Geldmengen zum einen als Indikatoren für Inflationsgefahren und zum anderen als ein wichtiger Indikator, der die jeweils aktuelle Stabilität des Finanzsystems anzeigt.

Inflation

Im Fokus steht hier die jeweilige Inflationsrate. Der Prozess der Geldentwertung wird immer an einem speziellen Index gemessen, der das allgemeine Preisniveau widerspiegelt. Steigt der Preisindex in einem bestimmten Zeitraum prozentual, wird dies als Inflationsrate bezeichnet. Inflationszahlen sind grundsätzlich für alle Märkte von hoher Bedeutung. Prinzipiell beschreibt der Begriff Inflation das stetige Geldmengen-Wachstum einer in einem Wirtschaftskreislauf eingebetteten Währung.

Daraus resultiert gleichzeitig eine Steigerung von Konsum und Produktion von Produkten bzw. Gütern und Dienstleistungen. Die Inflation zählt zu den wichtigsten wirtschaftlichen Indikatoren, da sie im Grunde genommen widerspiegelt, wie stark und gesund ein Wirtschaftssystem ist. Diese Information ist natürlich auch eminent wichtig im Trading.

Markt und Konjunkturindikatoren Inflation

Industrieproduktion

Die Industrieproduktion beschreibt als Indikator die wirtschaftliche Leistung eines Landes. Dadurch ist dieser Indikator insbesondere für Anleger bedeutungsvoll. Anhand der veröffentlichten Werte können realistische Ableitungen im Hinblick auf einen Trend vorgenommen werden. So können Sie zum Beispiel erkennen, ob eine Trendwende zu identifizieren ist. Bereits im Zeitalter der Industrialisierung sind diesbezügliche Methoden entstanden, mit denen sowohl die Leistung als auch die jeweiligen Veränderungen gemessen werden können. Die Industrieproduktion wird oftmals auch industrieller Output genannt.

IFO-Geschäftsklimaindex

Der IFO-Geschäftsklimaindex (kurz: ifo Index) fungiert als Frühindikator, der die wirtschaftliche bzw. die konjunkturelle Entwicklung Deutschlands skizziert. Der Gesamtindex setzt sich aus aktuellen Geschäftsbeurteilungen und aus Geschäftserwartungen unterschiedlicher Unternehmen zusammen.

Vertreten sind hierbei Firmen des verarbeitenden Gewerbes, des Groß- und Einzelhandels sowie des Bauhauptgewerbes. Je höher der Wert des Indikators ausfällt, umso freundlicher und entspannter präsentiert sich die allgemeine Stimmung in der Wirtschaft. Der IFO-Geschäftsklimaindex wird im monatlichen Rhythmus ermittelt und liefert wichtige Daten zur Ergänzung amtlicher Statistiken.

Markt und Konjunkturindikatoren Ifo Geschaeftsklimaindex

Realzins

Der Realzins beschreibt grundsätzlich den realen Ertrag einer getätigten Anlage. Er gibt dabei die Verzinsung eines Vermögenswertes an, wobei immer die Preisveränderungsrate bzw. die Inflation berücksichtigt wird. Es handelt sich beim Realzins also um einen nominalen Zinssatz, der um die erwartete Inflation korrigiert wurde. Der Realzins weist einen großen Einfluss auf das von Haushalten angesparte Vermögen sowie auf das Investitionsverhalten von Unternehmen auf. Er dient als ein wesentlicher Indikator für das volkswirtschaftliche Wachstum. Zudem ist er eine wichtige Bemessungsgrundlage für die Finanzierungsbedingungen der Wirtschaft.

Dabei ist zu beachten: Steigt die Inflation, sinkt gleichzeitig die Kaufkraft. In Europa kann die EZB durch die Absenkung der Nominalzinsen in einem solchen Fall gegensteuern. Dadurch kommt es zu einer - zeitlich versetzten - rückläufigen Inflationsrate, was dann wiederum zu einer kurzfristigen Beeinflussung des jeweiligen Realzinses führt. Die letztendliche Höhe der Realzinsen wird zudem stark von der Finanzpolitik beeinflusst, da sie im Gegensatz zur Geldpolitik direkt am Kapitalmarkt wirkt.

Markt und Konjunkturindikatoren Realzins

Rohöllagerbestände

Prinzipiell beziehen sich Rohöllagerbestände sowohl auf Rohöl als auch auf Benzin und Gasolin. Die veröffentlichten Daten geben dabei an, wie viel Öl, Benzin und Gasolin auf Lager sind. Somit gibt der Indikator Aufschluss über die jeweilige Ölnachfrage. Diese Information ist wichtig für Ableitungen über die Ist-Situation von Unternehmen und der wirtschaftlichen Stärke.

Markt und Konjunkturindikatoren Rohoellagerbestaende

Verbraucherpreise

Der Verbraucherpreisindex fungiert als zentraler Indikator zur Bewertung der Geldwertentwicklung und wird als Orientierungsmaßstab verwendet - zum Beispiel bei Lohnverhandlungen oder bei Vereinbarungen hinsichtlich sogenannter Wertsicherungsklauseln.

Zudem dient er der Deflationierung bei der Ermittlung des realen Wirtschaftswachstums oder anderen volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen. Es gibt auch einen internationalisierten, harmonisierten Verbraucherpreisindex. Die Europäische Zentralbank nutzt diesen Index zur Beurteilung der Inflation.

]]>
https://www.tai-pan.de/blog/marktundkonjunkturindikatoren/feed/ 0 https://www.tai-pan.de/favicon.ico https://www.tai-pan.de/favicon.ico
Chartanalyse lernen leicht gemacht https://www.tai-pan.de/blog/chartanalyse-lernen https://www.tai-pan.de/blog/chartanalyse-lernen#comments Tue, 17 Jan 2023 09:00:00 +0000 https://www.tai-pan.de/blog/chartanalyse-lernen Weiterlesen

]]>
Die Börse ist einer der wohl interessantesten und auch spannendsten Bereiche des Finanzwesens.

Und das gilt nicht nur für Europa oder die USA, sondern weltweit – basierend auf einer hervorragenden Vernetzung.

Nirgends locken so große Gewinne innerhalb kurzer Zeitspannen.

Doch Vorsicht: wo Licht, da auch Schatten 

Und so werden auch Verluste eingefahren, wenn man den Markt nicht kennt und ihn nicht explizit beobachtet.

Ganz gleich, ob Sie bereits Erfahrung mit der Chartanalyse haben oder die Chartanalyse lernen möchten. 

Mit der Chartanalyse-Software TAI-PAN End-of-Day haben Sie das perfekte Handwerkszeug zur Hand, um die Chartanalyse zu lernen.

Momentum Strategie 3


Damit Sie Ihre favorisierten Märkte beobachten und analysieren können, um „böse Überraschungen“ zu vermeiden. Oder das Risiko auf Verluste effizient zu minimieren!

Die Chartanalyse-Software TAI-PAN End-of-Day steht seit über 30 erfolgreichen Jahren für Ihre Chartanalyse auf hohem Niveau. 

Hiermit entgeht Ihnen keine Bewegung auf dem Markt und Sie sind und bleiben jederzeit auf dem aktuellsten Stand.

Ein Muss, um sich ziel- und erfolgssicher auf dem Börsenparkett zu bewegen. Und um am Ende des Börsentages die gewünschten oder erhofften Gewinne einzufahren. 

Nichts dem Zufall überlassen und jederzeit an jedem Ort der Welt auf der Höhe des Geschehens sein.

Chartanalyse lernen: den Markt jederzeit im Blick

Beim erfolgreichen Trading heißt es, Sie müssen immer und überall am Ball oder auf Ballhöhe des Marktgeschehens bleiben. 

Die Weltmärkte sind ständig in Bewegung und vielleicht kann ein kurzer Blick in die Börsensoftware vor dem Zubettgehen einen immensen Unterschied machen – den Unterschied zwischen Gewinnen und Verlusten mittels Chartanalyse.

>> Unser kostenloses Charttechnik-Traing: Chartanalyse lernen mit TAI-PAN Inside!

Chartanalyse lernen


Die TAI-PAN Charttechnik bietet Ihnen zu jeder Tages- und Nachtzeit einen Überblick über die weltweiten Aktien und Kapitalmärkte, und das übersichtlich aufbereitet in grafischen Auswertungen, strukturierten Tabellen und als Charts.

Dabei ist die Börsensoftware so für Ihre Chartanalyse aufgebaut, dass Sie als Einsteiger das Wichtigste auf einen Blick finden können. 

Für bereits erfahrenere User steht eine umfangreiche Palette an tiefer führenden Funktionen zur Verfügung, in die man sich mit ein bisschen Übung schnell einarbeiten kann. 

Ob mittel- oder langfristige Anlagen, mit der TAI-PAN End-of-Day Börsensoftware sind Sie bestens gerüstet.

Chartanalyse lernen: Erste Schritte im Börsenmarkt

Gerade, wenn Sie neu in den Börsenmarkt einsteigen möchten, ist der Nutzen einer effektiven Börsensoftware fast unumgänglich. 

Natürlich könnten Sie Ihren Investitionsrahmen einfach in die Hände Ihres Bankberaters legen und darauf bauen, dass dieser in sichere Aktien und Fonds investiert und Sie sich am Ende des Jahres über eine überschaubare Rendite freuen können.

Aber wer ein Händchen für Zahlen und Interesse an den Weltmärkten und ihren Bewegungen hat, der möchte natürlich seine Investitionen und sein Glück selbst in die Hand nehmen – und das wird mit der Börsensoftware stark erleichtert. 

Lernen Sie dank ausdrucksstarker Grafiken und Chartanalysen, die Entwicklungen zu verfolgen und zu deuten und genau den richtigen Zeitpunkt für einen Kauf oder Verkauf abzupassen.

Chartanalyse Aktienueberblick


Natürlich ist der Börsenhandel immer mit einem gewissen Risiko verbunden – aber mit der richtigen Börsensoftware können Sie Ihre Risiken abschätzen und so effektiv minimieren. 

Ein weiterer Einsteiger-Tipp: setzen Sie zu Beginn eher auf bekannte und renommierte Aktien aus den weltweit größten Indizes wie dem Dow Jones, DAX oder EuroStoxx 50.

Diese bringen zwar nicht sofort die ganz großen Gewinne, aber dafür stabile und vorhersehbare Renditen. 

Wenn Sie mit der Börsensoftware erst einmal „ein Gefühl“ entwickelt und ein wenig Erfahrung gesammelt haben und zudem die Chartanalyse sowie die Fundamentalanalyse zu deuten wissen, können Sie sich auch an Trendunternehmen mit einem erwarteten Kursanstieg wagen. 

Danach stehen Ihnen die Börsenmärkte weltweit offen.

Warum die TAI-PAN End-of-Day Chartanalyse-Software?

Ganz einfach: weil Ihnen kaum eine andere Software so viele Funktionen, Suchfilter und Bibliotheken (die bis 1987 zurückreichen) bietet. 

Mit ihr können Sie Ihre Anlagestrategie optimal aufbauen, indem Sie die Entwicklung Hunderter Wertpapiere "live" verfolgen können. 

Und mit der Chartanalyse haben Sie die Möglichkeit, sich die weitere Entwicklung vorhersagen zu lassen.

Gerade die Filter helfen Ihnen enorm dabei, chancenreiche Aktien zu sortieren und im Blick zu behalten. 

Und die Bedienung ist kinderleicht, denn jeder einzelne Filter wird genau und einfach verständlich erklärt.

>> Unser kostenloses Charttechnik-Traing: Chartanalyse lernen mit TAI-PAN Inside!

tn TAI PAN INSIDE GRATIS LESEN

Was ist eine technische Chartanalyse?

Eine der wohl wichtigsten Funktionen der Börsensoftware ist die Chartanalyse. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff technische "Chart Analyse"? 

Eigentlich ist es ganz einfach: mit Chartanalysen versucht das Programm eine Vorhersage in Bezug auf die mögliche Kursentwicklung einer Aktie zu machen.

Technische Chartanalyse 1

Wie funktioniert das?

Indem das Programm auf seine umfassende Bibliothek und aktuelle Werte zugreift und so eine genaue Analyse der Kurshistorie des Basiswerts erstellen kann. 

Anhand dieser wird versucht, die Eintrittswahrscheinlichkeit für günstige Verkaufs- oder Kaufszeitpunkte zu ermitteln.

Dabei fließen Faktoren wie typische Kursinformationen (meist ohne fundamentale Daten), Durchschnittslinien und Widerstands- und Unterstützungszonen mit ein, um eine möglichst genaue Vorhersage tätigen zu können, ob Sie an der Börse besser long oder short agieren sollten.

Dabei werden unterschiedliche Funktionen wie Gleitende Durchschnitte und Indikatoren genutzt, die praktischerweise gleich auch mit Auswertungen versehen sind. 

Dadurch können Sie nicht nur die richtige Zeit abwarten, bis sich ein Kauf oder Verkauf für Sie lohnt, Sie schützen sich auch effektiv vor Verlusten.

Wie funktioniert die Fundamentalanalyse?

Eine weitere Funktion der TAI-PAN End-of-Day Börsensoftware liegt in der Fundamentalanalyse. 

Während sich die Chartanalyse hauptsächlich auf eine Aktie und deren Verlauf konzentriert, arbeitet die Fundamentalanalyse wesentlich breiter.

Sie bezieht bei der Aktienanalyse nicht nur die Kursinformationen, sondern auch die fundamentalen Daten (z. B. Cashflow, Gewinn, Zukunftsaussichten, Ertragskraft etc.) mit ein. 

Zudem vergleicht sie Aktien verschiedener Unternehmen aus derselben Branche, um so gegebenenfalls Alternativen aufzuzeigen.

Chartanalyse Fundamentaldaten 2


Bei der Fundamentalanalyse untersucht die Software zudem die gesamtwirtschaftlichen Veränderungen bei Angebot und Nachfrage und nimmt auch Faktoren wie Wirtschaftspolitik, die Zinspolitik der Weltbank und (staats)politische Veränderungen mit in die Betrachtung. 

Damit erhalten Sie einen umfassenden Überblick über den Stand Ihrer beobachteten Aktie, ihrer möglichen Entwicklung und Alternativen auf dem Markt.

All dies wird Ihnen von der TAI-PAN End-of-Day Börsensoftware in übersichtlichen Charts präsentiert. Die Auswertungen umfassen genaue Angaben zu:

  • Umsatz
  • Gewinn
  • Cashflow
  • Cashflow-Marge
  • EBIT
  • EBIT-Marge

und andere Unternehmenskennzahlen von Bedeutung aus den letzten zehn Jahren. 

Zusätzlich dazu werden Ihnen von der TAI-PAN Software hilfreiche und nützliche Informationen wie die Unternehmens-Links zu den Investor-Relation-Seiten bereitgestellt. So können Sie nicht nur die Gesamtsituation beurteilen, sondern sofort reagieren.

Chartanalyse Fundamentaldaten 1

Integrierte Handelsstrategien für Sie

Gerade, wenn Sie Ihre ersten Schritte auf dem Börsenparkett unternehmen, ist es sinnvoll, sich an bereits erfolgreichen Börsenhändlern zu orientieren. 

Deshalb sind in der TAI-PAN End-of-Day Börsensoftware für Sie bereits verschiedene erprobte und noch viel wichtiger, erfolgreiche Handelsstrategien für Sie integriert, wie die Turtle Strategie.

Nutzen Sie die Erfahrung und das Wissen von Börsenhändler(innen) wie Linda Bradford-Raschke, die mit Recht zu den Legenden der Branche gehört. 

Die Börsenhändlerin verfügt über 35 Jahre an Erfahrung und hat zahlreiche Bücher zu dem Thema Börsenhandel verfasst – und ihre Erfolgszahlen sprechen Bände.

Natürlich können Sie auch Ihre eigene Strategie anwenden, aber gerade in der Anfangszeit sollten Sie von der Erfahrung und den Tipps bereits erfolgreicher Börsenhändler profitieren.

Aber nicht nur die Handelsstrategien können für Sie ein Indiz sein, wie Sie sich positionieren möchten. 

Zusätzlich dazu zeigt Ihnen die TAI-PAN End-of-Day Börsensoftware Analysten-Empfehlungen an. 

Und zwar nicht nur auf die Empfehlung einzelner, sondern sämtlicher namhaften Analystenhäuser.

Mit der TAI-PAN Software saisonale Kursverläufe verfolgen

Geschichte wiederholt sich – und ähnlich ist es mit saisonalen Kursverläufen. Gerade bei Rohstoffen, aber auch Edelmetallen oder Indizes findet man häufig regelmäßig wiederkehrende Verlaufsmuster. 

Ein besonders beliebtes Beispiel ist in diesem Fall natürlich der Heizölkurs, der im Sommer dank höherer Temperaturen auf dem Tiefstand ist.

Diese Kursmuster können Sie sich von der TAI-PAN End-of-Day Software einfach anzeigen lassen und so Ein- und Ausstiegspunkte optimal abstimmen. 

Wichtig dabei ist allerdings: nicht immer ist auf die saisonalen Kursmuster auch tatsächlich Verlass.

Ausreißerjahre oder andere Sonderfaktoren können so den Analysen einen ungewollten Strich durch die Rechnung machen - aber wie immer gilt: ein bisschen Risiko gehört zum Börsenhandel einfach dazu. 

Nie weiß ein Trader zu 100 %, ob es long oder short an der Börse weitergeht. 

Aber zum Beispiel sind Candlestick Formationen ein guter Indikator, um dem Trader zu helfen seine Performance zu verbessern.

Der Kundensupport bei der Software

Chartanalyse, Fundamentalanalyse, Marktanalyse – das alles kann natürlich auch zu Fragen führen. 

Doch das ist kein Problem mit der TAI-PAN End-of-Day Software, denn hier stehen Ihnen sowohl ausführliche Anleitungen und Tutorials als auch persönliche Hilfe zur Seite.

Ob telefonisch, per Fernwartung oder per Mail, Ihre Fragen werden in der Regel schnell, hilfreich und kompetent beantwortet. 

So können Sie sich in aller Ruhe in die Software einarbeiten und die zahlreichen Funktionen austesten.

Chartanalyse Service


Mit der kostenlosen Testversion für 30 Tage haben Sie Gelegenheit, den vollen Umfang der TAI-PAN End-of-Day Software auf Herz und Nieren zu testen, ganz ohne Einschränkungen. 

Dazu gehört auch das zugehörige Basis-Datenabonnement, mit welchem Sie sowohl die umfangreichen Bibliotheken (die auf Daten bis aus 1987 zurückgreifen) als auch tagesaktuelle Daten empfangen.

Mit der Bestellung erhalten Sie den Zugang für den Download der Software sowie einen Lizenzschlüssel, den Sie in den Einstellungen hinterlegen. 

Nach 30 Tagen läuft die Testversion der TAI-PAN End-of-Day Software automatisch ab, ohne dass Sie diese kündigen müssten.

Mit der TAI-PAN End-of-Day Software perfekt gerüstet für den Börsenhandel

Die Börsensoftware TAI-PAN hilft Anfängern wie Fortgeschrittenen dabei, eine sichere und gewinnbringende Handelsstrategie zu entwickeln. 

Egal, ob mit Indikatoren, Candlestick-Formationen, Nachrichten, Elliott Wellen, DAX, Dow Jones, Long oder Short. Sie haben die Börse und Ihre Finanzen stets im Blick.

Dank zahlreicher Funktionen wie der Chartanalyse, Fundamentalanalyse und selbstverständlich der aktuellen weltweiten Aktienentwicklungen bleiben Sie jederzeit ganz nah am Geschehen dran und können Ihre Investitionen geschickt und Erfolg versprechend platzieren und Ihre Performance verbessern.

Mit der umfangreichen Datenbank haben Sie jederzeit Zugriff auf:

  • Fundamentaldaten
  • Chartanalyse
  • End-of-Day Daten rückwirkend bis 1987
  • Gewinn- und Dividendenschätzungen
  • Expansion
  • Außerbörsliche Kurse
  • Analysten-Empfehlungen
  • Nachrichten
  • Und vieles mehr.

Das könnte Sie auch interessieren:

Sie sind neu hier und kennen TAI-PAN End-of-Day bisher nicht? 

Dann sehen Sie sich die kostenlose TAI-PAN End-of-Day Produkt-Tour an.

]]>
https://www.tai-pan.de/blog/chartanalyse-lernen/feed/ 0 https://www.tai-pan.de/favicon.ico https://www.tai-pan.de/favicon.ico
Vom Supertrendindikator 2024 nachhaltig profitieren - so funktioniert es https://www.tai-pan.de/blog/supertrendindikator https://www.tai-pan.de/blog/supertrendindikator#comments Mon, 16 Jan 2023 12:01:00 +0000 Supertrendindikator https://www.tai-pan.de/blog/supertrendindikator Weiterlesen

]]>
Indikatoren stellen wichtige Hilfsmittel für Analysten und Anleger dar, um Trends und Prognosen abzuleiten. Insgesamt gibt es dabei viele verschiedene Typen und Arten von Indikatoren. Als einer der stärksten Indikatoren gilt dabei der Supertrend Indikator.

Dieser wird in Form einer gleitenden Stopp- und Umkehrlinie dargestellt, die auf der jeweiligen Markt-Volatilität basiert. Er hat den Ruf, ein gutes System zu bieten, das Anlegern nachhaltig ein erfolgreiches Agieren am Markt ermöglicht. Dieser wird in Form einer gleitenden Stopp- und Umkehrlinie dargestellt, die auf der jeweiligen Markt-Volatilität basiert.

Welche Plattform Sie dabei verwenden, ist nicht von Bedeutung. Denn dieser spezielle Indikator kann überall zum Einsatz kommen. Nutzen können Sie ihn sowohl für zuverlässige Voraussagen bei stark volatilen Märkten als auch zur gezielten Bestimmung von Trends. Wir zeigen Ihnen Ihre Möglichkeiten, wie Sie diesen Indikator Erfolg versprechend verwenden, und überprüfen, ob wirklich alles super ist beim Supertrendindikator.

Was genau ist der Supertrendindikator?

Bei diesem Indikator handelt es sich um einen volatilitätsbasierten Indikator, der als Grundlage für die Berechnungen auf die Average True Range (in Kurzform: ATR) zurückgreift. Diese Vorgehensweise generiert den Vorteil, dass bei den jeweiligen Volatilitätsberechnungen die vorliegenden Kurslücken einbezogen werden. Zudem passt sich der Indikator der Volatilität des Basiswertes an. Dadurch liegt die Supertrend-Linie bei einer höheren Schwankungsbreite im Vergleich zu einer niedrigen Volatilität weiter entfernt.

Supertrendindikator

Zusätzlich zu der jeweiligen Volatilität berücksichtigt der Supertrendindikator bei seinen Berechnungen auch den Preis. Allerdings wird dabei immer der Mittelpreis als Fixpunkt genutzt, während der Schlusskurs keine direkte Beachtung findet. Der entsprechende Mittelpreis setzt sich dabei im Rahmen der betrachteten Zeit bzw. Periode aus dem Durchschnitt von Hochs und Tiefs zusammen (hier: Hoch plus Tief dividiert durch 2).

Wie lassen sich die Ergebnisse interpretieren?

Diese beiden Werte bilden dann auch die eigentliche Berechnungsgrundlage für den Supertrendindikator. Dabei müssen Sie immer den Preis zum Standardindikator Average True Range – je nach Fallsituation – hinzurechnen oder abziehen. Die Lage des Schusskurses gibt Ihnen dann Aufschluss darüber, ob es sich um einen Aufwärtstrend oder einen Abwärtstrend handelt. Ein Aufwärtstrend wird demnach immer dann eingezeichnet, wenn der aktuelle Schlusskurs oberhalb des volatilitätsbasierten Supertrendindikators liegt. Ist er unterhalb des Supertrendindikators positioniert, wird ein Abwärtstrend eingezeichnet.

Durchbricht der Schlusskurs die Indikator-Linie, kommt es zu einem Trendwechsel. Dadurch ist es gewährleistet, dass ein auf dem Supertrendindikator basierendes Trading System permanent im Markt investiert. Wenn Sie diesbezüglich den Supertrendindikator im Chart betrachten, fällt Ihnen wahrscheinlich sofort eine Besonderheit ins Auge. Denn der Indikator verläuft häufig seitwärts. Dies hat einen ganz simplen Grund. Denn der Supertrendindikator weist hier seine Intelligenz nach. Steigt etwa die Volatilität an oder läuft etwa der Preis in die Gegenrichtung, bewegt sich der Supertrend seitwärts. Aufgrund dieser Vorgehensweise bzw. Gegebenheiten eignet sich der Supertrendindikator dann auch gut als Trailing-Stop-Loss.

Sehen Sie sich den Supertrendindikator in Aktion an!


Nutzen Sie die individuelle Eingabe der relevanten Werte

Sie haben jederzeit die Option, bestimmte Werte selbst einzustellen. Dadurch bilden Sie immer genau die Situation ab, die individuell für Ihre weitere Vorgehensweise wichtig ist. Die folgenden zwei Einstellungsmöglichkeiten stehen Ihnen dabei zur Verfügung.

  • Periode: Hier können Sie bestimmen, wie viele Perioden für die Average True Range einbezogen werden.
  • Faktor: An dieser Stelle stellen Sie den Wert ein, wie oft die ATR zum Mittelpreis hinzuaddiert und im umgekehrten Fall subtrahiert werden soll. Setzen Sie den Faktor, zum Beispiel auf einen Wert von drei, bedeutet dies, dass die dreifache ATR zum Mittelpreis aufaddiert oder abgezogen wird.

So funktioniert der Supertrendindikator in der Praxis

Sie können den Supertrendindikator flexibel und vielseitig einsetzen. Zudem ist er im Vergleich zu anderen Indikatoren einfach zu interpretieren. Dies sind die vier relevanten Verwendungsziele:

  1. Supertrendindikator als Stop-Loss-Geber
  2. Supertrendindikator als Trailing-Stop
  3. Supertrendindikator für das Trading-System
  4. Supertrendindikator zur Bestimmung von Positionsgrößen

Gerade Einsteiger und noch unerfahrene Anleger profitieren von dieser Vielzahl an Möglichkeiten. Aber nicht nur davon. Vielmehr lässt sich der Supertrend Indikator zudem auch wirklich einfach verwenden und präsentiert sich dabei jederzeit nachvollziehbar und leicht verständlich. Sowohl für Anfänger als auch für bereits aktive Anleger bieten diese Transparenz und die genau genommen simple Berechnungsfunktionalität echte Mehrwerte.

EBookTBopp2

Einsatzoption 1: Supertrendindikator als Stop-Loss-Geber

Im Börsen- bzw. Tradingalltag wird der Supertrendindikator gerne als Trailing-Stop-Loss genutzt. Bewegt sich der Preis dabei in die gewünschte Richtung, zieht der Stop-Loss stets auf den Indikator-Wert nach. Die Linie des Indikators ist dann – abhängig von der gewählten Periode und dem eingestellten Faktor – entweder näher oder im umgekehrten Fall weiter entfernter. Im Rahmen solcher Szenarien spielt der Supertrendindikator zusätzlich eine ganz besondere Trumpfkarte aus: Er passt sich dem Markt gezielt an.

So verläuft die Indikator-Linie bei zunehmender Volatilität seitwärts. Auch wenn sich der Preis in die Gegenrichtung bewegt, kommt es zu einer Seitwärtsbewegung des Supertrendindikators. Dieses Verhalten schließt somit eine eventuelle Erweiterung des Stop-Loss in jedem Fall aus. Stattdessen kommt es immer nur zu einer Stop-Loss-Verringerung. Für Sie als Anleger bedeutet das: In einem Trade wird das Risiko stets reduziert.

Allerdings sollten Sie ihn als Stop-Loss-Geber immer nur im Zusammenspiel mit anderen Indikatoren verwenden. Vor allem mit Average True Range bildet der Supertrendindikator ein mehrwertiges Gespann.

Wann sollte der Trade ausgeführt werden?

Grundsätzlich haben Sie im Hinblick auf den Trailing-Stop-Loss zwei Zeitoptionen zur Auswahl. Zum einen können Sie den Trade am Periodenschluss, also zum Beispiel am Ende eines bestimmten Tages, oder aber innerhalb der Handelszeiten realisieren. Berücksichtigen sollten Sie bei Ihrer Entscheidung, dass der Supertrendindikator in der Form konzeptioniert ist, die Richtung immer erst mit dem Schlusskurs zu wechseln.

Allerdings sollten Sie dieses Merkmal nicht missverstehen und Ihre Trades grundsätzlich immer am Periodenschluss schließen. Hier müssen Sie genau abwägen, ob es nicht mehr Sinn ergibt, die ganze Zeit über auf einen Stopp im Markt zu setzen. Denn diese Variante bietet Ihnen einen guten Schutz vor unliebsamen Überraschungen.

Natürlich kommt es in der Praxis vor, dass die Indikator-Linie nur kurz vom Preis durchkreuzt wird, um anschließend prompt wieder die Richtung zu wechseln. Aber genauso oft passiert auch genau das Gegenteil. Gerade für unerfahrene Privatanleger ist hier die Fokussierung auf eine Risikominimierung durch einen ständigen Loss im Markt in der Regel empfehlenswerter.

Einsatzoption 2: Supertrendindikator als initialer Stop-Loss

Sie können mit dem Supertrendindikator zudem auch eine Initial-Stop-Loss setzen. Dieser bezeichnet den zur Risikobegrenzung gesetzten Kauf- bzw. Verkaufskurs bei Aufgabe der Order. Das initiale Stop-Loss hat die Aufgabe, den Kursverlust zu begrenzen, falls die Kursentwicklung die falsche Richtung einschlägt. Im Grunde genommen stellt das initiale Stop-Loss also das Gegenstück zum Initial-Take-Profit dar.

Auf Basis der jeweils gewählten Strategie befindet sich das initiale Stop-Loss zum Beispiel an einem Zwischentief oder an einem Vortief und wird im weiteren Trade-Verlauf angepasst, um eine zusätzliche Risikoreduzierung bzw. -minimierung zu erreichen. In diesem Zusammenhang wird dann auch von einem dynamischen Stop-Loss gesprochen. Beim Trailing-Stop-Loss dient der initiale Stop nur als Kursuntergrenze respektive als Stop-Schwelle, bei der die Verkaufsorder aufgrund einer negativen Kursentwicklung ausgeführt wird.

Einsatzoption 3: Supertrend Indikator für die Positionsgrößenbestimmung

Genau wie auch beim initialen Stop-Loss können Sie direkt den ersten Datenpunkt der Linie nutzen, um mit seiner Hilfe die Größe von Positionen zu bestimmen. Das ist nicht nur praktisch, sondern vereinfacht gleichzeitig auch das Trading. Dies bringt Ihnen hauptsächlich in hektischen Phasen und Situationen einen Vorteil, wenn Sie via Supertrend Indikator genau wissen, in welcher Situation Sie wie viele Aktien, Futures oder beispielsweise Lots verkaufen respektive kaufen sollten.

Einsatzoption 4: Supertrendindikator für die Trendbestimmung

Im Allgemeinen können Sie den Supertrendindikator klar in die Kategorie der so bezeichneten Trendindikatoren einordnen. Seine Aufgabe ist es also, Trends in den jeweiligen Märkten zu messen oder zu berechnen. Ob tatsächlich ein Trend vorliegt, können Sie visuell leicht nachvollziehen.

So deuten Sie die Signale:

  • Ein Aufwärtstrend liegt vor, wenn der Preis oberhalb des Supertrendindikators verläuft. In diesem Fall handelt es sich um einen so bezeichneten Long-Trend.
  • Ein Abwärtstrend liegt vor, wenn der Preis unterhalb des Supertrend Indikators verläuft. In diesem Fall wird von einem Short-Trend gesprochen.

Einsatzoption 5: Supertrendindikator als Trading- und Handelssystem

Zwar stellt der Supertrendindikator natürlich kein komplettes Trading- oder Handelssystem dar, aber dennoch übernimmt er gleich mehrere wichtige Funktionen innerhalb entsprechender Systeme. Im Fokus stehen dabei vordergründig langfristig orientierte Strategien. Wenn Sie den Faktor auf einen höheren Wert einstellen und ein langfristiges Trading-System verwenden, reicht oftmals schon ein einziger Richtungswechsel aus, um ein einfaches Handelssignal auszusenden.

Um den richtigen Exit-Zeitpunkt zu identifizieren, können Sie den Trailing-Stop-Loss nutzen. Hier läuft die Linie des Supertrendindikators bis zum Ende einem einmal eingesetzten Trend hinterher. Zudem bezieht der Indikator die Volatilität mit ein, wodurch Sie Ihr Risiko stets verringern. Auch die Verwendung des Supertrendindikators für die Positionsgrößenbestimmung und für den initialen Stop-Loss zählen zum Verantwortungsbereich des Supertrendindikators im Hinblick auf ein individuell ausgerichtetes Handels- und Trading-System.

Supertrendindikator bildet die Basis verschiedener Trading-Systeme

Einige Trading-Systeme basieren konkret auf dem Supertrend. Das bedeutet dann gleichzeitig auch, dass sie permanent im Markt investiert sind. Trading-Modelle dieser Art werden auch als Stop-And-Reverse-Systeme bezeichnet. Vergleichbar sind die auf dem Supertrendindikator basierenden Systeme mit dem Parabolic-SAR.

J. Welles Wilder Jr. entwickelte diese Methode, mit deren Hilfe Sie etwaige Umkehrungen in der Richtung des Marktpreises von Wertpapieren, Devisen oder ähnlichen Waren identifizieren können. Nicht zuletzt dank dieser vielfältigen und vielschichtigen Einsatzmöglichkeiten steht der Supertrendindikator dann auch in vielen Chart-Programmen zur Verfügung.

Auf diese Besonderheiten müssen Sie achten

Rein analytisch betrachtet, informiert der Supertrendindikator in erster Linie lediglich über vorhandenen Aufwärtstrend respektive Abwärtstrend. Befindet sich der Indikator demnach unterhalb der jeweiligen Kurslinie, liegt ein Aufwärtstrend vor. Eine Indikator-Linie, die oberhalb der Kurslinie verläuft, steht demgegenüber für einen Abwärtstrend.

Hohe Fehlersignal-Quote bei bestimmten Märkten

Hierbei sollten Sie allerdings beachten, dass der Supertrendindikator in bestimmten Fällen häufig Fehlsignale aussendet. Gerade in nicht hochgradig volatilen Märkten sowie in trendlosen Märkten ist dies zu beobachten.

Der Grund hierfür sind die vielen Richtungswechsel auf Märkten in dieser Konstellation. Handelt es sich dagegen um stabile Meta-Trends (hier: Bündelung von Trends), lässt sich der Supertrendindikator effektiv nutzen und bietet dann auch im kurzfristigen Trading-Bereich – wie im Forex-Handel – vergleichsweise zuverlässige Signale für den Einstieg in eine Position.

Kreuzt der Supertrendindikator diesbezüglich die Kurslinie und nimmt dabei die Gegenrichtung ein, deutet dies auf eine passende Einstiegsmöglichkeit hin.

Als Stop-Loss-Geber besser nur in Kombination mit anderen Indikatoren verwenden

Außerdem sollten Sie den Supertrendindikator – wie bereits zuvor erwähnt - nur in Kombination mit anderen Indikatoren im Stop-Loss-Bereich einsetzen. Insbesondere im Zusammenspiel mit der Average True Range können Sie dann von den Vorteilen und Stärken des Indikators profitieren. Ihn allein als Stop-Loss-Geber zu verwenden, ergibt nur wenig Sinn, da sich die Werte zu weit entfernt von der Kurslinie befinden bzw. bewegen.

Mein Fazit: Ideal geeignet, wenn die Voraussetzungen stimmen

Zusammenfassend bleibt festzuhalten, dass der Supertrendindikator für Anleger bzw. Trader ein großes Spektrum an Stärken und Vorteilen bietet. Allerdings sollten Sie dabei nicht die Schwachstellen und Nachteile aus dem Blick verlieren. Denn der Indikator bietet nur in bestimmten Fällen eine durchweg mehrwertige Performance. So sollten Sie die Finger vom Supertrend Indikator lassen, wenn zum Beispiel zu wenig Volatilität vorliegt und es sich um eher trendlose Märkte handelt. Im Folgenden fassen wir die Vor- und Nachteile des Supertrend Indikators noch einmal in Listenform übersichtlich für Sie zusammen.

Auf einen Blick: Supertrendindikator – die Vorteile

  • Auf Basis von Volatilität werden Ihnen Trends angezeigt.
  • Vor allem in trendigen Märkten liefert der Indikator effektiv Signale für den Einstieg.
  • In vielen Fällen erhalten Sie Empfehlungen zu Positionsgrößen.
  • Der Supertrendindikator eignet sich zudem für den Einsatz beim Trailing-Stop-Loss.
  • Mithilfe des Indikators können Sie gezielt automatische Handelssysteme erstellen.
  • Sie können sich auf eine einfache und nachvollziehbare Handhabung verlassen.
  • Der Indikator ist gerade für Einsteiger in das Anlage-Metier sowie für unerfahrene Anleger ideal geeignet.
  • Im direkten Vergleich zu klassischen Moving Averages werden weniger Fehlsignale generiert.
  • Sie können den Indikator in allen Finanzinstrumenten und auch sämtlichen Zeitebenen einsetzen.

Auf einen Blick: Supertrendindikator – die Nachteile

  • Der Supertrendindikator ist nicht ideal geeignet für wenig Volatilität und trendlose Märkte. Dies äußert sich durch Fehlsignale.
  • Es besteht eine gewollte Überzeichnung der Volatilität und damit ein vergleichsweise großer Abstand zum tatsächlichen Kurs.
  • Als alleinstehender Stop-Loss-Geber kann der Supertrend Indikator nicht effektiv verwendet werden.
  • Sie benötigen in diesem Fall zusätzliche Tools für Ihr Risikomanagement. Im Fokus steht hierbei vorrangig die Average True Range.
]]>
https://www.tai-pan.de/blog/supertrendindikator/feed/ 0 https://www.tai-pan.de/favicon.ico https://www.tai-pan.de/favicon.ico
Aktienbewertung - das sagen die Kennzahlen wirklich aus https://www.tai-pan.de/blog/aktienbewertung https://www.tai-pan.de/blog/aktienbewertung#comments Tue, 10 Jan 2023 15:10:00 +0000 https://www.tai-pan.de/blog/aktienbewertung Weiterlesen

]]>

Ein Ziel vereint alle Anleger: erst unterbewertete Wertpapiere kaufen und später dann mit möglichst hohem Gewinn wieder abstoßen.

Doch welche Aktien bieten Ihnen ein solches Potenzial und realistische Chancen? Für einen Anleger ist dies fast nie auf den ersten und auch nicht auf den zweiten Blick zu erkennen.

Drei wichtige Kennziffern stehen bei der Aktienbewertung im Fokus

Die Suche nach den richtigen Aktien gestaltet sich aufgrund der Marktkomplexität äußerst schwierig. Der Einsatz von Kennziffern bzw. -zahlen bringt Licht ins Dunkel. Gerade das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) genießt einen ausgezeichneten Ruf als Bewertungsparameter. Neben dem KGV greifen Anleger zudem auf das Kurs-Buchwert-Verhältnis sowie das Kurs-Umsatz-Verhältnis zurück. Aber Vorsicht, es ist nicht alles Gold, was glänzt.


EBookTBopp2

Diese drei wichtigen Kennziffern weisen sowohl Vorteile als auch Nachteile auf. Zudem darf gerade das KGV nicht losgelöst von wirtschaftspolitischen und anderen Komponenten betrachtet werden. Daher lässt sich die Aussagekraft nicht pauschalisieren, sondern in manchen Fällen lediglich als Indiz interpretieren. Wir haben für Sie die Stärken und Schwächen der drei Kennziffern untersucht.

Kennziffer I der Aktienbewertung: Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)

Um herauszufinden, welches Wertpapier besonders günstig und welche Aktie derzeit überbewertet ist, können Sie das Kurs-Gewinn-Verhältnis (englisch Price/Earnings-Ratio oder in Kurzform P/E-Ratio) zurate ziehen. Der Wert dieser beim Trading viel genutzten Kennziffer ergibt sich durch eine an sich simple Rechnung: Der jeweilige Kurs wird durch den Reingewinn pro Aktie dividiert.

Aktienbewertung

Sie müssen also sowohl den aktuellen Kurs als auch den Reingewinn je Aktie im Auge behalten. Liegt der Kurs einer Aktie aktuell zum Beispiel bei 30 Euro und das Unternehmen macht drei Euro Gewinn pro Aktie, beläuft sich das Kurs-Gewinn-Verhältnis auf 10,0. Kostet eine Aktie eines Unternehmens demgegenüber 50 Euro, der Reingewinn einer Aktie beträgt aber nur 2,75 Euro, ergibt sich ein KGV von 18,2 (aufgerundet). Grundsätzlich gilt hier: Je niedriger das Kurs-Gewinn-Verhältnis ausfällt, desto besser ist das für die zukünftige Performance bzw. Entwicklung der Aktie.

Ertragsstarke Unternehmen sind unabhängig vom Preis der Aktie höher einzustufen

Die im Beispiel errechneten Werte von 10,0 und 18,2 geben darüber Auskunft, wie viele Jahre ein Unternehmen benötigt, bis es den Wert seiner Aktien letztlich als Gewinn erwirtschaften kann. Anders ausgedrückt gibt die Kennziffer an, mit welchem Vielfachen (auf den Jahresgewinn bezogen) ein Unternehmen an der Börse bewertet wird. Das Beispiel macht daher deutlich, dass die preisliche Bewertung einer Aktie nur wenig über den tatsächlichen Stellenwert aussagt. Vielmehr steht hier die Ertragsstärke eines Unternehmens im Fokus.

Ein ertragsstarkes Unternehmen, das Ihnen regelmäßig eine Dividende zahlt, ist daher immer höher einzustufen als eine preislich weitaus höher bewertete Aktie, bei der das herausgebende Unternehmen aber keine oder nur minimale Gewinne erzielt. Je niedriger das Kurs-Gewinn-Verhältnis also ausfällt, umso schneller erwirtschaftet ein Unternehmen den Betrag, den Sie momentan für die entsprechende Aktie ausgeben müssten. Aber Vorsicht - der absolute Wert eines KGV verfügt genau genommen noch nicht über die nötige Aussagekraft, um bewerten zu können, ob eine Akte günstig oder teuer ist.

Das KGV wird durch weitere Komponenten aussagekräftiger

Das wird bei einem Blick auf den Aktienmarkt deutlich. Die Aktie des Online-Händlers Amazon weist ein dreistelliges Kurs-Gewinn-Verhältnis auf. Das macht das Anlegen in diese Aktie eigentlich eher unattraktiv. Dennoch legt die hochpreisige Aktie an der Börse phasenweise weiter zu. Eine ganz andere Situation offenbart sich beispielsweise bei den Aktien des Automobilherstellers Daimler. Das KGV liegt hier meistens im einstelligen Bereich und nur selten im zweistelligen Bereich. Trotzdem handelt es sich aber nicht automatisch um eine besonders günstige Aktie, auch wenn das durch das Kurs-Gewinn-Verhältnis suggeriert wird.

Bei der Beurteilung des KGV müssen Sie nämlich noch folgende Aspekte einbeziehen:

  1. die Branchenzugehörigkeit
  2. die Dividendenausschüttung
  3. die konjunkturellen Phasen
  4. den psychologischen Effekt
  5. die Marktsituation
  6. die marktüblichen und unternehmenstypischen Tricks

Zu Punkt 1: die Branchenzugehörigkeit

Branchen reagieren unterschiedlich stark auf konjunkturelle Veränderungen

Branchen lieben Traditionen. Schauen Sie sich zum Beispiel einmal genau den Automobilsektor an. Sie werden sehen, dass in dieser Branche ein eher niedriges Kurs-Gewinn-Verhältnis traditionellen Charakter aufweist. Das hängt nicht zuletzt mit den Erfahrungen und der Erwartung zusammen. Denn die Vergangenheit hat gezeigt, dass Unternehmen aus der Automobilbranche stark auf konjunkturelle Veränderungen reagieren. Flacht etwa die Konjunktur ab, sinken die Gewinne in dieser Branche mitunter extrem deutlich. Befindet sich die Konjunktur dagegen im Aufwärtstrend, steigen in der Regel auch prompt die Gewinne.

Wachstumsbranchen sind auch mit einem hohen KGV begehrte Anlageziele

Ähnlich sensibel reagieren übrigens die Banken. In beiden Branchen kann es in konjunkturellen Abwärtsphasen zu hohen Verlusten kommen. Ein Kurs-Gewinn-Verhältnis mit einem Wert von etwa 15 deutet hier daher schon auf teure Aktien hin. Zum Vergleich: Unternehmen aus Wachstumsbranchen mit einem KGV von 15 sind Top-Positionen. Denn die Anleger billigen diesen Unternehmen in den kommenden Jahren massive Zuwächse zu. Selbst Kurs-Gewinn-Verhältnisse von 40 oder 50 sind in Wachstumsbranchen kein Ausschlusskriterium für einen Einstieg. Auch dies bezahlen viele Anleger ohne Bauchschmerzen.

Zu Punkt 2: die Dividendenausschüttung

Die Ausschüttung von Dividenden hat keinen Einfluss auf das KGV

Wie viel und ob überhaupt ein Unternehmen eine Dividende an die Anleger ausschüttet, wird vom KGV nicht berücksichtigt bzw. gemessen. Für viele Anleger ist aber gerade dieser Aspekt von Bedeutung, da für sie nicht ausschließlich der erhoffte Kursgewinn die wesentliche Kaufentscheidung darstellt. Vielmehr achten Sie darauf, wie hoch die jeweilige Dividenden-Rendite ist. Es gibt nämlich Aktien, die eine Dividenden-Rendite bieten, die deutlich höher als die von Anleihen ist. Ein hohes KGV spielt bei der Entscheidungsfindung keine Rolle, da eine attraktive Dividendenausschüttung das Anlageziel ist.

Zu Punkt 3: die konjunkturellen Phasen

Das KGV verliert in Rezessionsphasen stark an Aussagekraft

Als Messgröße funktioniert das KGV nicht zu jeder Zeit. Während das Kurs-Gewinn-Verhältnis in einer Wachstumsphase als Indikator für den tatsächlichen Wert einer Achse funktioniert, ist es während einer Rezessionsphase nicht wirklich zu gebrauchen. Dies liegt am Momentum. Rezessionsphasen gehen bei vielen Firmen einher mit Umsatzrückgängen, Gewinneinbrüchen oder sogar Verlusten. Es entsteht dann eine Schieflage, wenn etwa der Aktienkurs um 30 Prozent fällt, die Gewinne aber um 60 bis 70 Prozent fallen. Dadurch verschiebt sich das KGV in erheblichem Maße nach oben. Werden Verluste ausgewiesen, können Sie das KGV überhaupt nicht mehr nutzen. Mit negativen Zahlen kann das Kurs-Gewinn-Verhältnis nämlich nicht berechnet werden.

Zu Punkt 4: der psychologische Effekt

Die Erwartung der Anleger verändert sich im Laufe der Zeit

Die Einschätzung von Branchen und Unternehmen auf die Zukunft bezogen wird immer schwieriger. Die Ansichten und Meinungen der Anleger verändern sich daher im mittel- bis langfristigen Rahmen stark. Branchen, die heute noch als zukunftsorientiert und wachstumsträchtig angesehen werden, sinken später in der Gunst der Anleger. Dafür gelten dann wieder neue bzw. andere Branchen als Hoffnungsträger für die Zukunft. Ein typisches Beispiel für eine solche Entwicklung stellt etwa die Solarbranche dar. Lange Jahre galt diese Branche als ungemein zukunftsträchtig.

Beispiel Solarbranche: erst Hoffnungsträger – jetzt als Anlageziel häufig gemieden

Daher hielten auch hohe Kurs-Gewinn-Verhältnisse die Anleger nicht davon ab, Aktien von Unternehmen aus der Solarbranche zu kaufen. Inzwischen sieht es ganz anders aus. Kaum jemand hat diesbezüglich damit gerechnet, wie viele Anbieter auf den Markt drängen, wie groß dadurch die Konkurrenz ist und was für ein Preisdruck auf den Unternehmen lastet. Aufgrund dieser Entwicklung, den Gewinneinbrüchen und der daraus resultierenden geschäftlichen Gesamtsituation hat das KGV hier wieder an Bedeutung zugelegt. Die teilweise immer noch hohen Werte schrecken die Anleger mittlerweile von einem Aktienkauf ab.

Zu Punkt 5: die Marktsituation

Auch die Märkte an sich lassen sich über das KGV abbilden

Ein KGV lässt sich auch für Aktienindizes nutzen. Viele Anleger verwenden das KGV als Entscheidungsgrundlage, ob sie in einen bestimmten Markt einsteigen und investieren sollten. Die Berechnung wird dabei in der Form abgeändert, dass die Gewinne der im Index aufgeführten Aktien ihrer Gewichtung im Index entsprechend aufsummiert und anschließend durch die Gesamtzahl der Aktien geteilt werden. Beim Dow Jones oder DAX müssen Sie also die jeweilige Summe durch 30 teilen.

Es empfiehlt sich, dass Sie für eine Investment-Entscheidung hier einen langfristigen historischen Vergleich heranziehen. Oder Sie vergleichen das aktuelle Kurs-Gewinn-Verhältnis mit dem KGV eines anderen Index. Wenn Sie dabei die Entwicklung des KGV näher betrachten, fällt auf, dass der DAX gerade in den 1980er und 1990er Jahren im Gegensatz zu heute deutlich höher lag. Die aktuellen Zahlen im Rahmen eines deutlich niedrigeren DAX lassen demgegenüber erst einmal darauf schließen, dass die gelisteten Aktien vergleichsweise günstig gekauft werden können. Der Dow Jones kommt hier auf ein weitaus höheres KGV. Zudem ist das Kurs-Gewinn-Verhältnis gegenüber dem DAX in den vergangenen Jahren deutlich stärker gestiegen.

Das erwartete Wirtschaftswachstum als Gradmesser für Investitionsentscheidungen

Nicht wenige Anleger haben diesbezüglich darauf spekuliert, dass der DAX nachzieht. Das ist aber nicht passiert - und dies liegt an wirtschaftspolitischen respektive an psychologischen Komponenten. Denn die Investoren bewerten die US-Wirtschaft im Hinblick auf das Wachstum deutlich besser als die Konjunktur in Deutschland. Aufgrund dieser Erwartungshaltung bezahlen Anleger lieber höhere Preise für US-Aktien als günstigere Preise für Aktien aus dem DAX. Etwa von Anfang 1980 bis Ende der 1990er Jahre sah dies noch ganz anders aus. Damals glaubten die Investoren eher an ein gutes Wirtschaftswachstum in Deutschland oder auch in anderen europäischen Ländern. Dementsprechend hoch lag dann auch das KGV des DAX.

Sollten sich die Prognosen und Erwartungen eines vergleichsweise stärkeren Wachstums der US-Wirtschaft letztlich doch nicht erfüllen, profitiert davon aber nicht unbedingt der DAX. Auch wenn dies auf den ersten Blick zwar eine logische Folge wäre, kann sich dies schließlich als Trugschluss erweisen. Vielmehr erscheint es realistischer, dass das Kurs-Gewinn-Verhältnis des Dow Jones spürbar fällt, da viele Anleger aus den plötzlich und unerwartet teuer erscheinenden Aktien im US-Markt wieder aussteigen. Solche Szenarien machen deutlich, dass ein KGV immer auch von der Stimmung und den psychologischen Befindlichkeiten der Investoren und Anleger abhängig ist.

Zu Punkt 6: die marktüblichen und unternehmenstypischen Tricks

Unternehmen tricksen gerne bei der Angabe ihrer Gewinne

Die Aussagekraft des KGV kann zusätzlich noch durch kleine Tricksereien der Unternehmen beeinflusst werden. Entsprechende Tricks sind gerade bei der Angabe von Gewinnen möglich. Bei Ihrer Analyse der vorliegenden Einstiegsmöglichkeiten sollten Sie diesbezüglich immer ganz genau recherchieren, welche Berechnungsgrundlage für die Ermittlung des Gewinns verwendet worden ist. Einige Unternehmen geben die Gewinne nämlich vor Abzug von Zinsen und Steuern an (engl. EBIT; steht für Earnings Before Interest and Taxes). Dementsprechend höher fallen natürlich die Gewinne aus, was dann wiederum Einfluss auf das Kurs-Gewinn-Verhältnis nimmt.

Achten Sie auf den Zeitpunkt der Veröffentlichung

Außerdem sollten Sie darauf achten, welcher Zeitpunkt bei der Berechnung als Grundlage dient. Erfahrungsgemäß wird nicht immer der für das aktuelle Jahr erwartete Gewinn dargestellt, sondern der Gewinn des Vorjahres. Die Vorjahres-Zahlen sind dabei zwar gesichert und jederzeit nachweisbar, aber eben nicht aktuell. Hat sich etwa die Markt- und Auftragslage verschlechtert oder ist der Umsatz aus anderen Gründen zurückgegangen, wird dies überhaupt nicht abgebildet. Aussagekräftigere Zahlen bieten da die Gewinnangaben des laufenden Geschäftsjahres. Aber auch diese sind – abhängig vom Zeitpunkt der Veröffentlichung – mitunter mit Vorsicht zu genießen. Je früher die Zahlen in einem Geschäftsjahr auf den Tisch gelegt werden, desto vager sind sie. Im Grunde genommen handelt es sich in vielen Fällen lediglich um eine ungefähre Schätzung.

In einem positiven Börsenumfeld werden Gewinnerwartungen häufig übertrieben

Etliche Anleger verlassen sich gerne auf die Meinungen der Analysten. Dies ist garantiert kein falscher Ansatz, trotzdem sollten Sie bedenken, dass die Gewinnerwartungen gerne einmal von den Analysten übertrieben werden, wenn es an der Börse gut läuft. Um sich selbst ein Bild über die Gewinne über einen längeren Zeitraum zu machen, sollten Sie sich die jüngere Unternehmensgeschichte anschauen. Diese gewährleistet Ihnen einen Überblick, ob die letzten Jahre geschäftlich erfolgreich waren. Behalten Sie dabei immer den Mittelwert im Auge. Einzelne Ausreißer nach oben oder nach unten sollten Sie nicht zu stark gewichten und vor allem nicht als Entscheidungsgrundlage nutzen.

Kennziffer II der Aktienbewertung: Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV)

Eine Unternehmens- bzw. Aktienperformance wird auch gerne mithilfe des Kurs-Buchwert-Verhältnisses errechnet. Um erst einmal einen entsprechenden Buchwert zu erhalten, müssen Sie die jeweiligen Sach- und Finanzanlagen sowie alle immateriellen Vermögensgegenstände zusammenrechnen. Dadurch kommen Sie auf einen bestimmten Wert. Das KBV wird jetzt ermittelt, indem Sie das Eigenkapital, also den Buchwert, durch die Marktkapitalisierung dividieren. Der dadurch ermittelte Wert spiegelt wider, was ein Unternehmen wert wäre, wenn es zur Liquidation kommt.

Das Kurs-Buchwert-Verhältnis kann auch falsche Entscheidungen forcieren

Dieses Verhältnis drückt also aus, wie viel Sie als Anleger mit einem Euro Ihrer Investmentsumme am Eigenkapital erwerben. Ein niedriges KBV verspricht in der Regel baldige Gewinne. Daher sollten Anleger auch bei einem niedrigen Kurs-Buchwert-Verhältnis einsteigen. Soweit jedenfalls die Theorie. Pauschalisierungen dieser Art offenbaren allerdings auch Risikopotenzial. Denn ein niedriger Wert kann durchaus auf die Gefahr einer baldigen Insolvenz hindeuten. Hier sollten Sie immer im Hinterkopf behalten, dass neben den aktuellen Aktienkursen meistens die Ergebnisse aus dem letzten Geschäftsbericht genutzt werden. Dadurch fällt das Kurs-Buchwert-Verhältnis entsprechend niedrig aus. Wer hier einsteigt, kann hohe Verluste erleiden.

Kennziffer III: Kurs-Umsatz-Verhältnis (KUV)

Um eine Aktie auch dann zu bewerten, wenn das Unternehmen Verluste oder nur minimale Gewinne einfährt, können Sie das Kurs-Umsatz-Verhältnis errechnen. Gemessen wird hierbei der Umsatz im Verhältnis zum Unternehmenswert. Analysten schätzen das KUV als zuverlässige Kennzahl, da der Umsatz immer eine feste Größe darstellt. Demgegenüber lässt sich der Gewinn durch Abschreibungen und eine spezifische Rechnungslegung leicht manipulieren. Das ergibt erst einmal Sinn, Gewinne beim KUV nicht einzubeziehen. Gerade Start-ups oder auch Internetunternehmen fahren in der Regel erst nach einer bestimmten Zeit Gewinne ein. Dafür fallen sie aber durch stetige Umsatzsteigerungen auf. Facebook und Twitter stellen hierfür typische Beispiele dar.

Nur für eine bestimmte Art von Unternehmen geeignet

Aber die große Stärke dieser Kennziffer, die Unabhängigkeit vom Gewinn, ist gleichzeitig auch die größte Schwäche. Denn wenn Sie als Anleger eine Rendite erwirtschaften möchten, muss das Unternehmen letztlich auch Gewinne erzielen. Ob das Unternehmen tatsächlich gewinnbringend arbeitet, wird vom KUV aber ignoriert. Daher sagt ein niedriges Kurs-Umsatz-Verhältnis in keiner Weise etwas darüber aus, ob das Unternehmen dauerhaft rentabel arbeitet und wirtschaftet. Darum stellt das KUV immer nur dann ein gutes Instrument zur Aktienauswahl dar, wenn das jeweilige Unternehmen (noch) keine Gewinne einfährt oder wenn es schwierig ist, den Gewinn zu schätzen.

]]>
https://www.tai-pan.de/blog/aktienbewertung/feed/ 0 https://www.tai-pan.de/favicon.ico https://www.tai-pan.de/favicon.ico
Welche Aktien jetzt kaufen? Darauf sollten Sie achten! https://www.tai-pan.de/blog/welche-aktien-jetzt-kaufen https://www.tai-pan.de/blog/welche-aktien-jetzt-kaufen#comments Mon, 14 Nov 2022 14:55:00 +0000 https://www.tai-pan.de/blog/welche-aktien-jetzt-kaufen Weiterlesen

]]>
Welche Aktien jetzt kaufen? Die Frage stellt sich jeder. Ob Profi, erfahrener Investor am Börsenparkett, ambitionierter Privatanleger oder Börsenanfänger – die Auswahl der zum jeweiligen Anlegerprofil passenden Aktien stellt immer eine große Herausforderung dar. Das Anlageuniversum ist riesig und zudem enorm vielfältig. Hinzu kommt die tägliche Flut an Informationen und Daten, die entsprechende Entscheidungen für oder gegen den Kauf einer Aktie zusätzlich beeinflussen.

Auch Handlungs- und Reaktionsschnelligkeit spielen eine Rolle bei der Entscheidungsfindung. Steigen Sie nur ein paar Stunden zu spät zum Beispiel in eine unterbewertete Aktie mit viel Potenzial ein, kann sich der Einstiegskurs aufgrund von positiven News schon deutlich erhöht haben. Insgesamt stehen Ihnen weltweit Aktien von mehr als 50.000 börsennotierte Unternehmen zur Auswahl zur Verfügung. Egal, ob Sie an der NYSE, Nasdaq, XETRA oder Tradegate handeln. Auch wenn Sie sich allein auf Deutschland fokussieren, sind es über 500 Aktiengesellschaften an deutschen Börsen, mit deren Aktien Sie handeln können.

WelcheAktienjetztkaufen2

Haftungsausschluss: Dieser Artikel stellt keine Anlageempfehlung zum Kauf oder Verkauf dar. Besprechen Sie Ihre Geldanlage mit einem qualifizierten Berater, der Ihre persönliche Situation kennt.

Welche Aktien jetzt kaufen? Darauf sollten Sie ganz besonders achten.

Um explizit herauszufinden, welche Aktien Sie jetzt kaufen sollten, stellen die Technische Analyse und die Fundamentalanalyse die wichtigsten Instrumente dar. Zudem sollten Sie die neuesten Erkenntnisse der Kapitalmarktforschung berücksichtigen. Denn Paradigmen, die früher als unumstößlich galten, wurden längst teilweise ad absurdum geführt. Außerdem lassen sich von den neuesten Forschungsergebnissen auch neue Verhaltens- und Vorgehensweisen an den Aktienmärkten ableiten.

So ging man lange Zeit davon aus, dass Privatanleger sehr rational bei den jeweiligen Kaufentscheidungen vorgehen. Laut den neuesten Erkenntnissen im Rahmen der Kapitalmarktforschung stimmt das aber ganz und gar nicht. Demnach unterliegen viele Privatanleger stattdessen dem so bezeichneten Home Bias und weisen verzerrende emotionale Tendenzen auf. Das bedeutet konkret: Bei der Auswahl von Wertpapieren kommt es in vielen Fällen zu systematischen Abweichungen von rationalem Handeln.

Home Bias und Local Bias bringen schmerzhafte Renditeeinbußen

Das wirkt sich verschiedenartig aus. Typisch ist zum Beispiel, dass Privatanleger überproportional viele Aktien von Firmen im Depot halten, die ihren Sitz in Deutschland oder dem jeweiligen Heimatland haben. Genau hierfür steht der Begriff Home Bias. Dadurch kommt es in vielen Fällen zu einer klassischen Unterdiversifikation, was sich schließlich negativ in der erzielten Rendite widerspiegelt. Einige Anleger weisen sogar einen Local Bias auf. In diesem Fall gibt es in Ihrem Depot eine zu hohe Allokation lokaler Firmen bzw. Unternehmensaktien. Auch das geht in der Regel einher mit schmerzlichen Renditeeinbußen.

Weitere Effekte, vor denen Sie sich als Privatanleger vorsehen sollten:

Dispositionseffekt

Viele Privatanleger neigen dazu, ihre Lieblingsaktien auch dann noch lange zu halten, wenn die Entwicklung des Kurswerts dauerhaft enttäuscht. Das ist ein Fehler. Lassen Sie Ihre Emotionen außen vor und verkaufen Sie die Verlierer. Die Vergangenheit zählt nicht. An der Börse ist es jederzeit möglich, dass aus Lieblingen der ersten Stunde echte Depotleichen werden, die sich schwertun, überhaupt noch einmal den Einstandskurs zu erreichen. Ab einem bestimmten Referenzpunkt (etwa Ihr Einstiegskurs) sollten Sie sich nicht vor einem Verkauf scheuen. Zögern Sie zu lange, kann das finanziell verheerende Folgen nach sich ziehen.

Falsche Selbst- und Lageeinschätzung

Die Börse ist kein Spielplatz. Viele Privatanleger agieren aber genauso, da sie ein übermäßiges Vertrauen in die eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten aufweisen. Den Markt zu lesen und entsprechend gezielte Entscheidungen zu treffen, ist ein schwieriges Unterfangen. Selbst Profis nutzen hierfür viele unterschiedliche Tools und Analysen, um eine realistische Einschätzung vornehmen zu können. Dabei gehen sie bewusst auch von negativen Szenarien aus. Privatanleger denken vom Grundton her von vorneherein weitaus positiver. Daher räumen sie vorteilhaften Entwicklungen im Hinblick auf Kurse und die Unternehmensperformance in vielen Fällen eine viel zu hohe Wahrscheinlichkeit ein. Negative Erwartungen beziffern sie demgegenüber mit einer zu geringen Wahrscheinlichkeit. Eine falsche Selbst- und Lageeinschätzung führt Ihr Depot daher schnell in die Verlustzone.

Aktien kaufen und wieder abstoßen

Die Strategie, Aktien zu kaufen und dann schnell wieder abzustoßen, ist selten von Erfolg gekrönt. Stattdessen machen Sie so nur die Taschen von Bank oder Broker voll, da diese gleich mehrfach Gebühren kassieren können. Nicht umsonst beherzigen auch erfahrene Aktienprofis die Börsenweisheit „Hin und Her macht Taschen leer“. Denn in verschiedenen Studien konnte nachgewiesen werden, dass eine solche Kaufen-und-verkaufen-Strategie im Vergleich zu weniger sprunghaft ausgerichteten Strategien eine deutlich geringere Netto-Rendite einbringt.

tn TAI PAN INSIDE GRATIS LESEN

Was ist besser: In Einzelaktien oder ETFs investieren?

Die Mehrzahl der risikoscheuen Privatanleger trauen sich nicht, Ihr Geld in Einzelaktien anzulegen. Das ist auf den ersten Blick auch erst einmal sinnvoll. Denn meistens fehlt es an der erforderlichen Zeit und auch nötigen Motivation, um sich eingehend mit einer Einzelaktie und dem dahinter stehenden Unternehmen zu befassen. Weniger risikoreich und dazu auch weitaus weniger aufwändiger ist es daher, wenn Sie in ETFs investieren. Das Kürzel ETF steht dabei für Exchange Traded Fund. Als passive Indexfonds bilden ETFs Aktienlisten (DAX, SDAX, SPY etc.) nach.

Mit dem Kauf von ETFs können Sie sicherstellen, dass die Kurs- bzw. Wertentwicklung von ETF und Index parallel verlaufen. Da hier die Indexnachbildung im Fokus steht, sparen Sie sich in diesem Fall Markt- und Unternehmensanalysen. Die Gebühren der ETFs sind daher auch vergleichsweise gering. Gerade für Einsteiger und Börsenanfänger stellen ETFs eine kostengünstige und bequeme Möglichkeit dar, in den Aktienhandel einzusteigen. Die Historie zeigt dabei klar, dass sich ETFs hauptsächlich im Rahmen eines langfristigen Anlagehorizonts rechnen.

Einzelaktien können den Index nicht schlagen – das ist ein Irrtum!

Aber Sie sollten auch berücksichtigen, dass es schon reicht, wenn nur eines der Unternehmen im Index eine schlechte Performance hinlegt. Das kann die komplette Rendite reduzieren, da der Index durch ein schlecht performendes Unternehmen auch absinkt. Was übrigens die wenigsten Privatanleger dabei bedenken: Es gibt auch genügend Beispiele, bei denen Einzelaktien mehr Rendite erbracht hätten. Dies war zum Beispiel besonders häufig, während der Finanzkrise 2008/2009 zu beobachten. Der Dow-Jones-Index musste in diesem Zeitraum ein Minus von rund 40 Prozent hinnehmen.

Damit verloren auch die ETFs, die den Dow-Jones-Index nachbildeten, im gleichen Umfang an Wert. Investoren, die sich dagegen für den Kauf von im Index gelisteten Einzelaktien, wie IBM oder ExxonMobil, entschieden hatten, mussten nur geringfügige Abschläge hinnehmen. Das beweist, dass Einzelaktien in der Lage sind, den Index zu schlagen. Ganz so abwegig ist es also nicht, sich auch einmal auf eine Einzelaktie zu konzentrieren und nicht die ETF-Variante zu wählen.

Was taugen Fonds als Alternative zu Aktien und ETFs?

Wenn Sie weder in ETFs noch in Einzelaktien investieren möchten, können Sie alternativ Ihr Geld auch in Fonds mit Schwerpunkt Aktien anlegen. Fonds dieser Art enthalten in der Regel mehrere verschiedene Werte in gebündelter Form. Als Anleger erhalten Sie somit die Möglichkeit, Ihr Kapital gezielt in Aktien aus bestimmten Regionen (Euro-Raum, nur Deutschland etc.) oder auch in bestimmte Branchen zu investieren. Dabei müssen Sie sich selbst nicht mit der Thematik intensiv beschäftigen, denn der Fondsmanager übernimmt die Analysen von News, aktuellen Kennzahlen und fundamentalen Unternehmensdaten. Auf dieser Basis wählt er dann auch die zu seiner Anlagestrategie am besten passenden Aktien aus. Allerdings müssen Sie bei Fonds mit einer Vielzahl an Gebühren rechnen. Das macht einen Handel teuer. Hinzu kommt, dass zahlreiche unterschiedliche Fonds angeboten werden. Die Auswahl gestaltet sich dabei häufig schwierig, da die einzelnen Bestandteile des Fonds mitunter intransparent sind.

Zwischen diesen Fondsarten können Sie sich entscheiden:

  • Nach Kapitalbegrenzung: Offen oder geschlossen
  • Nach Anlageklassen: Aktien-, Immobilien-, Renten-, Rohstoff- oder Mischfonds
  • Nach Ausschüttungsverhalten: Ausschüttend oder thesaurierend
  • Nach Management: Aktiv oder passiv (Indexfonds)

Aktien-Empfehlungen – ausschließlich seriöse Quellen zur Informationsbeschaffung nutzen

Vergleicht man die einzelnen Anlageformen miteinander, wird deutlich, dass Sie in Ihrem Portfolio-Mix auch Einzelaktien integrieren sollten. Es muss aber sorgfältig durchdacht werden, welche Aktien Sie jetzt kaufen. Stimmen unter anderem Kennzahlen und Potenzial nicht, holen Sie sich möglicherweise einen echten Verlierer an Bord, der die gesamte Performance Ihres Depots negativ beeinflussen kann. Seien Sie daher achtsam, dass Sie wirklich objektive Informationen über Aktie und Unternehmen recherchieren. Besonders vorsichtig sollten Sie zum Beispiel mit Quellen umgehen, die bestimmte Aktien hochjubeln.

Oftmals handelt es sich dabei um so bezeichnete Pennystocks. Das sind Aktien, die im Bereich von Cent-Beträgen notieren. Das verspricht zwar Nervenkitzel beim Trading, führt in den seltensten Fällen aber wirklich zu einem Gewinn. Viel öfter kommt es allerdings zu einem Totalverlust. Mit einer strategischen Anlage hat der Kauf solcher Pennystocks nichts gemeinsam. Um konkrete und vor allem fundierte Informationen zu erhalten, sollten Sie beim Trading nur auf seriöse Quellen zurückgreifen. Die erkennen Sie in erster Linie daran, dass für die jeweiligen Empfehlungen immer auch nachvollziehbare charttechnische sowie fundamentale Begründungen abgegeben werden.

Welche Aktien jetzt kaufen – die besten Kauf- und Anlageempfehlungen

Sie möchten Ihr Geld gezielt in Aktien anlegen, aber Sie suchen noch nach dem richtigen Titel. Dann wird Ihnen die folgende Auflistung bei Ihrer Entscheidungsfindung helfen. Wir haben für Sie aktuelle Aktienempfehlungen aufgelistet, die auch von renommierten Analysten verschiedener Institutionen als aussichtsreiche Kandidaten bewertet werden. Unterscheiden müssen Sie dabei zwischen einer klaren Kaufempfehlung und einer Anlageempfehlung. So raten die Aktienexperten im Rahmen einer Kaufempfehlung konkret dazu, eine Aktie zu kaufen und diese somit ins eigene Depot aufzunehmen. In diesem Fall können Sie aber nicht davon ausgehen, dass die empfohlene Aktie eine Rendite erwirtschaftet, die den Gesamtmarkt übersteigt. Demgegenüber geht es bei einer Anlageempfehlung in erster Linie um die Begriffe Overweight (übergewichten) und Underweight (untergewichten).

Welche Aktie bietet eine bessere Gesamtperformance als der Markt?

Wird eine Aktie mit der Bewertung Overweight versehen, ist dies eine Empfehlung, das jeweilige Wertpapier bzw. die Aktie im Depot stärker zu gewichten. Hierbei handelt es sich letztlich immer nur um die Einschätzung von Analysten zur jeweiligen Aktie. Lautet die Empfehlung Overweight, dann ist die Chance sehr hoch, dass die entsprechende Aktie den Markt outperformen wird. Das würde dann bedeuten, dass die mit Overweight bewertete Aktie im Vergleich zum Gesamtmarkt eine bessere Performance abliefert bzw. eine höhere Rendite erreicht. Um Aktien entsprechend bewerten zu können, kommt ein Vergleichsindex zum Einsatz. Hierbei kann es sich um Indizes (DAX etc.) oder zum Beispiel auch um Aktien der gleichen Branche handeln. Zudem wird zu Anfang eine Zeitspanne als Benchmark festgesetzt, in welcher das Wertpapier den Markt überdurchschnittlich schlägt. Die Mehrzahl der Analysten setzen hier auf eine Zeitspanne, die zwischen sechs und 24 Monaten liegt. Am besten vergleichen Sie die Wertpapiere mit einer geeigneten Börsensoftware an.

Diese Aktien sollten Sie im Auge behalten

1. Deutsche Post

Die Geschäftserwartungen des Logistikkonzerns Deutsche Post haben die Markterwartungen getoppt. Das zeigt, dass die Deutsche Post besser als andere Unternehmen in diesen Krisenzeiten aufgestellt ist. Allerdings hinkt die Sparte Frachtgeschäft noch ein wenig hinterher. Hier hat sich die Gewinndynamik verlangsamt. Dieser Trend scheint sich auch im Schlussquartal 2022 fortzusetzen. Analyst Samuel Bland von der US-Bank JPMorgen geht im Hinblick auf das Kursziel vergleichsweise behutsam vor. 52 Euro erscheinen für ihn realistisch. Andere Analysen kommen demgegenüber auf ein durchschnittliches Kursziel von 56,18 Euro bei einem derzeitigen Kurs von 35,12 Euro (Stand 04.11.2022). Damit beträgt der Abstand zwischen aktuellem Kurs und Kursziel +62,32 Prozent.

DeutschePostAG

2. Delivery Hero

Nahezu geschlossen geben die Analysten die Empfehlung Overweight. Trotzdem senkten viele Analysten das Kursziel für den Essenslieferanten. Dies geschah meistens in Erwartung eines eingetrübten Konsumentenumfelds sowie aufgrund der anhaltenden Investitionen der Firma. Dazu zählen etwa die Deutsche Bank (auf 40 Euro), die Goldman Sachs Group (auf 68 Euro) und Morgan Stanley (auf 57 Euro). Bei dem aktuellen Kurs von 34,57 Euro bedeuten selbst diese vorsichtigen Erwartungen ein deutlicher Kursgewinn. Andere Analysten geben dagegen Kursziele von 95 Euro (Jefferies & Company Inc.) bis 145 Euro (Kepler Cheuvreux) vor. Denn das in Berlin ansässige Unternehmen selbst performte im operativen Geschäft genau wie erwartet. Besonders positiv überrascht dabei die Rentabilität. Allerdings hat sich dadurch das Wachstum ein wenig verlangsamt. Das sollte bis 2024 aber auch wieder an Dynamik zulegen können.

DeliveryHero

3. Porsche AG

Die Sportwagentochter von VW hat mit ihrem Börsengang gezeigt, dass klassische Branchenbewertungen mit einem außerordentlichen Automobilgeschäft außer Kraft gesetzt werden können. Die Kombination von Markenstärke und Elektrifizierungsdynamik macht Porsche zu einem Big Player in den stärksten Marktsegmenten. Aktuell notiert die Aktie bei 56,24 EUR. Wenn Sie jetzt in die Aktie einsteigen, könnten Sie sich über eine gute Rendite freuen. Im Durchschnitt veranschlagen die Analysten ein Kursziel von rund 90 Euro mit gleichzeitiger Buy-Empfehlung.

PorscheAG

4. LANXESS

Der Chemie-Spezialkonzern, in Europa einer der bedeutendsten Chemie- und Polymeranbieter, weist ein großes Wachstumspotential auf. Auch die relevanten Messwerte sind durchweg positiv. Daher scheint die Aktie mit einem aktuellen Kurs von 34,88 Euro stark unterbewertet. Auf Basis von 20 Analysten-Meinungen liegt das durchschnittliche Kursziel etwa bei 62 EUR. Die Analyse von Kepler Cheuvreux setzte das Kursziel dabei sogar auf 86 Euro. Das Kerngeschäft der LANXESS AG ist in insgesamt 13 Geschäftsbereiche unterteilt, wobei das Unternehmen primär in den beiden Segmenten Advanced Intermediates und Performance Polymers mit guten Zahlen und vollen Auftragsbüchern überzeugen kann. Auch die grundsätzliche Struktur mit weltweit über 45 Produktionsstandorten in 30 Ländern (insgesamt ca. 16.500 Mitarbeiter) stimmt und bietet für die Zukunft viele globale Geschäftsmöglichkeiten. Allerdings könnten eine abnehmende Nachfrage und eine hohe Inflation das Business negativ beeinflussen.

Lanxess

5. RWE

Die Rheinisch-Westfälische-Elektrizitätswerk AG (RWE) hat sich als einer der führenden Energieversorger in Europa etabliert und deckt vom Leistungs- und Produktportfolio her sämtliche Wertschöpfungsketten der Energieversorgung ab. Die AG verfügt über Kraftwerke unterschiedlichster Art (Kernenergie, Gas, Braunkohle, Steinkohle, Wind- und Wasserkraft sowie Müllverbrennung) sowie Wasser- und Windkraft. Dabei forscht und investiert das Unternehmen besonders stark im kompletten Bereich der erneuerbaren Energien. Gerade m Segment der Offshore-Windanlagen zählt der in Essen ansässige Konzern im europäischen Vergleich längst zu den größten Investoren. So gut wie RWE ist kaum ein anderes Energieversorgungsunternehmen aufgestellt. Die News waren positiv. Der aktuelle Kurs von 39,39 Euro spiegelt das in dieser Form nicht wider. Die US-Investmentbank Goldman Sachs und auch JP Morgan Chase & Co haben jetzt ein Kursziel von 60 Euro veranschlagt. Das wäre eine Steigerung von über 53 Prozent gegenüber dem aktuellen Kurs. RWE befindet sich bei nahezu jedem Analysten momentan auf der Buy List.

RWE AG

6. Sie wissen nicht, welche Aktien Sie je:tzt kaufen sollten? Hier sind weitere Aktien, die Sie sich ansehen sollten

  • RTL Group
  • Vonovia – Empfehlung: Buy
  • Telefonica Deutschland
  • Enel
  • Hannover Rueckversicherung
  • Zalando
  • Hugo Boss
  • Compugroup Medical

]]>
https://www.tai-pan.de/blog/welche-aktien-jetzt-kaufen/feed/ 0 https://www.tai-pan.de/favicon.ico https://www.tai-pan.de/favicon.ico
Öl Aktien kaufen - Ihre Chancen und Risiken https://www.tai-pan.de/blog/oel-aktien-kaufen https://www.tai-pan.de/blog/oel-aktien-kaufen#comments Fri, 11 Nov 2022 10:52:00 +0000 https://www.tai-pan.de/blog/oel-aktien-kaufen Weiterlesen

]]>
Öl Aktien kaufen: Erdöl ist als Rohstoff für die moderne Industriegesellschaft besonders wertvoll und in einigen Bereichen sogar unverzichtbar. 

Das spiegelt sich nicht zuletzt im hohen Bedarf wider. Für Investoren ergeben sich aus der hohen Nachfrage nach dem so bezeichneten schwarzen Gold diverse Partizipationsmöglichkeiten. 

Im folgenden Beitrag erfahren Sie, wie das Investment in Öl funktioniert und was Sie im Rahmen der einzelnen Anlagemöglichkeiten zwingend beachten müssen.

OelAktien kaufen

Öl Aktien kaufen – zwischen diesen Optionen können Sie wählen

Möchten Sie als Privatanleger Öl Aktien kaufen bzw. eine Investition in Rohöl tätigen, können Sie zwischen verschiedenen Anlageformen wählen. 

Zum einen ist eine Investition nach klassischem Muster in Unternehmen möglich. 

Die Kandidaten sind vorrangig Unternehmen, die sich auf die Exploration und den Vertrieb von Erdöl konzentrieren und dabei stets die Ölpreise im Auge behalten.

Zum anderen finden Sie den Einstieg in ein Öl-Investment über Branchen-ETFs und CFDs, Exchange Traded Commodities (ETCs) und Rohstoff-Zertifikate.

Unternehmensaktien oder derivative Finanzinstrumente – was passt besser zu Ihnen?

Für welche Variante Sie sich letztlich entscheiden, hängt von Ihrer grundsätzlichen Intention ab. 

Setzen Sie auf eine vergleichsweise sichere Kapitalanlage mit einem geringeren Risikofaktor, sind insbesondere Aktien von global agierenden Mineralölkonzernen interessant. 

Mit Aktien von zum Beispiel TOTAL, BP, Chevron, ExxonMobil und Royal Dutch Shell in Ihrem Portfolio, partizipieren Sie nicht nur an der Ölpreisentwicklung, sondern profitieren zusätzlich von den langfristigen Perspektiven dieser Großunternehmen in Form von meist üppigen Dividendenausschüttungen.

Weiterhin bietet Ihnen der Aktienhandel im Hinblick auf den An- und Verkauf an der Börse eine sehr hohe Flexibilität. 

Demgegenüber besitzen derivative Finanzinstrumente ein weitaus höheres Risikopotenzial, das sich von der marktbezogenen Referenzgröße ableiten lässt. Auch Dividendenzahlungen können Sie hier nicht als Einnahmequelle generieren. 

Das ist nur bei einem Investment über Aktien möglich.

Eine Frage der Korrelation: Sie profitieren nicht zu 100 Prozent von steigenden Ölpreisen

Der Kauf von Öl Aktien bietet daher auf den ersten Blick gerade für Privatanleger erst einmal klare Vorteile. 

Aber trotz aller positiven Aspekte einer Geldanlage in Öl Aktien sollten Sie auch einen Blick hinter die Kulissen werfen. 

Denn Öl Aktien bieten Ihnen von vorneherein keine 1:1 Partizipationschance. Das bedeutet konkret: Die Anteilsscheine der großen Mineralölkonzerne profitieren nicht im vollen Umfang von einem steigenden Ölpreis.

Eine perfekte Korrelation zwischen den entsprechenden Aktienkursen und dem Rohölpreis setzt einen Wert von annähernd 1 voraus. 

In diesem Fall bewegt sich der Korrelationswert zwischen rund 0,5 und 0,6, was aber immer noch einem vergleichsweise hohen Niveau entspricht. 

Ausgehend von diesen Werten lassen sich also nur 50 bis 60 Prozent der Kursveränderungen auf die jeweilige Entwicklung des Ölpreises ableitend beziehen. Dadurch profitieren Sie nicht in vollem Umfang von steigenden Ölpreisen.

CFD-Kontrakte: Fundierte Einschätzung von Chancen und Risiken als Voraussetzung

Bei einem Investment in CFD-Kontrakte geht es um schnelle Spekulationsgewinne und damit auch im umgekehrten Fall um Spekulationsverluste. 

CFD-Kontrakte sind in diesem Fall insbesondere für risikobewusste Anleger geeignet, die Ihr Investment zu 100 Prozent vom Rohölpreis und dessen Entwicklung abhängig machen möchten. 

Der Derivatenbereich bietet Ihnen dabei gleich mehrere Optionen. CFD-Kontrakte stellen immer dann die erste Wahl dar, wenn Sie auf Gewinne aus kurzfristigen Spekulationen fokussiert sind.

Als weitere Anlagemöglichkeiten stehen Ihnen in diesem Bereich zudem Exchange Traded Commodities (ETCs) und die so bezeichneten Knockout-Zertifikate zur Verfügung. 

Außerdem können Sie auch mit Future-Kontrakten handeln, wenn Sie vom Ölpreis profitieren möchten. Das ist etwa möglich an der New York Mercantile Exchange (NYMEX) oder anderen Rohstoffbörsen. Allerdings existieren in diesem Segment sehr hohe Sicherheitsmargen, was für private Kleinanleger ein unattraktives Feature ist. 

Daher ist ein Investment in Future-Kontrakte eigentlich nur für Anleger mit größerem Budget und besonders ambitionierten Zielen eine echte Alternative.

Sowohl Spekulationsgewinne als auch Spekulationsverluste sind möglich

Anders sieht das bei einem Investment in CFDs oder so bezeichnete Differenzkontrakten aus. Bei diesen beiden Anlagemöglichkeiten muss ein möglicher Nachschuss nicht sichergestellt werden. Demzufolge gibt es hier auch keine Sicherheitsmarge. 

Das wiederum macht diese Anlageformen auch für Privatinvestoren interessant. Bedenken Sie dabei aber, dass Differenzkontrakten oder CFDs nicht nur Chancen offenbaren, sondern auch Risiken im Gepäck haben. 

Denn eine Anlage beispielsweise in Form von CFDs verspricht zwar schnelle Spekulationsgewinne, können aber auch für ebenso schnelle und dabei mitunter massive Spekulationsverluste bringen. 

Ohne Erfahrungen im CFD-Handel wird eine Einschätzung von Chancen und Risiken nicht seriös gelingen. Damit fehlt Ihnen die Grundlage für eine fundierte Kaufentscheidung.

Gehebelte ETCs oder Faktor-Zertifikate: Preisrallye und Korrektur im Blick

Wer auf die Entwicklung des Ölpreises spekulieren möchte, kann dies aber auch mit gehebelten ETCs oder Faktor-Zertifikaten angehen. 

Kommt es zu einer saisonalen Korrektur oder sogar zu einer erneuten Preisrallye, kann sich das auszahlen. 

Da es sich bei diesen Finanzprodukten um Hebelzertifikate handelt, können sie die Basiswert-Performance um den Faktor zwei, drei und noch mehr verstärken. 

Um die Preisentwicklung des Basiswertes abbilden zu können, muss der jeweilige Emittent dieser derivaten Finanzprodukte an der Rohstoffbörse selbst Terminkontrakte erwerben.

ETCs


Ein solcher Vorgang erhöht allerdings das Risiko von Rollverlusten, da die entsprechenden Kontrakte immer über eine gewisse Laufzeit verfügen. Dadurch muss die emittierende Bank des Faktor-Zertifikats oder des ETCs stets aufs neue in weitere Kontrakte investieren

Dies stellt die Basis dar, um den Investoren überhaupt eine akkurate Partizipation vom Basiswert anbieten zu können. 

In der Finanzbranche wird dieser Übertrag als Rollen (hier: Rollverlust) bezeichnet. Unser Tipp: Kommt es zu einem längeren Seitwärtstrend des Basiswertes, sollten Sie aufgrund des Rollverlustes Finanzprodukte dieser Art eher vermeiden.

Nur für Profi-Spekulanten geeignet: Knockout-Zertifikate

Es ist jederzeit möglich, ein noch radikaleres Leverage zu vollziehen. Wenn Sie ein solches Vorgehen favorisieren, sind die so bezeichneten Knockout-Zertifikate das passende Mittel. 

Diese spezielle Gruppe von Derivaten erlaubt es Ihnen, eine Hebelwirkung im zwei- bis dreistelligen Bereich beim zugrunde liegenden Basiswert zu erzeugen. 

Knockout-Zertifikate gelten als hochspekulative Produkte, die sich nur für eine vergleichsweise geringe Haltedauer eignen.

So werden diese Knockout-Zertifikate in der Regel auch nur für einen Zeitraum von wenigen Stunden bis maximal zwei Wochen gehalten. 

Aufgrund der gewaltigen Hebelwirkung sollten sich ausschließlich nervenstarke Börsenspekulanten mit den Knockout-Zertifikaten befassen. 

Wichtig dabei ist, dass die ausgewählten Derivate immer zur zeitlichen Perspektive und zur Risikoklasse des Anlegers passt.

In Rohöl bzw. Öl Aktien kaufen – die wichtigsten Facts auf einen Blick

  • Die Wirtschaftsaktivität von Ländern und Unternehmen werden von steigenden bzw. fallenden Rohölpreisen unmittelbar beeinflusst.
  • Wenn Sie mit Öl handeln möchten, haben Sie die Wahl zwischen verschiedenen Investment-Möglichkeiten. Entscheiden können Sie sich diesbezüglich für ein direktes Investment in Öl über Zertifikate, ETCs und CFDs. Alternativ besteht die Option, in Unternehmensaktien von Ölgesellschaften oder auch von Unternehmen, die das Rohöl weiterverarbeiten, zu investieren.
  • Wollen Sie als Käufer dabei insbesondere von der Wertentwicklung von Öl profitieren, bieten sich zum Beispiel Öl CFDs als Anlageobjekt an. Als weitere Option stehen Ihnen zudem Zertifikate zur Verfügung, um an der entsprechenden Preisentwicklung zu partizipieren.
  • Sie können ganz einfach via CFDs Öl kaufen und verkaufen. Aber Vorsicht: Der Handel von Derivaten bietet sowohl Chancen als auch Risiken. Letztere sollten Sie kennen, bevor Sie sich für ein Investment dieser Art entscheiden.
  • Möchten Sie stattdessen Öl Futures kaufen, gelingt Ihnen das besonders unkompliziert über CFDs. Allerdings sollten Sie bei einem Investment dieser Art in der Lage sein, die Entwicklungen am Ölmarkt einschätzen zu können, die zu einem fallenden Ölpreis führen.
  • Ebenso wie beim Aktienkauf benötigen Sie beim Investieren in Öl bzw. Öl Aktien ein eigenes Depot. Um einen passenden Anbieter zu finden, sollten Sie einen umfassenden Depot-Vergleich nutzen.

Öl Aktien kaufen – von diesen Vorteilen können Sie profitieren

1. Return on Investment

Öl Aktien unterliegen eigentlich immer einem spekulativen Aspekt und bergen ein vergleichsweise hohes Risiko, Verluste zu erleiden, versprechen im Erfolgsfall aber lukrative Renditen. Diese Gewinnaussichten ziehen vielfach gerade große Investitionen an. 

Dabei ist das Investmentrisiko in den vergangenen Jahren um einige Prozentpunkte gefallen. Dazu beigetragen haben insbesondere die technologischen Fortschritte bei der Exploration neuer Ölfelder. Denn genau das wirkt sich stark auf den Aktienkurs aus. 

So steigt der Kurs einer Öl Aktie immer dann rapide an, wenn bekannt wird, dass neue, ergiebige Ölfelder erschlossen werden konnten. Ölfelder liefern meist jahrelang Rohöl, bevor die Quelle komplett ausgebeutet schließlich versiegt. 

Viele dieser Ölfelder werfen bereits im ersten Jahr nach Förderungs- bzw. Produktionsaufnahme einen satten Profit ab. 

Langfristig betrachtet, bedeutet das: Temporäre Verluste sollten zwar immer einkalkuliert werden, aber gute Öl Aktien können unabhängig von der Größenordnung für ein stabiles Einkommen sorgen.

2. Optimierte Diversifikation in Ihrem Portfolio

Wenn Sie Öl Aktien kaufen, entscheiden Sie sich für eine Anlage, die Sie hervorragend zur Diversifikation gegen die allgemeine Wirtschaftsentwicklung einsetzen können. 

Steigt zum Beispiel der Preis von Gas und Öl, kann sich das Wachstum der Wirtschaft verlangsamen. An die klassische Wirtschaft gekoppelte Unternehmensaktien und andere Finanzinstrumente geraten bei einem solchen Szenario schnell in die Verlustzone. 

Mit einem Investment in Öl Aktien haben Sie dann ein probates Mittel in Ihrem Portfolio, um die Auswirkungen eines verlangsamten Wirtschaftswachstums zu kompensieren. 

Zudem können Sie Öl Aktien als einen Gegenpol zur Inflation und Fluktuation an den Finanzmärkten nutzen.

3. Steuerliche Vorteile

Wenn Sie in Aktien aus dem Energiesektor investieren, wozu auch Öl Aktien zählen, kommen Sie in den Genuss von steuerlichen Vorteilen. 

Denn ein Großteil Ihres Einkommens, dass Sie durch Öl Aktien generieren, ist vor Steuern geschützt.

Diese Risiken bestehen bei einem Investment

Investments in Öl sind immer stark abhängig von Nachfrage und Angebot. Schon kleinste Verschiebungen in diesem Bereich können starke Auswirkungen auf den Ölpreis haben. 

Sollten Sie in Erwägung ziehen, Öl Aktien zu kaufen (beispielsweise von BP oder Shell), müssen Sie auch immer mit einigen Negativfaktoren klarkommen. Folgende Aspekte besitzen dabei eine sehr hohe Relevanz:

1. Erhöhtes Risiko durch Volatilität

Die Kurse von Ölaktien sind sehr unbeständig und sprunghaft (volatil). Für Investoren macht das ein Investment riskant. 

Das ist primär dann der Fall, wenn Sie einen größeren Teil Ihres Kapitals bzw. Vermögens einsetzen, ohne vorher adäquate Informationen eingeholt zu haben. 

Beachten Sie dabei: Die Volatilität einer Öl Aktie ist grundsätzlich verknüpft mit gleich mehreren politischen, geografischen sowie ökonomischen Faktoren. Gibt es zum Beispiel im Nahen Osten politische Unruhen, zieht dies in den meisten Fällen eine signifikante Auswirkung auf den Ölaktien-Kurs nach sich. 

Auch die Unternehmen selbst werden hier schnell in Mitleidenschaft gezogen. Wenn Sie daher Öl Aktien kaufen möchten, müssen Sie zwingend das jeweilige Unternehmen und die entsprechenden Projekte im Rahmen einer Fundamentalanalyse sorgfältig prüfen. 

Auf diese Weise erhalten Sie eine Vorstellung davon, wie das Unternehmen aufgestellt ist und was Sie in Zukunft von Gesellschaft und Projekten zu erwarten haben.

2. Instabilität des Ölpreises und das politische Risiko

Wenn Sie Öl Aktien kaufen, sollten Sie immer bedenken, dass die Politik alle Öl- und Erdgaskonzerne stark reguliert. 

Sind die Unternehmen in politischen instabilen Regionen aktiv, erhöht sich von vorneherein das unternehmerische Risiko und damit gleichzeitig auch Ihr Risiko als Anleger

Die entsprechenden Unternehmen legen zwar Wert darauf, ihre Geschäfte nur in politisch stabilen Staaten abzuwickeln, aber letztlich ist der Einsatzort auch daran gebunden, wo auf der Welt Erdöl zu finden ist.

Das Problem dabei: Plötzliche und oftmals auch unerwartete politische Entscheidungen von Regierungen haben mitunter große Folgewirkungen auf die zukünftige Ölförderung. 

Daher ist es ratsam, immer nur Öl Aktien von Unternehmen zu kaufen, die in einem stabilen politischen Umfeld agieren. Ist das Umfeld von einer instabilen Diktatur geprägt, sollten Sie die Finger von einem Investment lassen. 

Hier kann es unter Umständen sogar zu einer plötzlichen Verstaatlichung kommen. Prüfen Sie in diesem Zusammenhang auch immer, welche Partnerschaften mit Behörden oder mit anderen Ölfirmen bestehen.

3. Betrugsfälle in der Mineralölindustrie

Im Bereich der Mineralölindustrie kam es in der Vergangenheit bereits zu zahlreichen Betrugsfällen. Es gab unter anderem Fälle, dass Anleger Öl Aktien kauften, die überhaupt keinen Background hatten. 

Denn die herausgebenden Konzerne gab es nur auf dem Papier, aber nicht im realen Leben. Vielfach wurden Anleger auch durch gezielt übertriebene Prognosen zu Erkundungsprojekten in die Irre geführt. 

Diese aufgedeckten Betrugsfälle in der Mineralölindustrie machen es noch einmal deutlich: Eine sorgfältig und detailliert durchgeführte Unternehmens- und Marktrecherche über die Gesellschaft an sich, die Produkte, Erkundungsvorhaben und betriebene Ölquellen ist vor jedem Investment unabdingbar. 

Schauen Sie sich dabei auch unbedingt die geografischen und politischen Bedingungen an, die im Geschäftsumfeld herrschen.

4. Die Gefahr von Öl- und Feuerkatastrophen

Feuerkatastrophen auf Bohrinseln oder zum Beispiel auch havarierte Öltanker haben verheerende Folgen auf den Kurs der involvierten Ölaktien. 

Bei Vorfällen dieser Art können Ölaktien auf einen langen Sinkflug geschickt werden. Dafür gibt es genügend Präzedenzfälle. Beispiel 2010: Damals kam es im Golf von Mexiko auf der Bohrinsel Deepwater Horizon im Golf von Mexiko zur bislang größten Ölkatastrophe. 

Rund fünf Milliarden Barrel Öl gelangten dabei ins Meer und elf Arbeiter verloren bei dem Unglück ihr Leben. Der Konzern BP war offizieller Leasingnehmer der Bohrinsel. 

Im Zuge der Ölkatastrophe stürzte die Aktie von BP vehement ab, was vielen Anlegern massive Verluste bescherte. Zwar sind solche Unglücksfälle nicht an der Tagesordnung, aber man kann sie auch nicht zu 100 Prozent ausschließen.

5. Geologische Risikofaktoren

Firmen, die mit der Extraktion von Öl ihr Geld verdienen, finden häufig keine guten Bedingungen vor und müssen sich mit unwegsamem Terrain auseinandersetzen. 

Hinzu kommt, dass es entgegen den Vorhersagen in dem jeweiligen Gebiet dann doch keine vorhandenen Ölreserven gibt. 

Um als Anleger die Erfolgschance selbst einzuschätzen, sollten Sie aufmerksam die öffentlich zugänglichen geologischen Forschungs- und Untersuchungsberichte lesen, bevor Sie sich zu einem Investment in eine bestimmte Ölaktie entscheiden. 

Das ist gerade dann enorm wichtig, wenn der Kurswert einer Aktie hauptsächlich auf aktiven Bohrungen basiert.

Fazit: Wer sollte Öl Aktien kaufen?

Fakt ist: Die Kurse von Ölaktien sind in der Regel hochvolatil, wobei die grundsätzliche Entwicklung immer von mehreren Faktoren abhängt. Letzteres erschwert eine klare Einschätzung. Fakt ist aber auch, dass die Nachfrage nach Öl auf einem hohen Level bleibt. 

Daran haben bislang auch nichts die politischen Bemühungen zur Förderung von erneuerbaren Energien großartig geändert. 

Öl Aktien erweisen sich diesbezüglich also als eine gute Investition und besitzen reichlich Potenzial für lukrative Kapitalerträge. 

Fallen die Ölkurse, können Sie anstelle von Öl Aktien auch CFDs oder ähnliche Finanzprodukte in Ihrem Portfolio aufnehmen. 

Allerdings sollten Sie nur dann in Öl Aktien und andere Öl-Investments einsteigen, wenn Sie ein ausreichendes Risikomanagement betreiben.

Das könnte Sie auch interessieren:

]]>
https://www.tai-pan.de/blog/oel-aktien-kaufen/feed/ 0 https://www.tai-pan.de/favicon.ico https://www.tai-pan.de/favicon.ico
Wasserstoff Aktien kaufen - große Potenziale warten auf den Durchbruch https://www.tai-pan.de/blog/wasserstoff-aktien-kaufen https://www.tai-pan.de/blog/wasserstoff-aktien-kaufen#comments Thu, 03 Nov 2022 10:53:00 +0000 https://www.tai-pan.de/blog/wasserstoff-aktien-kaufen Weiterlesen

]]>
Wasserstoff Aktien kaufen: In den vergangenen Jahren standen Wasserstoff Aktien lange Zeit hoch im Kurs bei deutschen Anlegern. 

Bis 2021, dann folgte die Ernüchterung: Eine Kurskorrektur sorgte dafür, dass zahlreiche Wasserstoff Aktien mitunter massiv an Wert einbüßten. 

Jetzt deutet sich wieder eine Trendwende an. Denn die Energiewende ist dringender denn je.

Der Angriffskrieg von Putins Russland gegen die Ukraine führt uns das momentan schmerzhaft vor Augen. Wir zeigen Ihnen auf, welche Möglichkeiten die in vielen Bereichen bisher nicht ganz ausgereifte Wasserstoff-Technologie zukünftig bietet. 

Zudem erfahren Sie im folgenden Beitrag, welche Wasserstoff Aktien, Wasserstoff Aktienfonds oder auch Wasserstoff ETFs über besonders interessante Perspektiven für die nächsten Jahre und Jahrzehnte verfügt.

WasserstoffAktienkaufen2

Auf diesen Entwicklungen basiert das Interesse an Wasserstoffaktien

Das besondere Interesse an Wasserstoff Aktien leitet sich dabei nicht zuletzt von den Einsatzmöglichkeiten ab. In erster Linie ist hier die Rolle von Wasserstoff als Stromlieferant zu nennen. 

Fast noch wichtiger ist in diesem Zusammenhang die Bedeutung von Wasserstoff als Garant klimaneutraler Mobilität. 

Hinzu kommt, dass viele weitere Branchen als Abnehmer der Zukunft in Betracht kommen. Gerade die Industrie, die traditionell mit einem großen Energiehunger aufwartet, beobachtet genau die Entwicklungen rund um den Wasserstoff. 

Auch Unternehmen aus dem Bereich Schwertransporte, Züge und andere Transportmittel mit hohem Gewicht fungieren als zukünftige Abnehmer von Wasserstoff für Wasserstoffantriebe.

mock 00053

Politische Entscheidungen und Maßnahmen wirken als Booster

Auch die Politik spielt in diesem Zusammenhang eine große Rolle im Hinblick auf die Entwicklung der Kurswerte von Wasserstoff Aktien

Denn in den nächsten Jahren erhofft man sich hauptsächlich von politischen Förderungen starke Impulse. So will allein Deutschland sieben Milliarden Euro investieren, um die Wasserstoffnutzung weiter voranzutreiben. 

Dafür wurde unter anderem auch eine so bezeichnete nationale Wasserstoffstrategie verabschiedet, in der Maßnahmen und Ziele formuliert wurden. 

Demnach will die Bundesregierung bis 2030 neue Wasserstoff-Erzeugungsanlagen entstehen lassen, die eine Gesamtleistung von bis zu fünf Gigawatt liefern sollen. 

Das entspräche ungefähr der Leistung, die aktuell in Deutschland von allen Offshore-Windanlagen geboten wird.

Auch die Europäische Union (EU), die bis zum Jahr 2050 Klimaneutralität erreichen möchte, kündigte bereits Investitionen an. 

Demnach stellt die EU eine Investitionssumme von rund einer Billion Euro in den nächsten zehn Jahren zur Verfügung. 

Mit diesem Geld sollen Projekte und Vorhaben im Rahmen einer europaweiten Wasserstoffstrategie gefördert und realisiert werden (hier: REPowerEU). 

Ähnlich ambitionierte Ziele verfolgen die USA als weltweit größte Volkswirtschaft. Dabei soll sehr viel Geld in die Hand genommen werden. 

Ziel ist es, bis zum Jahr 2035 eine klimaneutrale Energieversorgung zu erreichen. Spätestens im Jahr 2050 soll dann die gesamten USA klimaneutral sein. Das forciert gleichzeitig Investitionen in Wasserstoff-Technologien.

Analysten sehen große Potenziale beim Thema Wasserstoff

Wenn Sie Wasserstoff Aktien kaufen möchten, investieren Sie also in einem Umfeld, in dem es nicht nur eine Aufbruchstimmung gibt, sondern auch Investitionen in horrender Höhe zu erwarten sind. 

Die Analysten gehen daher auch nahezu geschlossen von guten Aussichten für Anleger in Wasserstoff Aktien. 

Die Aktien-Experten der Credit Suisse zeigen sich hier besonders optimistisch. Sie gehen davon aus, dass die Wasserstoffproduktion in Anbetracht der Bemühungen von Politik bzw. 

Regierungen deutlich steigen wird. Und nicht nur das! Wie viele andere Analysten und Experten auch, erwartet die Credit Suisse ein Umsatzvolumen von über 2,5 Billionen US-Dollar in der Wasserstoffbranche. Hinzu kommen noch Infrastrukturpotenziale in Höhe von elf Billionen US-Dollar.

Wasserstoff Aktien kaufen: Das macht einen Einstieg so interessant

Der Energieträger Wasserstoff besitzt großes Potenzial für die Zukunft. Experten aus aller Welt sehen Wasserstoff als Hoffnungsträger für viele Wirtschaftsbereiche. 

In der Schwerindustrie, der Schifffahrt oder auch der Luftfahrt kann durch den Einsatz von Wasserstoff, die Schifffahrt oder die Schwerindustrie dekarbonisiert werden. Damit würde man sich gleichzeitig auch unabhängiger von russischem Öl und Gas machen.

In der Stahl- oder Zementindustrie wird Wasserstoff in der Zukunft ebenfalls eine starke Rolle zugetraut. 

Denn mithilfe von grünem, aus erneuerbaren Energieträgern gewonnenen Wasserstoff könnten die bisherigen Probleme beim Umstieg auf batteriebasierte Technologien vergessen machen.

Wasserstoff-Aktien werden dadurch immer mehr zu einem attraktiven Thema für Investoren und auch klassische Anleger.

Die erfolgreichsten Aktien weltweit

Der Bedarf an Wasserstoff wird kräftig steigen

Der bekannte und international renommierte Chemiker Robert Schlögl sprach dem Handelsblatt gegenüber sogar von der größten Gelddruckmaschinerie, die sich hinter dem Thema Wasserstoff verberge. 

Selbst an Superlativen fehlt es also nicht. 

Dazu passt: Eine Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC prognostiziert diesbezüglich eine Verdoppelung des bisherigen Bedarfs an Wasserstoff von jetzt rund 2.400 Terawattstunden (TWh) auf etwa 4.800 TWh. 

Danach soll es noch rasanter aufwärtsgehen. So gehen Wasserstoff-Experten davon aus, dass die Nachfrage bis zum Jahr 2070 um die 17.500 TWh betragen wird. Das wäre dann der Faktor sieben.

Aber: Welches Unternehmen kann sich als großer Player etablieren?

Potenzial für positive Entwicklungen gibt es also genug. Für Anleger bleibt hier aber die Frage, in welche Wasserstoff Aktien sie investieren sollen. Nicht alle Unternehmen in diesem Sektor bieten echte Perspektiven. 

Außerdem kann sich die Gewichtung im Laufe der Zeit schnell von einem auf das andere Unternehmen verschieben. 

Es steht bis auf wenige Ausnahmen noch längst nicht fest, welches Unternehmen sich am Markt als großer Player durchsetzen kann und welche Unternehmen schließlich doch wieder von der Bildfläche verschwinden. 

Dieses Umfeld beinhaltet viele Risiken. Das sollten Sie bedenken, wenn Sie aktuell auf reine Wasserstoff Aktien setzen möchten. 

Zudem sollten Sie sich mit entsprechenden Alternativen befassen. Wasserstoff Aktien, Fonds oder Wasserstoff Aktien ETFs helfen Ihnen dabei, das Risiko weitaus besser zu verteilen und damit gleichzeitig auch zu reduzieren.

Diese Firmen sind die Platzhirsche im Sektor der Wasserstoffproduktion

Im Sektor der reinen Wasserstoffproduktion zählen die Unternehmen Air Liquide und Linde zu den Branchenriesen. 

Beide Unternehmen gelten als stabil und etabliert Player. Von ihrem Leistungsportfolio her decken sie die komplette Wertschöpfungskette ab. 

Das heißt: Sie produzieren, verflüssigen, lagern bzw. speichern und verteilen Wasserstoff. Aber selbst in diesen Fällen ist eine Investition in die jeweiligen Unternehmensaktien mit Risiko behaftet.

Denn es werden vor allem diejenigen Unternehmen zu den Börsengewinnern der Zukunft, die grünen Wasserstoff herstellen können. 

Also einen Wasserstoff, der kein klimaschädliches CO2 bei der Herstellung erzeugt. Denn Wasserstoff dient als Treibstoff und stellt keine Primärenergie dar. Stattdessen muss Wasserstoff aus Primärenergie erzeugt werden. 

Die Emissionen einer Brennstoffzelle bestehen zwar nur aus Wasserdampf, aber das hilft dem Klima nicht wirklich, wenn Öl oder Kohle als Energiequellen für die Herstellung von Wasserstoff dienen.

Kooperationen und Bauvorhaben – die Unternehmen rüsten auf

Deswegen hat sich Linde jetzt auch mit dem in Sheffield ansässigen Wasserstoffspezialisten ITM Power zusammengetan. 

Das Ziel der Kooperation: die Belieferung der Großindustrie mit Wasserstoff, der aus Ökostrom erzeugt wurde. 

Auch das französische Unternehmen Air Liquide hat diesbezüglich aufgerüstet und lässt in Kanada eine 20-Megawatt-Anlage bauen, die Wasserstoff ohne den Einsatz von Kohlenstoff erzeugen kann.

Nicht umsonst zählt die Firma im Bereich der grünen Wasserstoffproduktion in Europa zu den führenden Unternehmen.

Nicht so gut läuft es dagegen zum Beispiel für die Stromnetzbetreiber Tennet und Amprion. Eigentlich wollten beide Unternehmen gemeinsam mit Kooperationspartnern aus dem Gassektor Produktionsanlagen für grünen Wasserstoff bauen, die Strom in grünen Wasserstoff umwandelt. 

Windkrafträder sollten dabei die nötige Energie liefern. Geplant war eine Kapazität von jeweils 100 Megawatt. Statt Baustress gibt es aber nur Ernüchterung. 

Denn beide Unternehmen müssen Ihre Pläne erst einmal wieder auf Eis legen, denn die geplanten Vorhaben sind von der Bundesnetzagentur nicht genehmigt worden.

Wasserstoff Aktien kaufen: Ballard Power ist interessant für zukünftige Investments

Mit dem kanadischen Unternehmen Ballard Power bietet sich zudem eine Firma für ein Investment an, dass sich möglicherweise in den Geschichtsbüchern verewigt: Ballard Power. 

Aktuell fungiert das Unternehmen als Weltmarktführer und Pionier bei der Fertigung von Brennstoffzellen für Züge, Transporter, Busse und Schiffe. 

Gemeinsam mit der chinesischen Firma Weichai Power möchte sich das kanadische Unternehmen jetzt auch gewichtigen am chinesischen Markt positionieren. 

Die Analysten bewerten die Chancen für diese Expansion als gut, was nicht zuletzt auch an der Wahl des Partners liegt.

Denn Weichai Power kann auf eine lange Tradition zurückblicken. 

1953 gegründet, baute und betrieb das Unternehmen eine der ersten chinesischen Dieselmotorenfabriken. 

Heute gilt das Unternehmen, das im Firmenkonstrukt von Shandong Heavy Industry und deren Tochterfirma Weichai Holding Group die Rolle als Innovationstreiber einnimmt. 

Die Partnerschaft mit Weichai Power erhöht die Chancen von Ballard Power deutlich. Der Kurs der Aktie sackte zwar im Ein-Jahresvergleich um fast 60 Prozent ab. 

Es ist davon auszugehen, dass das kanadische Unternehmen mit Weicha Power an der Seite noch für mächtig Furore im Bereich Wasserstoff und an den internationalen Märkten sorgen wird.

Momentum Strategie 3

Auch im Bereich Brennstoffzellen-Technologie gibt es attraktive Anlageziele

Sie sollten bei Ihren Investments bzw. Ihren Anlageplanungen zudem den Bereich Brennstoffzellen-Technologie im Blick haben. 

Hier gibt es zum Beispiel mit der norwegischen Firma Nel Asa ein Unternehmen mit interessanter Vita und attraktiven Vorhaben. 

Das Unternehmen hat sich auf die Herstellung, Speicherung und das Vertreiben von Wasserstoff spezialisiert. Als Energiequelle dienen dabei ausnahmslos erneuerbare Ressourcen.

Dabei ist das in Oslo beheimatete Unternehmen ein Oldie der Wasserstoff-Branche: Es spaltet bereits seit fast einem Jahrhundert Wasser in Sauerstoff. 

Zudem stellen die Norweger die Technologie zur Abfüllung von Wasserstoff in Tanks her. Nel Asa überraschte zuletzt positiv mit einem Gewinn im ersten und zweiten Quartal 2022. 

Die vorherigen Quartale wurden stets mit einem Verlust abgeschlossen. Das spiegelt der Aktienkurs bisher aber nicht wider.

Aktuell steht die Aktie steht bei rund 1,20 Euro und büßte damit in einem Jahr über 25 Prozent ihres Werts ein. Trotzdem bietet sich auch dieses Unternehmen für einen Einstieg in Wasserstoff Aktien an. 

Denn in der Pipeline der Firma befinden sich lukrative Aufträge in einem Gesamtvolumen von über 50 Millionen US-Dollar. 

Bevor Sie diese Wasserstoff Aktien kaufen, sollten Sie allerdings eine kleine Trendwende abwarten. Die ist dann gegeben, wenn sich ein Boden im Bereich von einem Euro bildet, aus dem sich ein Aufwärtstrend entwickeln kann.

Wasserstoff Aktie von Powercell kaufen: Gute Option für risikofreudigere Anleger

Zu den großen Playern der Branche zählt auch das schwedische Unternehmen Powercell, das Brennstoffzellsysteme an Unternehmen in der Automobil-, Energie- und Telekommunikationsbranche verkauft. 

Die Aktie von Powercell notiert aktuell bei knapp unter elf Euro. Das ist weit entfernt von dem explosionsartigen Schub, der die Aktie bis Anfang 2021 auf einen Kurs von 45 Euro hievte und liegt noch unter dem Tief 2021 von 11,21. An den damaligen Gewinnmitnahmen im Sektor Wasserstoffaktien knabbert die Aktie noch heute.

Aber: Die letzten Quartalszahlen waren durchaus positiv. Das Unternehmen konnte seinen Umsatz um 100 Prozent steigern. 

Gleichzeitig erhöhte sich auch die Nettoumsatzrendite um ganze 67 Prozent. Insgesamt präsentiert sich Powercell wachstumsstark und befindet sich in einer positiven finanziellen Situation. 

Das wiederum beschert der börsennotierten Firma eine gute Investitionskapazität. Darüber hinaus kehren die Analysten langsam wieder zur positiven Erwartung zurück. 

Wer bereit ist, ein etwas höheres Risiko einzugehen, hat mit dieser Wasserstoff Aktie eine gute Option zur Hand.

Dies sind die deutschen Unternehmen im Wasserstoff- und Brennstoffzellensektor

Neben Konzernen wie Thyssenkrupp oder Siemens Energy, die mittelbar im Wasserstoff-Segment tätig sind, gibt es zudem noch ein paar kleinere Firmen, die sich auf den Wasserstoff- und Brennstoffzellensektor spezialisiert haben. 

Auch Bosch ist in diesem Sektor tätig und kooperiert eng mit Powercell. Das deutsche Unternehmen mit rechtlichem Sitz Stuttgart arbeitet vor allem am Durchbruch der Brennstoffzelle im Schwerlastverkehr. 

Zudem beteiligt sich das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (in Kurzform: DLR) im Rahmen des Projekts HySeas III an der Entwicklung und Gestaltung einer weltweit ersten wasserstoffbetriebenen Hochseefähre mit Fokus auf dem Personen- und Fahrzeugtransport. 

Geplant ist, dass ein neuer Schiffstyp mit Brennstoffzelle den Pendelverkehr zwischen den schottischen Inseln Shapinsay sowie Orkney realisiert.

Wasserstoff Aktien kaufen: Auch diese deutschen Firmen stellen Anlageoptionen dar:

Enapter AG

Bei der Enapter AG handelt es sich um eine in Heidelberg ansässige deutsche Beteiligungsgesellschaft, die Elektrolyseure (hocheffiziente Wasserstoffgeneratoren) herstellt. Diese sollen fossile Brennstoffe ersetzen. 

Das Aushängeschild des Unternehmens sind Plug & Play-Elektrolyseuren für grünen Wasserstoff. Dank der patentierten Technologie Anion Exchange Membrane (AEM) bietet das Heidelberger Unternehmen die Fertigung der hocheffizienten Wasserstoffgeneratoren in kostengünstiger Massenproduktion an. 

In den letzten fünf Jahren konnte der Kurswert der Aktie um 1.812,79 Prozent gesteigert werden. Aktuell steht der Kurs bei rund 16,50 Euro.

EnapterAG

SFC Energy

Das Unternehmen aus München fungiert als Produzent und Anbieter von Wasserstoff- und Methanol-Brennstoffzellen. 

In erster Linie geht es dabei um mobile und stationäre Stromversorgungslösung. Dabei konzentriert sich die bayrische Firma auf die Geschäftsfelder Clean Power Management und Clean Energy

Mit einem Kurs von fast 18 Euro befindet sich die Wasserstoff Aktie von SFC Energy nach langer Durststrecke wieder im Aufwind. 

Zuvor büßte die Aktie innerhalb eines Jahres 41,73 Prozent an Wert ein. Die Prognosen der Analysten können in diesem Fall als vorsichtig positiv bezeichnet werden.

SFCEnergy

2G Energy

Die 2G Energy mit Hauptsitz in Heek (Münsterland) stellt Blockheizkraftwerke (kurz: BHWK) her. Mit diesen Kraftwerken können dezentral Strom und Wärme bereitgestellt werden. 

Als Basis dienen dabei hochwertige Gasmotoren, die mit Wasserstoff, Klärgas, Deponiegas, Biogas, Erdgas oder Biomethan betrieben werden. 

Das Portfolio des münsterländischen Unternehmens ist auf Anlagen ausgerichtet, die eine elektrische Leistung von 20 bis insgesamt 4.500 Kilowatt liefern. 

Wie nahezu alle Wasserstoff Aktien musste das Unternehmen durch die gezielte Gewinnmitnahme im vergangenen Jahr deutliche Kursverluste hinnehmen, die bei rund 30 Prozent lagen. 

Seit etwa einem Monat klettert der Kurs wieder. Mittlerweile steht er wieder bei 22,30 Euro, was ein Plus von knapp 17 Prozent gegenüber dem Vormonat bedeutet. 

Die Analysten sehen die Firma für die Zukunft gut aufgestellt. Es lohnt sich also, über ein Investment nachzudenken.

2GEnergy

Die Alternative: Wasserstoff-Aktien-ETFs und Wasserstoff Aktienfonds

Wenn Sie Ihr Geld in Wasserstoff investieren möchten, gibt es noch zwei weitere Möglichkeiten. Mit Wasserstoff-Aktien-ETFs steht Ihnen hier ein gutes Instrument für eine diversifizierte Anlage innerhalb der Wasserstoff-Branche zur Verfügung. Schon mit kleinen Beträgen können Sie hier eine breite Streuung im Segment der alternativen Energien erreichen. Diese Wasserstoff-Aktien-ETFs sollten Sie unbedingt im Auge behalten:

  • L&G Hydrogen Economy UCITS ETF
  • Lyxor New Energy UCITS ETF
  • iShares Global Clean Energy UCITS ETF
  • VanEck Vectors Hydrogen Economy UCITS ETF

Sie können sich aber auch für Wasserstoff Aktienfonds entscheiden. Dies sind die zehn größten Positionen in diesem Bereich:

  • Bloom Energy Corp Class A
  • Plug Power Inc
  • Nel Asa
  • Cimc Enric Holdings Ltd
  • Enagas SA
  • The Chemours Co
  • Doosan Fuel Cell Ordinary Shares
  • Hexagon Purus ASA Ordinary Shares
  • Canadian Solar Inc
  • SFC Energy AG

]]>
https://www.tai-pan.de/blog/wasserstoff-aktien-kaufen/feed/ 0 https://www.tai-pan.de/favicon.ico https://www.tai-pan.de/favicon.ico
US-Aktien kaufen - darum kann sich ein Investment in US-Aktien auszahlen https://www.tai-pan.de/blog/us-aktien-kaufen https://www.tai-pan.de/blog/us-aktien-kaufen#comments Fri, 28 Oct 2022 09:26:00 +0000 https://www.tai-pan.de/blog/us-aktien-kaufen Weiterlesen

]]>
Wertpapiere aus den USA stehen auch bei deutschen Anlegern hoch im Kurs. 

Denn das US-Börsenbarometer gilt als Taktgeber am Aktienmarkt und zieht häufig die europäischen Aktienindizes hinsichtlich der Kursentwicklung mit nach oben. 

Es gibt aber noch einen triftigen Grund, um US-Aktien zu kaufen: die Diversifikation im eigenen Portfolio.

Das reduziert das Risiko, hohe Verluste hinnehmen zu müssen. Aber wie und wo können interessierte Anleger aus Deutschland überhaupt US-Aktien kaufen? Und auf welche Besonderheiten müssen Sie dabei besonders achten? Wir geben Antworten auf alle wichtigen Fragen zum Kauf von US-Aktien.

US Aktien kaufen

Hintergrund: Darum kann sich ein Investment in US-Aktien auszahlen

Im historischen Vergleich sind US-Aktien den deutschen Aktien renditetechnisch überlegen. Ein Blick auf die letzten 30 Jahre zeigt, dass sich ein Investment in US-Aktien lohnen kann. 

Während Sie in diesem Zeitraum mit im DAX gelisteten Wertpapieren auf durchschnittlich rund acht Prozent Rendite pro Jahr kommen, sind es neun Prozent bei Titeln des Dow-Jones-Index. 

Der Unterschied ist in Wirklichkeit aber noch viel signifikanter, denn in den Wert von Aktien aus den USA sind bereits Dividenden eingerechnet. 

Dabei profitieren Sie als Käufer von US-Aktien vor allem auch von der immer noch hervorragenden Potenzialbewertung der US-Wirtschaft. Dies sorgt für höhere Unternehmens- und Kursbewertungen. 

Zudem beeinflussen die Vorgänge an US-amerikanischen Börsen die Entwicklungsrichtung an den Börsenschauplätzen außerhalb den USA, was die Stärke und das Potenzial US-amerikanischer Aktien zusätzlich verdeutlicht.

Darum funktioniert der US-Markt als Triebfeder für die weltweite Kursentwicklung

  • Das Wirtschaftswachstum in den USA weist im Gegensatz zu anderen Industrie-Ländern in der historischen Betrachtung ein höheres Wirtschaftswachstum auf. Daran ändert erst einmal auch nichts die im vergangenen bessere Performance von zum Beispiel Frankreich und Belgien. Nur einige Emerging Markets bzw. Schwellenländer erzielten in den vergangenen Jahren ein höheres Wirtschaftswachstum als die USA. Im Jahr 2021 waren dies zum Beispiel Libyen (+177,26 Prozent), die Malediven (+ 33,24 Prozent), Guyana (+ 19,93 Prozent) und Macau (+17,99 Prozent).
  • Die US-Wirtschaft fungiert dabei vor allem als Wachstumslokomotive. Bezeichnend hierfür ist die spätestens seit 2008 veränderte Zusammensetzung des US-Marktes. Der Fokus hat sich seitdem immer stärker von klassischen Value-Aktien hin zu Wachstumsaktien verschoben. In den USA ist Wachstum inzwischen viel wichtiger als der jeweils aktuelle Firmen- und Kurswert.
  • Das lässt sich allein an der sehr hohen Zahl an Wachstumsaktien erkennen. Gerade im Hinblick auf Big Techs sind die US-amerikanischen Märkte bestens aufgestellt. Nicht umsonst sorgen Unternehmen wie Apple, Amazon oder Alphabet regelmäßig für ein Kursplus des Nasdaq 100. Zum Vergleich: Mit SAP und Infineon befinden sich lediglich zwei als echte Wachstumswerte bezeichnete Titel im Dax Index.
  • Im Gegensatz zu den deutschen und auch den anderen europäischen Märkten ist der Konkurrenzdruck in den USA viel geringer. Dies liegt in erster Linie an den laxeren Kartellgesetzen und den weniger strengen Regulierungen. Bestes Beispiel hierfür stellt der Finanzsektor dar. Während die deutschen Banken, die vom Gesetzgeber zahlreich vorgegebenen Auflagen strikt erfüllen müssen, sind die diesbezüglichen Anforderungen in den USA weitaus geringer. Hinzu kommt, dass der Wettbewerb in Deutschland durch nicht primär gewinnorientierte Genossenschaftsbanken und Sparkassen zusätzlich angeheizt wird. Dies freut zwar die Kundschaft, geht aber zulasten der eigenen Gewinne. Derweil streicht die US-Konkurrenz satte Gewinne ein.


US-Aktien kaufen: So können Sie in Deutschland mit den Wertpapieren aus den USA handeln

Um US-amerikanischen Aktien zu kaufen, müssen Sie dies nicht zwingend direkt an den dortigen Märkten und Börsen realisieren.

Vielmehr lassen sich zahlreiche US-Aktien auch an deutschen Börsenplätzen erwerben. Gerade die im Dow Jones sowie im Technologieindex Nasdaq gelisteten großen Werte sind fast überall verfügbar bzw. handelbar. 

Als Voraussetzung für den Handel an deutschen Börsen müssen die US-Aktien dabei durch eine so bezeichnete Legal Entity Identifier Nummer (in Kurzform: LEI-Nummer) sowie mit der in Deutschland üblichen Wertpapierkennnummer (kurz: WKN) ausgestattet sein. 

Haben Sie ein Depot und einen geeigneten Handelsplatz in Deutschland gefunden, können Sie sofort loslegen und die Unternehmensaktien von US-Firmen auch in heimischen Gefilden handeln. 

Der Kauf und Verkauf von Aktien aus den USA ist also in Deutschland vergleichsweise unkompliziert möglich.

US-Aktien in Deutschland oder den USA kaufen – welche Möglichkeit ist besser?

Trotz des leichten Zugangs zu US-amerikanischen Aktien an hiesigen Börsenplätzen, handeln viele europäische und vor allem auch deutsche Anleger die Wertpapiere lieber direkt an den Börsenplätzen in New York, Chicago, Boston oder auch San Francisco. Andere Anleger wiederum handeln Aktien aus den USA lieber an den hiesigen Börsenplätzen. Für beide Vorgehensweise gibt es gute Gründe.

1. US-Aktien kaufen an den dortigen Heimatbörsen – das sind die Vorteile und Nachteile

Ob New York Stock Exchange, der Technologieindex Nasdaq oder auch American Stock Exchange - das Handelsvolumen in den US-Börsen ist im Hinblick auf US-Aktien oftmals um ein Vielfaches höher als in Frankfurt (s. Blogartikel: Deutsche Aktien kaufen) und anderen deutschen Handelsplätzen. 

Zudem haben Sie mehr Zeit, um Transaktionen zu avisieren und zu realisieren. Während in Deutschland ab 20 Uhr kein Handel an den Börsen mehr möglich ist, können Sie in den USA noch bis 22 Uhr Wertpapiere kaufen und verkaufen. 

Allerdings müssen Sie hier die Zeitverschiebung berücksichtigen. Ist es zum Beispiel in Deutschland 11 Uhr und Sie möchten Trading-Orders in Auftrag geben, funktioniert das nicht. In New York ist es dann erst fünf Uhr morgens und dementsprechend sind die US-Börsen noch gar nicht geöffnet.

Zu den wichtigsten US-Börsenplätzen gehören:

  • New York Stock Exchange (NYSE)
  • American Stock Exchange (AMEX), wird heute als NYSE American bezeichnet
  • New York Mercantile Exchange (NYMEX)
  • National Association of Securities Dealers Automated Quotations (NASDAQ)
  • Chicago Mercantile Exchange (CME)

Sie sollten dabei allerdings die Kosten im Auge behalten. 

Die Mehrzahl der hiesigen Banken verlangt für den Aktienhandel an den US-amerikanischen Handelsplätzen in der Regel höhere Gebühren als für den Aktienkauf und -verkauf an den deutschen Börsen. 

Eine kostengünstigere Alternative stellen in diesem Fall die Online-Broker dar. In diesem Bereich lassen sich mittlerweile verschiedene Flat-Tarife für den Handel an den US-Börsen finden.

Auf diese Besonderheiten müssen Sie beim Handel an US-Börsen gezielt achten

Im Normalfall müssen Sie hier mit Belastungen von rund 15 US-Dollar pro Trade rechnen. Das summiert sich häufig noch weiter nach oben. 

Denn neben den klassischen Gebühren fallen zusätzliche Kosten durch die Umrechnung der Handelswährung von Euro in US-Dollar und umgekehrt an. 

Hier lohnt es sich, genauer hinzusehen. Für Neueinsteiger in das Trading mit US-Aktien gibt es zudem spezielle Angebote mit deutlich kostenreduzierten Optionen.

So können Sie in diesem Fall zum Beispiel beim Online-Broker Flatex das erste halbe Jahr für nur zwei Euro pro Trade mit US-Aktien handeln. 

Dieses Angebot bezieht sich allerdings lediglich auf die Handelsplätze Lang & Schwartz, Tradegate sowie Baader Bank. 

Dieses Angebot hilft Ihnen im Zusammenspiel mit der übersichtlichen und modernen Aufmachung von Flatex dabei, sich als Rookie erst einmal auf dem ungewohnten US-amerikanischen Börsenparkett zurechtzufinden.

US-Aktien kaufen – Kostenersparnisse durch Flatrates und speziellen Einsteigerangeboten

Einen Schritt weiter geht etwa Finanzen.net Zero. Auf dieser Broker-Plattform wird überhaupt keine Fremdkostenpauschale fällig und auch das Kaufen bzw. Verkaufen ist komplett kostenlos. 

Um in den Genuss dieser Vorteile zu kommen, müssen Sie allerdings ein Mindestordervolumen von 500 EUR erreichen. Stellt dieses Limit für Ihr Budget kein Problem dar, lässt sich bei dieser positiven Kostenkonstellation gewaltig sparen. 

Einen kleinen Wermutstropfen gibt es aber dennoch: US-Aktien kaufen und verkaufen geht nur über Gettex als einzigem Börsenplatz.

2. US-Aktien kaufen an deutschen Handelsplätzen – das sind die Vorteile und Nachteile

Möchten Sie stattdessen US-Aktien an deutschen Börsen bzw. Handelsplätzen kaufen, profitieren Sie von gleich mehreren handfesten Vorteilen. 

Im Gegensatz zu den US-amerikanischen Börsen werden die Aktienkurse an deutschen Börsen auch in Euro, also der europäischen bzw. deutschen Währung, gehandelt. 

Die Kursumrechnung erfolgt dann immer unmittelbar vom jeweiligen Handelsplatz. Dadurch haben Sie einen entscheidenden Vorteil: Für Transaktionen werden die entsprechenden Ordergebühren auch immer in Euro erhoben und abgerechnet.

Auf diese Weise entfallen die potenziellen Zusatzkosten, die beim Kauf von Wertpapieren an US-amerikanischen Börsen anfallen. 

Noch deutlicher treten die Vorteile hervor, falls Sie in den USA erworbene Aktien nach Deutschland übertragen möchten, um sie auf den hiesigen Handelsplätzen zu verkaufen. 

Je nach Art der Wertpapiere und je nach jeweiliger Verwahrungsstelle können hier sehr hohe Gebühren entstehen. Handeln Sie die US-Aktien dagegen von vorneherein an deutschen Börsenplätzen, umgehen Sie Gebühren dieser Art.

Mit diesen Extra-Kosten für die Umrechnung in Euro müssen Sie rechnen

In der Regel errechnen die Broker die Fremdwährung (in diesem Fall US-Dollar) aus dem veröffentlichten Mittelkurs der EZB und der jeweiligen Marge aus Kauf oder Verkauf. 

Diese Marge beträgt bei dem Währungspaar US-Dollar/Euro etwa 0,0050 US-Dollar/Euro für Transaktionen. 

Handelt es sich zum Beispiel um ein Ordervolumen von 5.000 EUR, müssen Sie mit rund 25 EUR an Extra-Kosten pro Order rechnen. Alternativ sollten Sie nach einem Broker Ausschau halten, der Ihnen nicht nur Verrechnungskonten in Euro, sondern auch in Fremdwährungen anbietet. 

Konten dieser Art werden als Fremdwährungskonten bezeichnet. Mit einem solchen Konto sparen Sie sich die obligatorischen Umrechnungsgebühren, wenn Sie US-Aktien kaufen oder verkaufen möchten.

Unsere Empfehlung: Kaufen Sie US-Aktien immer direkt an deutschen Börsenplätzen

Stellen Sie die Vor- und Nachteile der beiden Möglichkeiten zum Kauf bzw. Verkauf von US-Aktien gegenüber. Es wird deutlich, dass es sowohl im Hinblick auf die Kosten als auch auf Transparenz die bessere Alternative darstellt, an deutschen Institutionen mit US-Aktien zu traden. Das Handelsvolumen ist zwar geringer und die Handelszeiten sind eingeschränkter, dafür aber erfolgt der Handel mit US-Aktien an deutschen Handels- und Börsenplätzen in deutscher Euro-Währung zu viel geringeren Ordergebühren. Für Einsteiger gibt es zwar spezielle Angebote, aber diese sind an Voraussetzungen wie einen Mindestorderbetrag oder an zeitliche Befristungen gebunden.

Nur bei einem bestimmten Szenario ist der Kauf und Verkauf von US-Aktien an deren Heimatbörsen empfehlenswert. 

Das ist dann der Fall, wenn Sie sich für kleinere Werte interessieren, die aufgrund ihres geringen Handelsvolumens und fehlender LEI-Nummer in den Portfolios der deutschen Börsenplätze nicht aufgenommen wurden. 

US-Titel dieser Art lassen sich nur an den jeweiligen Heimatmärkten in den USA handeln. Ein Trade über inländische Börsen ist demgegenüber ausgeschlossen. 

Dadurch fehlen dann aber auch so populäre Aktien wie Weber Grill, Pinterest oder Robinhood Inc als Handelsobjekt an den deutschen Börsen. Ein Investment ist in diesen Fällen nur außerbörslich möglich oder Sie kaufen die Aktien direkt in den USA.

tn TAI PAN INSIDE GRATIS LESEN

Große Auswahl von US-Aktien an deutschen Börsenplätzen und außerbörslichen Handelsorten

Als Privatanleger sollten Sie von einem Trading mit kleinen US-Caps allerdings besser absehen. Für ein entsprechendes Investment benötigen Sie in einem solchen Fall fundiertes Wissen und Hintergrundinformationen. 

Fokussieren Sie sich lieber auf die Handelsmöglichkeiten in Deutschland. Die verschiedenen Börsenplätze stellen teilweise bis zu 5.000 US-amerikanische Titel für das Trading zur Verfügung. Ihre Auswahlmöglichkeiten an US-Aktien sind daher auch an den hiesigen Handelsplätzen groß und breit gefächert.

Und nicht nur das! Neben der hohen Verfügbarkeit US-amerikanischer Werte an den deutschen Börsenschauplätzen ist das Kaufen und Verkaufen von US-Aktien auch an den außerbörslichen Handelsplätzen zu vergleichsweise geringen Ordergebühren jederzeit möglich. 

Anstatt also Wertpapiere von US-Unternehmen beim New York Stock Exchange oder beim NASDAQ zu kaufen, können Sie die von Ihnen ins Auge gefasste Wertpapiere zum Beispiel auch über die in Deutschland aktiven Market-Maker-Systeme, Quotrix, Xetra oder Tradegate Exchange handeln.

Welche Besonderheiten weisen Aktien von US-amerikanischen Unternehmen auf?

Wenn Sie in US-Aktien investieren möchten, stellen die großen US-Börsen rund um NYSE und Nasdaq immer eine gute Anlaufstelle dar. Ist ihr Fokus mehr auf Small Capes ausgerichtet, gilt etwa der Xetra-Handel als eine besonders günstige Lösung. 

Ganz gleich, für welches Investment Sie sich letztlich auch entscheiden, Sie müssen unbedingt zwei Aspekte ganz besonders bei Planung und Umsetzung Ihres Vorhabens beachten. 

Zum einen handelt es sich hierbei um die Währungsunterschiede und deren Auswirkungen auf den Preis und zum anderen um das konsequente Setzen von Limits zur Risikoreduzierung. 

Gerade die exakte Umrechnung der jeweils genutzten Währung ist für eine sorgfältige Budgetplanung und Kalkulation unerlässlich.

Vorsicht bei Seitenbewegungen: Als Anleger tragen Sie das Währungsrisiko

Der Grund liegt auf der Hand: Wertpapiere aus den USA notieren grundsätzlich in US-Dollar, während an den deutschen Börsen in Euro gehandelt wird. 

Dadurch wird es nötig, den Kurs an der NYSE respektive an der Nasdaq exakt in die deutsche Euro-Währung umzurechnen. Das wird immer direkt durch den Handelsplatz erledigt, wobei die Kurse vom jeweiligen Market-Maker gestellt werden.

Einige Handelsplätze kalkulieren dabei in die Kursstellung eine FX-Marge ein. Bei einem Eurokurs von aktuell 1,0041 EUR fällt der Unterschied aktuell zwar nur sehr gering aus, aber das kann sich ändern. 2914 lag der Kurs zum Beispiel bei 1,38. Kostete eine Aktie damals 1.000 EUR an der NYSE, wurde sie in Frankfurt und Co. für 724,64 EUR gehandelt.

Diesbezüglich sollten Sie immer im Hinterkopf behalten, dass Sie als Anleger bei denen von Ihnen platzierten Aufträgen für US-Aktien das komplette Währungsrisiko tragen. 

Daher sollten Sie die Kursentwicklung immer genau beobachten, wenn Sie US-Aktien kaufen oder auch verkaufen möchten. 

Insbesondere während Seitenbewegungen der jeweiligen US-Aktien in Ihrem Portfolio kann es hier zu bitteren Nackenschlägen kommen. Denn wenn der US-Dollar fällt bzw. der Eurokurs steigt, büßt Ihr Depot durch Umrechnungsverluste sofort an Wert ein.

US-Aktien kaufen: Kursstellungen und Spreads gezielt miteinander vergleichen

Insgesamt 16 Handelsplätze bieten Anlegern in Deutschland das Trading mit US-Aktien an. Das größte Angebot an Auslandsaktien dieser Art bieten die Market Maker Börsen LS Exchange, Quotrix sowie Tradegate an. 

Demgegenüber wirken die 500 Titel im Portfolio von Xentra eher unterdimensioniert. Gehandelt werden können in Deutschland nur US-Aktien, die mit einem entsprechend hohen Handelsvolumen gelistet sind, eine LEI-Nummer aufweisen und zudem deren Verwahrfähigkeit durch den Zentralverwahrer Clearstream Banking sichergestellt ist.

Ist die von Ihnen favorisierte US-Aktie gelistet, sollten Sie sich immer die Kurse und Spreads des Wertpapiers an dem jeweiligen Handelsplatz in Deutschland anschauen und mit den Werten an der Heimatbörse der Aktie vergleichen. 

Im Normalfall ist die Kursqualität in einer Aktie an der Heimatbörse immer am besten. Orders werden beim direkten Handel an US-Börsenplätzen zum NBBO-Kurs (NBBO steht für National Best Bid and Offer), also zum besten verfügbaren Briefkurs, ausgeführt.

Vorteil: Viele Wertpapierhändler gleich bestehende Kursdifferenzen aus

Diese Vorgehensweise orientiert sich an dem Best-Execution-Prinzip, präsentiert sich dabei als anlegerfreundliche, verschärfte Variante. 

Im Gegensatz zu früheren Zeiten, muss das heute aber nicht zwingend bedeuten, dass US-Aktien an deutschen Handelsplätzen zu jeder Zeit schlechtere Kurse und Spreads aufweisen. 

Dafür ist die Vernetzung unter den einzelnen Finanzplätzen inzwischen viel zu eng. Das vereinfacht die Arbitrage, bei der schon kleinste Kursdifferenzen zwischen den verschiedenen Börsen und Handelsplätzen von den Wertpapierhändlern genutzt und weitgehend ausgeglichen werden. 

Um von diesem Vorteil zu profitieren, sollten Sie sich für eine Bank bzw. einen Broker entscheiden, der mehrere Handelsplätze anbietet. Auf diese Weise können Sie Kursstellungen gezielt miteinander vergleichen.

Tipp: Diese US-Aktien mit Potenzial sind für Anleger aus Deutschland besonders interessant

Apple (Technologie), Performance in einem Jahr: + 29 Prozent
USAktienKaufenApple


Qualcomm (Technologie), Performance in einem Jahr: + 32 Prozent USAktienKaufenQualcom

Teradyne (Technologie), Performance in einem Jahr: + 39 Prozent USAktienKaufenTeradyne

Micron Technology (Technologie), Performance in einem Jahr: + 67 Prozent USAktienKaufenMicronTechnology

Fortinet (Digitale Sicherheit), Performance in einem Jahr: + 115 Prozent USAktienKaufenFortinet

Freeport McMoRan (Rohstoffe), Performance in einem Jahr: + 153 Prozent USAktienKaufenFreeport

]]>
https://www.tai-pan.de/blog/us-aktien-kaufen/feed/ 0 https://www.tai-pan.de/favicon.ico https://www.tai-pan.de/favicon.ico
Aktien und Steuern - das sollten Sie wissen https://www.tai-pan.de/blog/aktien-und-steuern https://www.tai-pan.de/blog/aktien-und-steuern#comments Thu, 27 Oct 2022 09:00:00 +0000 https://www.tai-pan.de/blog/aktien-und-steuern Weiterlesen

]]>
Für Einkünfte aus Aktien müssen Sie eigentlich immer Steuern zahlen. Kursgewinne oder auch Dividenden unterliegen diesbezüglich einer pauschalen Abgeltungssteuer. Es gibt aber auch Ausnahmen. Welche das sind, verraten wir Ihnen im folgenden Beitrag.

Übersicht: Wann müssen Sie Gewinne aus Aktien versteuern?

  • Sie zahlen Steuern, wenn der Aktien-Gewinn den gesetzlich festgelegten Freibetrag von 1.602 Euro (Ehepaar) oder 801 Euro (Single) überschreitet.
  • Sie zahlen Steuern, wenn Sie nach 2008 Aktien gekauft haben.
  • Sie zahlen Steuern, wenn es sich um ausländische Aktien handelt.

Kapitalertragsteuer: So werden in diesem Fall Aktien versteuert

Beim Handel mit Aktien spricht das Steuerrecht von Kapitaleinkünften bzw. Kapitalerträgen. Darunter zählen etwa Kursgewinne beim Aktien-Verkauf oder Dividenden. Seit dem Jahr 2009 müssen Sie als Anleger für Kapitalerträge dieser Art eine so bezeichnete Kapitalertragsteuer zahlen. Alternativ wird diese Kapitalertragssteuer auch Spekulationssteuer oder Abgeltungssteuer genannt.

Der grosse Wertpapier Vergleich 1

Im Rahmen dieser Steuer werden sämtliche von Ihnen erzielte Einkünfte aus Kapitalvermögen mit einem festgelegten Abgeltungssteuersatz entsprechend besteuert. Der Staat erhält insgesamt 25 Prozent zuzüglich des Solidaritätszuschlags. Seit 2021 wurde der Soli in Deutschland zwar weitgehend abgeschafft, aber für erzielte Kapitalerträge gilt das nicht. Sind Sie zudem sind noch Mitglied in der Kirche, fällt zusätzlich die Kirchensteuer an.

Von der Kapitalertragssteuer ausgenommen sind allerdings Unternehmensanteile, die Sie bereits vor 2009 erworben haben. In diesem Fall können Sie die Aktien steuerfrei verkaufen. Mit der Abgeltungssteuer soll dabei generell der Steuerprozess vereinfacht werden. Vor der Einführung der Abgeltungssteuer mussten Sie in Ihrer Einkommensteuererklärung noch jeden einzelnen Kapitalertrag akribisch aufführen. Für noch mehr Aufwand sorgten die unterschiedlich hohen Steuersätze, die sich auf jeweils verschiedene Kapitalerträge bezogen. Die Abgeltungssteuer stellt demgegenüber eine pauschale Lösung dar. Trotzdem müssen Sie als steuerpflichtiger Anleger auf ein paar Dinge achten.

Sparerfreibetrag: Aktien sind bis zu einem bestimmten Betrag steuerfrei

Sind Sie Single? Dann dürfen Sie pro Jahr bis zu 801 Euro Gewinn aus Ihren Aktien-Geschäften erzielen, ohne Abgeltungssteuer zu zahlen. Handelt es sich um gemeinsam veranlagte Ehepaare, verdoppelt sich der Freibetrag auf die Summe von 1.602 Euro. Jeder Cent, der über diese Freibeträge hinausgeht, muss versteuert werden. Unterscheiden müssen Sie hierbei zwischen Freibetrag und der so bezeichneten Freigrenze.

Liegt Ihr Gewinn aus Aktien zum Beispiel bei 850 Euro, müssen Sie lediglich 49 Euro versteuern. Demgegenüber wird bei einer Freigrenze der komplette Betrag versteuert, sofern Ihre Einkünfte aus Aktien die festgelegte Grenze überschreiten. Eine Freigrenze kommt beispielsweise bei privaten Veräußerungsgeschäften zum Einsatz. Das kann der Verkauf von Kunstgegenständen oder Immobilien sein.

Die Bank benötigt von Ihnen einen Freistellungsauftrag

Ab dem Jahr 2023 ist ein höherer Freibetrag möglich. Zum 1. Januar 2023 soll laut Koalitionsvertrag der Freibetrag auf 2.000 Euro für gemeinsam veranlagte Ehepaare respektive auf 1.000 Euro für Singles erhöht werden. Bevor Sie dabei den Freibetrag für den Aktienverkauf nutzen können, müssen Privatanleger bei einer Bank oder Kreditinstitut einen „Freistellungsauftrag“ beantragen.

Das ist wichtig, denn die Banken behalten die Abgeltungssteuer direkt ein und überweisen die jeweiligen Steuerbeträge dann unmittelbar ans Finanzamt. Aus rechtlicher Perspektive übernimmt die Bank damit gewissermaßen die Steuerschuld. Der Grund hierfür: Die Abgeltungssteuer ist als Quellensteuer zu verstehen und wird dadurch immer direkt von der Quelle abgeführt. Das bedeutet dann aber auch, dass ohne vorliegenden Freistellungsauftrag die Steuer pauschal auf sämtliche Kapitaleinkünfte abgeführt wird, selbst wenn Ihre Einkünfte unter dem Freibetrag liegen.

Sie können sich in diesem Fall aber das Geld wieder zurückholen. Das funktioniert, indem Sie Ihre Kapitaleinkünfte in Ihrer Steuererklärung angeben. Auf diese Weise erhalten Sie die zu viel gezahlten Steuerbeträge wieder zurück. Tipp: Die Kapitalerträge müssen Sie in die Anlage KAP eintragen.

Auf diese Weise sparen Sie Steuern

Wenn Sie mit Ihrer Steuererklärung eine sogenannte „Nichtveranlagungsbescheinigung“ an die zuständige Finanzbehörde übermitteln, sparen Sie Steuern. Das ist dann für Sie interessant, falls Sie hohe Kapitalerträge besitzen, aber nur wenig verdienen.

Liegen Sie mit Ihrem gesamten Einkommen unterhalb des Grundfreibetrags von insgesamt 9.984 Euro (Stand 2022) müssen Sie überhaupt keine Steuern abführen. Das gilt auch dann, wenn Sie als Single den fixen Freibetrag von 801 Euro überschreiten. Insbesondere Studierende und Geringverdiener partizipieren von dieser Lösung.

Es kann sich übrigens lohnen, die Kapitalerträge nochmals in Ihrer Einkommenssteuererklärung aufzuführen, obwohl die Bank die Steuerabgabe bereits für Sie erledigt hat. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn Ihr individueller Grenzsteuersatz die 25 Prozent der Abgeltungssteuer unterschreiten. Um Ihre persönliche Grenzbelastung zu ermitteln, nutzen Sie am besten den Steuerrechner vom Bundesministerium der Finanzen.

]]>
https://www.tai-pan.de/blog/aktien-und-steuern/feed/ 0 https://www.tai-pan.de/favicon.ico https://www.tai-pan.de/favicon.ico
MSCI World: Wie attraktiv ist der weltweite Aktien-Index? https://www.tai-pan.de/blog/msci-world https://www.tai-pan.de/blog/msci-world#comments Tue, 25 Oct 2022 16:59:00 +0000 https://www.tai-pan.de/blog/msci-world Weiterlesen

]]>
Einer der klassischen Tipps für Geldanlagen ist eine breite Streuung des Portfolios. Häufig empfehlen Aktienexperten auf den Aktien-Index MSCI World, der praktisch alle Industrieländer abdeckt. Wir verraten Ihnen, wie sich der MSCI World im Detail zusammensetzt und wie es sich mit der Wertentwicklung verhält.

MSCIWorld

Eine breite Streuung des Aktien-Portfolios gewährleisten

Viele Deutsche legen mittlerweile einen Teil ihres Geldes in Wertpapiere an; Tendenz steigend. Laut Befragungen und Studienergebnissen entschließen sich vorwiegend jüngere Menschen, immer öfter in die Aktien-Anlage einzusteigen. Neben den Experten für Geldanlagen raten dabei auch die Verbraucherschützer zu einer möglich breiten Streuung. Demnach sollten Sie vorzugsweise auf ganze Indizes mit vielen verschiedenen Werten setzen und nicht auf einzelne Aktien. Für einen Einstieg bietet sich hier der weltweit investierende MSCI World.

Aus diesen Werten setzt sich der MSCI World zusammen

Der Index setzt sich aus den weltweit größten Aktiengesellschaften zusammen. Konkret bildet der MSCI World die Werteentwicklung von insgesamt über 1.600 Unternehmen aus 23 Industrienationen ab. Die Mehrzahl der im Index MSCI World gelisteten Unternehmen stammen aus den USA (insgesamt 69 Prozent). Es folgen Großbritannien, Japan und Frankreich. Deutschland ist mit insgesamt 55 Unternehmen und damit mit einer Quote von 2,8 Prozent im Index vertreten. Nicht im Index berücksichtigt sind dagegen Schwellenländer wie Brasilien oder China.

Vor Aufnahme in den Index müssen die Unternehmen bestimmte Kriterien erfüllen

Als Herausgeber von MSCI World fungiert der US-amerikanische Finanzdienstleister MSCI, der früher unter dem Namen Morgan Stanley Capital International bekannt war. Der Index spiegelt die weltweite Entwicklung der Aktienmärkte wider und gilt als ein Gradmesser für die Weltwirtschaft. Der Finanzdienstleister entscheidet viermal pro Jahr immer wieder neu über die Zusammensetzung des Index. Nur die Unternehmen, die sämtliche Aufnahmekriterien erfüllen, finden dann Platz im Index. Dabei decken die so bezeichneten Large Caps etwa 70 Prozent der jeweils länderbezogenen Marktkapitalisierung im Index ab.

Diese Aufnahme-Kriterien müssen Unternehmen erfüllen

Damit der Finanzdienstleister MSCI ein Unternehmen in den Index aufnimmt, muss es vorab festgelegte Aufnahmekriterien erfüllen. So darf der Wert eines Unternehmens an der Börse nicht über eine gewisse Grenze hinaus abrutschen. Zudem müssen die Aktien ein sehr hohes Handelsvolumen oder eine hohe Liquidität aufweisen. Verlangt wird auch eine starke Streubesitz-Marktkapitalisierung. Im Februar betrug der Börsenwert des Index MSCI World insgesamt 38,78 US-Dollar.

Die Speerspitze stellen dabei internationale Schwergewichte wie Microsoft, Apple, Amazon, Tesla, Alphabet (A und C), Meta Platforms, INVIDA und Johnson & Johnson dar. Diese Unternehmen bringen es zusammen auf einen Anteil von etwa 18,4 Prozent. Die breite Masse der im Index geführten Unternehmen kommen lediglich auf Anteile von 0,5 Prozent und noch weniger. Nicht umsonst gilt der Index als besonders gut diversifiziert und dadurch vergleichsweise sicher.

Kurs-Entwicklung: 2021 lässt der MSCI World den Dax weit hinter sich

Zum Vergleich: Im Dax befinden sich demgegenüber lediglich 40 Aktien. SAP und Linde stellen dabei die gewichtigsten Mitglieder dar. Erleidet einer der 40 Werte einen Kurssturz, belastet das den Dax stärker als den MSCI World mit seinen rund 1.600 Werten aus insgesamt 23 Ländern. Allerdings haben sich die beiden Indizes historisch betrachtet fast identisch entwickelt. Im Durchschnitt schafften sie beide pro Jahr ein Plus von mehr als acht Prozent. Nur 2021 sah das deutlich anders aus: Während der Dax um 16 Prozent zulegte, verbuchte der MSCI World eine Kurssteigerung von 30 Prozent.

MSCIvsDAX

]]>
https://www.tai-pan.de/blog/msci-world/feed/ 0 https://www.tai-pan.de/favicon.ico https://www.tai-pan.de/favicon.ico
Schweizer Aktien kaufen - darum kann sich das als äußerst lukrativ erweisen https://www.tai-pan.de/blog/schweizer-aktien-kaufen https://www.tai-pan.de/blog/schweizer-aktien-kaufen#comments Wed, 19 Oct 2022 10:06:00 +0000 https://www.tai-pan.de/blog/schweizer-aktien-kaufen Weiterlesen

]]>
Schweizer Aktien kaufen: Wer an die Schweiz denkt, hat meistens gleich Berge, Käse, Uhren und Banken im Sinn. Schließlich handelt es sich hierbei um Werte, die charakteristisch für die Schweiz sind und in der ganzen Welt als nahezu eigenständige Marken wahrgenommen werden. Aber die Schweiz hat weitaus mehr zu bieten – und das auch für Anleger in Aktien.

Der Börsenplatz Schweiz fliegt zwar immer noch deutlich unter dem Radar der Investoren, aber es gibt gute Gründe, dass Sie als Anleger sich einmal näher mit einer Kapitalanlage in Schweizer Unternehmen beschäftigen. Denn die Schweiz oder schweizerische Unternehmen stellen in vielen Fällen ein ausgesprochen lukratives Ziel für Ihr Investment dar.

Wieso das so ist und welche Aktien von Schweizer Unternehmen Sie im Blick haben sollten, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

Der Schweizer Aktienmarkt überzeugt mit einer tadellosen Entwicklung

Was der DAX für Deutschland darstellt, ist der SMI – also der Swiss Market Index – für das Nachbarland Schweiz. Als entscheidender Index für den Börsenplatz Schweiz finden Sie im SMI 20 gelistete Aktien von schweizerischen Unternehmen. Das Besondere daran: Es handelt sich hierbei nicht um die größten Unternehmen in der Schweiz, die insgesamt 90 Prozent der Marktkapitalisierung aller börsennotierten Unternehmen aus der Schweiz repräsentieren.

Als Anleger aus Deutschland sollten Sie sich im Hinblick auf ein wohlüberlegtes Investment gezielt auf diese Unternehmen fokussieren. Denn bei allen anderen börsennotierten schweizerischen Firmen handelt es sich um echte Small Caps, die naturgemäß eine weitaus geringere Liquidität aufweisen. Das ist für ausländische Investoren alles andere als ideal.

Darum bietet der SMI in Wirklichkeit eine bessere Performance als der DAX

Hinzu kommt, dass die im SMI gelisteten Konzerne und Großunternehmen absolut strenge Kriterien erfüllen müssen. Gerade die Berichtspflichten sind diesbezüglich genau reguliert. Dadurch herrscht hier auch eine durchgängig hohe Transparenz, die es Ihnen als Anleger erlaubt, die jeweils passenden Schweizer Aktien kaufen zu können. Machen Sie dabei nicht den Fehler, den SMI mit dem DAX zu vergleichen. Das hat nämlich keinerlei Substanz und Aussagekraft, da es sich beim SMI um einen klassischen Kursindex handelt.

Der DAX präsentiert sich demgegenüber als ein so bezeichneter Performanceindex. Das macht einen immensen Unterschied aus, denn beim DAX fließen die Dividenden immer in die Performance mit ein, während der SMI als Kursindex nur die Kursveränderungen der gelisteten Unternehmen misst. Über mehrere Jahre betrachtet, macht diese unterschiedliche Herangehensweise einen eklatanten Unterschied aus. Daher wirkt der DAX gegenüber dem SMI weitaus dynamischer.

Wenn Sie aber beim DAX ebenfalls lediglich die Kursveränderungen der gelisteten Titel betrachten, verflüchtigen sich die Unterschiede und es wird deutlich, dass seit 2000 der SMI den DAX schlägt – und das sogar ausgesprochen deutlich. Das ist aber noch nicht alles. Denn die obendrauf ausgezahlten Dividenden sind im Schnitt in vielen Fällen in der Schweiz höher als am Aktienmarkt in Deutschland.

In vielen Fällen bietet ein Investment in Schweizer Aktien klar bessere Dividendenrenditen

Die Dividendenrendite stellt für einen Investor aus Deutschland neben dem Kurs der Aktien und der allgemeinen Währungstendenz zum Euro einen wesentlichen Aspekt der Entscheidungsfindung für oder gegen ein Investment dar. Wie gravierend hier die Unterschiede mitunter ausfallen, macht unser Beispiel aus dem Februar dieses Jahres deutlich. Zu diesem Zeitpunkt lag der Dividenden-Schnitt am deutschen Aktienmarkt bei 2,89 Prozent.

Das ist fast doppelt so hoch wie die durchschnittliche Dividendenrendite an den US-amerikanischen Kapitalmärkten. So brachten die im Dow Jones gelisteten Unternehmen zu diesem Zeitpunkt lediglich 1,51 Prozent. Ein zusätzlicher Risikofaktor entsteht zudem durch den mitunter erheblich schwankenden Euro/US-Dollar-Kurs. Wenn Sie bei dieser Konstellation in Aktien von US-amerikanischen Unternehmen investieren, erhöht sich deutlich das Verlustrisiko.

Schweizer Aktien kaufen: Sie investieren in eine fortlaufende starke Entwicklung

In der Schweiz betrug die Dividendenrendite im Mittelwert dagegen 2,78 Prozent und war damit fast auf Augenhöhe mit der ansehnlichen Durchschnittsrendite, die deutsche Unternehmen generieren. Diese Zahlenkonstellation gewinnt zusätzlich an Bedeutung durch die jeweilige Kursperformance. Hierbei ist anzumerken, dass der Kurs der Aktien in der Schweiz höher ist als in Deutschland. Und genau das wird als Größe genutzt, um die Dividendenrendite zu berechnen. Angesichts der entsprechenden Zahlen entwickelt sich der Schweizer Aktienmarkt also besser als der deutsche Aktienmarkt. Auch das spricht klar für ein Investment in schweizerische Unternehmensaktien.

Schweizer Aktien kaufen: stabiles Wachstum als zusätzlicher Kaufgrund

Zudem zeichnet sich die Schweiz generell durch ein stabiles Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (kurz: BIP) aus. Besonders deutlich wurde dies im Zuge der Coronakrise, als viele Volkswirtschaften einen regelrechten Einbruch erlebten. Gerade im Vergleich zu den Ländern der Euro-Zone musste die Schweiz bei Weitem nicht so starke Einbußen hinnehmen. Somit blieb die Wirtschaft bzw. die Wirtschaftsleistung nahezu stabil. Zudem zeigen historische Charts deutlich auf, dass sich das Wachstum in der Schweiz seit 2000 weitaus weniger volatil zeigt als in anderen europäischen Ländern. Während es in vielen Ländern der Euro-Zone in den vergangenen 20 bis 22 Jahren richtig stürmisch zuging, blieb es im Hinblick auf das Wachstum in der Schweiz vergleichsweise ruhig zu. Das ist insbesondere dann ein weiterer Vorteil für Sie, wenn Sie eine mittel- oder langfristige Anlagestrategie verfolgen.

Zusätzlicher Bonus: Sie profitieren vom grundsätzlichen Aufwärtstrend des Schweizer Frankens

Verstärkt wird das diesbezügliche Positivum zusätzlich durch ein vergleichsweise niedriges Währungsrisiko. Im Gegensatz zum US-Dollar und anderen ausländischen Währungen bewegt sich der Franken in einem Aufwärtstrend zum Euro. Seit über 30 Jahren weist der Trend hier nach oben. Auf langfristige Sicht erzielen Sie also nicht nur Kursgewinne am Aktienmarkt, sondern generieren gleichzeitig auch noch Gewinne über die Wertsteigerung des Schweizer Frankens. Aktuell ist kein Grund dafür auszumachen, dass sich dieser Aufwärtstrend grundsätzlich umkehrt.

Wichtig: Aktuell werden Schweizer Aktien nicht an EU-Handelsplätzen gehandelt

Die Schweizer Börsenplätze werden von der EU momentan nicht mehr als gleichwertige Handelsplätze anerkannt. Händler aus der EU dürfen seitdem nur noch eingeschränkt in der Schweiz respektive Zürich handeln. Im Gegenzug hat die Schweiz ein Verbot für den Handel von Schweizer Aktien an der London Stock Exchange, der Deutschen Börse und anderen EU-Handelsplätzen erlassen. Schweizer Aktien kaufen können Sie durch diese Entwicklung aktuell nur direkt an den Handelsplätzen in der Schweiz!

Schweizer Aktien kaufen: Diese Titel haben Potenzial und bieten eine gute Performance

Wenn Sie Schweizer Aktien kaufen möchten, fällt der Blick automatisch erst einmal auf die am schwersten gewichteten Aktien im SMI. Das sind Roche, Nestlé sowie Novartis. Rund 54 Prozent in der SMI-Gewichtung entfallen auf diese drei Unternehmensaktien. Das bedeutet aber nicht gleichzeitig, dass sich nur ein Investment in diese drei Unternehmen bzw. Aktien anbietet. Vielmehr bietet der SMI zahlreiche weitere und oftmals sogar bessere Investitionsmöglichkeiten. Wir stellen Ihnen im Folgenden die aktuell attraktivsten Investmentkandidaten der im SMI gelisteten Unternehmen vor.

SMI Index

UBS Group AG

Bei der UBS Group AG (ISIN: CH0244767585, Währung CHF, Symbol UBSG) handelt es sich um eine Schweizer Großbank, die zu den weltweit größten Vermögensverwaltern zählt. Der Aktienwert bzw. -kurs wurde während der Corona-Krise im Rahmen eines längeren Abstiegs zwar stark nach unten gedrückt, hat jetzt aber wieder immens Fahrt aufgenommen. Hinzu kommt, dass die UBS Group AG ein sehr hat starkes Gewinnwachstum und eine niedrige KGV-Bewertung vorweisen kann. Letzteres ist allerdings bei Banken in der Regel üblich.

UBSGroup 1

ABB Ltd. (früher Asea Brown Boveri)

Das Unternehmen ABB (ISIN: CH0012221716, Währung CHF, Symbol ABBN) präsentiert sich als ein Spezialist für Energie- und Automatisierungslösungen. In den vergangenen vier Jahren erzielte der Konzern mit Sitz in Zürich ein starkes Gewinnwachstum. Zudem können Sie davon profitieren, dass ABB für ein Technologieunternehmen beim Kurs/Gewinn-Verhältnis (KGV) eine sehr günstige Bewertung erhält.

ABB

Swiss Life Holding

Bei der Swiss Life Holding (ISIN: CH0014852781, Währung CHF, Symbol SLHN) handelt es sich um einen Finanzdienstleistungs- und Vorsorgekonzern, der seinen Hauptsitz in Zürich hat. Das Großunternehmen legt eine ähnlich gute Performance wie die UBS Group hin, erweist sich allerdings in einigen Kategorien als noch konstanter. So punktet die Swiss Life Holding im direkten Vergleich mit der UBS vor allem auch im Hinblick auf die längerfristige Performance. Als Anleger profitieren Sie zudem von einer deutlich stärkeren Dividendenrendite. Für mittel- und langfristige Anlage-Strategien stellen gerade diese beiden Aspekte eminent wichtige Pluspunkte dar.

SwissLifeHolding

Nestlé

Das im schweizerischen Vevey ansässige Unternehmen ist der weltweit größte Nahrungsmittel- und Industriekonzern. Das wird auch durch Zahlen belegt: Demnach erzielte Nestle in den ersten drei Monaten des Jahres 2022 einen Umsatz von 45,6 Milliarden Schweizer Franken. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2020 erzielte der Konzern insgesamt 84,3 Milliarden Schweizer Franken. Außerdem konnten Sie sich als Anleger in die Aktie von Nestle über eine Dividenden-Rendite von 2,75 Prozent im vergangenen Jahr freuen. Wichtiger Fact hierbei: Seit 26 Jahren kommt es jährlich zu Dividenden-Steigerungen. Für 2023 rechnen die Analysten mit einer Dividende von 3,12 Prozent respektive einer Dividendenrendite von 2,91 Prozent.

Nestle

Swiss Re

Direkt nach der Münchener Rück ist die Swiss Re (früher Schweizer Rück) der weltweit zweitgrößte Rückversicherungskonzern. Bereits im Jahr 1863 gegründet, kann die Swiss Re auf eine lange Historie mit Licht und Schatten zurückblicken. Heute arbeiten rund 15.000 Mitarbeitende für das Unternehmen, das im vergangenen Jahr einen Umsatz von knapp 50 Milliarden Schweizer Franken erwirtschaftete.

Wenn Ihnen die Dividendenhöhe als persönliche Einnahmequelle besonders wichtig ist, führt aus kurzfristiger Perspektive eigentlich kein Weg an einem Investment vorbei. So lag die Dividendenrendite im vergangenen Jahr bei 7,98 Prozent nach 7,36 Prozent im Jahr 2020. Allerdings gibt es hierbei auch einen kleinen Wermutstropfen, denn die Dividenden-Historie kann nicht wirklich beeindrucken. Gerade in den Jahren 2008 bis 2015 sackte die Dividende zwischenzeitlich erheblich ab Immerhin aber kam die Swiss Re in den vergangenen sieben Jahren um eine Dividenden-Senkung herum.

Die Analysten bescheinigen der Swiss Re zudem ein gutes Wachstumspotenzial, was sich positiv auf den Kurswert ausüben könnte. Dafür spricht auch die Vorgehensweise des Konzerns. Denn es wird kräftig weiteres Kapital für die Generierung von Wachstum bereitgestellt und zeitgleich ein striktes Kostenmanagement angepeilt. Diese beiden Aspekte sollten in Kombination die Rendite verlässlich steigern.

SwissRe

Roche

Mit Roche als größtem Pharma-Konzern der Welt und Weltmarktführer sind Sie den Zahlen und Daten nach immer sicher aufgestellt. 2022 generierte der Konzern einen Umsatz von über 64 Milliarden Schweizer Franken. Das Wachstumspotenzial wird deutlich, wenn Sie den Umsatz aus dem Jahr 2017 heranziehen. Zu der Zeit belief sich der Umsatz noch auf 53.3 Milliarden. Roche hat in den vergangenen fünf Jahren seinen Umsatz also um mehr als zehn Milliarden Schweizer Franken erhöht. Zugleich erhielten Anleger in die Aktie von Roche ebenfalls im Jahr 2022 eine Dividendenrendite von 2,90 Prozent. Damit steigert der Pharma-Konzern seit nunmehr 30 Jahren seine Dividenden in einem absolut konstanten Rahmen.

Der 1896 in Basel gegründete Konzern beschäftigt mittlerweile über 100.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, was die Bedeutung für die Wirtschaft in der Schweiz zusätzlich kräftig unterstreicht. In der Zukunft sind trotz des nachlassenden Verkaufswachstums (aufgrund des Rückgangs der Verkäufe von Covid-19-Diagnostika und -Medikamenten) weitere Steigerungen von Wachstum und Dividende zu erwarten. 2023 können Sie von einem Verkaufswachstum ausgehen, dass im niedrigen einstelligen Bereich liegt. In den Jahren danach werden die aktuellen Verkaufsrückgänge von Covid-19-Medikamenten und -Diagnostika sowie der Biosimilars-bedingte Verkaufsrückgang fast komplett kompensiert, sodass die Marktexperten ab spätestens 2025 ein Umsatzwachstum im Hinblick auf die Verkaufserlöse in einem hohen einstelligen Bereich erwarten.

Roche

Chubb Limited (bis 2016 ACE)

Unter den Schweizer Aktien ist die Aktie des auf Direkt- und Rückversicherungen spezialisierten Unternehmens ACE immer noch weitestgehend unbekannt. Vielleicht liegt das an der 2016 realisierten Namensänderung von ACE zu Chubb Limited). Immerhin stellt das Unternehmen mit seinen knapp 33.000 Angestellten und einem Gesamtumsatz im Jahr 2022 von 38,6 Milliarden US-Dollar eine bedeutende Firma in der Schweiz dar. Für 2023 werden weitere Umsatzsteigerungen erwartet.

Auch die Anleger haben Grund zur Freude. So steigt die Dividendenrendite bereits seit 27 Jahren kontinuierlich an. Diese lag im Jahr 2022 bei 1,63 Prozent. Und auch die Kurswerte der Aktie befinden sich seit dem Tiefststand im Jahr 2020 im konstanten Aufwärtstrend, nur unterbrochen von einzelnen Talfahrten, wie in diesem Jahr von Juni bis Juli. Demnach peilt die Firma im kommenden Jahr einen Umsatz von fast 41,5 Milliarden US-Dollar und 2024 dann von rund 43,6 Milliarden an. Vor allem die organische Entwicklung des Unternehmens beflügelt dabei zusätzlich die Kurs-Fantasie. Denn seit der Gründung im Jahr 1997 steigt der Kurswert – von einigen kleineren Zeitabschnitten abgesehen – permanent auf konstantem Level.

Chubb

Novartis

Auch bei Novartis handelt es sich analog zu Rogge um ein Pharma- und Biotechnologie-Unternehmen. Das Unternehmen weist dabei großes Potenzial auf und könnte für Ihr Depot sehr spannend sein. Entstanden ist Novartis im Jahr 1996 aus einer Fusion der beiden in Basel beheimateten Pharma- und Chemieunternehmen Sandoz und Ciba-Geigy. Dementsprechend liegt der Hauptsitz von Novartis selbstverständlich auch in Basel.

Mit einem Gesamtumsatz von insgesamt 51,6 Milliarden US-Dollar im Jahr 2021 zählt das schweizerische Unternehmen zu den weltweit größten Pharmaunternehmen. Interessant dabei ist die Verteilung des Umsatzes auf die einzelnen Geschäftsbereiche. Demnach entfallen allein 42 Milliarden US-Dollar Umsatz auf die Sparte Innovative Medicines. Das macht die Fokussierung des Unternehmens auf Forschung, Entwicklung und innovative Produkte deutlich. Hier verbirgt sich ein sehr großes Potenzial für die Zukunft.

Davon können Sie bei einem Investment nachhaltig profitieren. Aber auch die aktuelle Dividendenrendite von 3,86 Prozent kann sich sehen lassen, zumal die Dividende kontinuierlich seit 25 Jahren steigt. Im Rahmen der Zehn-Jahres-Betrachtung verbucht die Aktie von Novartis einen Kurzzuwachs von +6,7 Prozent p.a. (im Durchschnitt). Für Sie als Anleger bedeutet das: Haben Sie 10.000 Euro investiert, wäre das eingesetzte Kapital auf 19.103 Euro geklettert. Aufgrund der Verlust-Ratio ist das Anlage-Risiko von 1,58 als moderat einzustufen.

Novartis

Lindt & Sprüngli

Schokolade und vor allem die goldenen Hasen von Lindt & Sprüngli sind in Deutschland bereits seit Jahrzehnten bestens bekannt und außerordentlich beliebt. Viele wissen aber gar nicht, dass hinter diesen Leckereien ein Weltkonzern steht, der mehr als 15.000 Mitarbeiter beschäftigt. 2021 erzielte die Lindt & Sprüngli AG einen Umsatz von insgesamt 4,5 Milliarden Schweizer Franken. Rund 692 Millionen Euro wurden dabei allein in Deutschland umgesetzt, was gegenüber 2020 einem Umsatzplus von elf Prozent entspricht.

Die Dividendenrendite liegt bei 1,19 Prozent, wobei das Unternehmen jetzt bereits seit 26 Jahren konstant Dividenden-Steigerungen verbucht. Allerdings ist die Aktie für Kleinanleger nicht interessant, da sie schlichtweg nicht zu bezahlen ist. Denn eine einzige Aktie von Lindt & Sprüngli kostet um die 100.000 Schweizer Franken. Daher ist die Aktie in der Regel nur für Großinvestoren attraktiv, die über ein entsprechend großes Budget verfügen.

LindtSpruengli

]]>
https://www.tai-pan.de/blog/schweizer-aktien-kaufen/feed/ 0 https://www.tai-pan.de/favicon.ico https://www.tai-pan.de/favicon.ico
Energiemarkt 2.0: Diese Chancen sollten Sie im Blick haben https://www.tai-pan.de/blog/energiemarkt https://www.tai-pan.de/blog/energiemarkt#comments Sat, 10 Sep 2022 09:00:00 +0000 https://www.tai-pan.de/blog/energiemarkt Weiterlesen

]]>
Der Energiemarkt steht vor dem Umbruch. Für Anleger ergeben sich dadurch viele neue chancenreiche Optionen. Ob grüner Wasserstoff oder grüner Strom – die Möglichkeiten sind in diesen Bereichen nicht nur äußerst vielfältig, sondern kommen schneller als noch vor wenigen Monaten gedacht. Wir erklären Ihnen die Hintergründe und sagen Ihnen, auf welche Unternehmensaktien Sie jetzt explizit achten sollten.

Die Abhängigkeit von Gas aus Russland so schnell wie möglich überwinden

Nun also doch: Um die große Abhängigkeit Deutschlands von russischen Gaslieferungen schnellstmöglich entscheidend zu verringern, werden jetzt an der Nordsee in Brunsbüttel und Wilhelmshaven die ersten Terminals gebaut, die das Anliefern und Verteilen von Flüssiggas LNG gewährleisten sollen.

In Brunsbüttel ist allerdings erst im Dezember 2021 der niederländische Terminalspezialist Vopak LNG Holding als Betreibergesellschaft ausgestiegen. Dafür steigt der Bund mit 500 Millionen Euro (über die Förderbank KfW) in das Brunsbütteler Projekt ein. Er hält dadurch 50 Prozent an der Betreibergesellschaft, während der niederländische Gasnetzbetreiber Gasunie 40 Prozent und der Versorger RWE zehn Prozent übernimmt. Betrieben wird die Anlage nach aktuellem Kenntnisstand von Gasunie.

Neben Wilhelmshaven und Brunsbüttel sind zudem auch die Städte Rostock und Stade als mögliche neue Standorte für LNG-Terminals vorgesehen. Laut des Energieverbands VDEW verfügt Europa zum jetzigen Zeitpunkt insgesamt über 36 LNG-Terminals. Es ist aber nicht nur der Gasmarkt bzw. die Gasversorgung, die aufgrund der Abhängigkeit von Lieferungen aus Russland im Rahmen der Energiewende gewissermaßen komplett neu strukturiert wird.

Auch grüner Wasserstoff steht verstärkt im Fokus

Auch grüner Wasserstoff entwickelt sich immer mehr zu einem Booster für den Energiemarkt bzw. für die Energiewende. Es sind dabei zwar verschiedene Arten von Wasserstoff erhältlich, aber lediglich der so bezeichnete grüne Wasserstoff ist wirklich zu 100 Prozent emissionsfrei, da er unter ausschließlicher Nutzung von erneuerbaren Energien durch Wasserelektrolyse hergestellt wird. Hier ergeben sich ebenfalls spannende Optionen sowohl für institutionelle Anleger als auch für Privatanleger.

Diese Unternehmen könnten sich als Profiteure herauskristallisieren

Equinor ASA

Der in Stavanger beheimatete börsennotierte Gas- und Ölkonzern Equinor ASA (früher Statoil) ist Norwegens Energieriese. Aufgrund der EU-Ziele im Hinblick auf den schnellen Ersatz für Gas aus Russland sind sehr ambitioniert. Zudem sind die Reserven in europäischen Gasspeichern niedrig und das Angebot zusätzlich denkbar knapp. Daher sind zusätzliche Lieferungen zu höheren Preisen als bisher für die Norweger wahrscheinlich. Die Analysten erwarten für 2022 ein Umsatzplus von knapp 113 Milliarden US-Dollar. Das wäre eine Steigerung von 25 Prozent, wobei der Gewinn um rund 30 Prozent zulegen könnte. Aktuell rangiert die Aktie bei 34,50 Euro bei einem kurz- bis mittelfristigen Kursziel von 45 Euro.

Equinor

RWE

Der börsennotierte Energieversorgungskonzern profitiert ebenfalls von der aktuellen Situation. Nach eigenen Angaben will der Konzern bis 2030 rund 2,1 Gigawatt aus Sonne und Wind seinem Portfolio hinzufügen. Die am 28. April anberaumte Hauptversammlung verspricht Spannung, zumal der größte Investor die Abspaltung der Kohlesparte fordert. Das Kursziel liegt im Mittel bei 45,67 Euro, was ein Plus von über 18 Prozent zum aktuellen Kurs bedeutet.

RWE

Woodside Petroleum

Der australische Erdgasriese aus Perth hält aktuell Äquivalente von rund 100 Millionen Barrel Reserven. Gerade die großen asiatischen Länder befeuern die Nachfrage. Die hohen Gaspreise dürften dem Unternehmen dabei ein Rekordjahr bescheren. Die Analysten gehen von einem Plus von 35 Prozent aus. Gleichzeitig könnte der Nettogewinn um zwei Milliarden US-Dollar zulegen, was ein Plus von 40 Prozent bedeutet.

Woodside

Energiekontor AG

Die Bilanz 2021 und auch der Ausblick 2022 des in Bremen ansässigen Betreibers von Wind- und Solarparks in Europa beflügelt die Fantasie von Analysten und Anlegern. Hinzu kommt: Die Bremer errichten Solarparks und Windfarmen an Land. Das geht deutlich schneller als auf dem Wasser. Daher sollte das auch das Geschäft des Bremer Versorgers entscheidend ankurbeln. Demnach wird erwartet, dass der Umsatz um 50 Prozent auf 252 Millionen Euro und der Nettogewinn um 60 Prozent auf 45,7 Millionen steigt. Sie können beim aktuellen Kurs von 87,30 Euro von einem Kursziel von knapp unter 100 Euro ausgehen.

Energiekontor

Nucera, Nel Asa und Plug Power

Die Dortmunder Nucera, Plug Power (USA) und Nel Asa aus Norwegen konzentrieren sich verstärkt um die Herstellung und Bereitstellung von grünem Wasserstoff. Durch den Einsatz der Wasserelektrolyse ist langfristig das siebenfache Umsatzvolumen möglich. Gerade für besonders langfristige Anlagestrategien besteht hier eine klare Kaufempfehlung.

PlugPower


NelAsa

]]>
https://www.tai-pan.de/blog/energiemarkt/feed/ 0 https://www.tai-pan.de/favicon.ico https://www.tai-pan.de/favicon.ico